Schweiz
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«Glanz & Gloria» absetzen? Leichter gesagt als getan – der Einfluss der Politik hat Grenzen

Nach dem hauchdünnen Ja zum RTVG ist die Debatte über den Service Public so richtig lanciert. Auf einzelne Sendungen aber hat die Politik keinen Einfluss, denn die SRG geniesst Autonomie.



Über Radio und Fernsehen lässt sich trefflich streiten. Die Politik steht dabei nicht zurück. Bereits im Vorfeld der Abstimmung über das revidierte Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) wurde heftig darüber debattiert, welche SRG-Inhalte dem Service Public entsprechen. Der Zürcher SVP-Nationalrat Gregor Rutz, Vizepräsident der Aktion «Medienfreiheit», findet es unnötig, dass die SRG Kochsendungen produziere, wie er der Schweiz am Sonntag sagte.

Auf der anderen Seite des Spektrums vernimmt man ähnliche Töne. Der linksgrüne frühere Zuger Nationalrat Jo Lang forderte nach der Abstimmung vom Sonntag via Twitter: «Boulevardisierung und Infantilisierung stoppen!» Als konkretes Beispiel nannte er dem Tages-Anzeiger die Geschichtssoap «Die Schweizer», die er als «Fernsehen für Kinder» bezeichnete. Ein Lieblingsziel des bildungsbürgerlichen SRG-Bashings ist auch das Boulevardmagazin «Glanz & Gloria». Früher wurde mit Vorliebe das Köferliquiz «Deal or No Deal» gemobbt.

Die Debatte wird nach dem knappen Ja zum RTVG nicht verstummen. Die privaten Verleger präsentierten am Dienstag ihre Forderungen zum «Rückbau» der SRG. Der Bundesrat hat einen Bericht zum Service Public in Auftrag gegeben, der Mitte 2016 veröffentlicht werden soll. Ausserdem läuft Ende 2017 die bestehende SRG-Konzession aus. Weitere politische Attacken vorab von rechts sind angekündigt, etwa die Forderung nach einer Halbierung der Gebühren.

Unabhängig und autonom

Wie weit aber kann die Politik bei den Inhalten  mitreden? Eigentlich gar nicht. Artikel 93 der Bundesverfassung hält fest: «Die Unabhängigkeit von Radio und Fernsehen sowie die Autonomie in der Programmgestaltung sind gewährleistet.» Im RTVG werden Mindestanforderungen formuliert, etwa dass Minderjährige «nicht mit Sendungen konfrontiert werden, welche ihre körperliche, geistig-seelische, sittliche oder soziale Entwicklung gefährden». Die Verantwortlichen sind aber «in der Gestaltung, namentlich in der Wahl der Themen, der inhaltlichen Bearbeitung und der Darstellung ihrer Programme frei und tragen dafür die Verantwortung». 

srf bi de lüt (v.l.n.r. Ueli Bernold, Annina Campell, Nik Hartmann, Dani Häusler)

Soll «SRF bi de Lüt» abgeschafft werden? Bild: SRF

Das Parlament könnte versuchen, den Leistungsauftrag einzuschränken, etwa indem es jenen Passus im Verfassungartikel streicht, wonach Radio und Fernsehen «zur Unterhaltung» beitragen. Dies müsste allerdings vom Volk abgesegnet werden. Ohnehin stellt sich die Frage, was Unterhaltung ist. Müssten dann populäre, volksnahe Sendungen wie «Samschtig-Jass» und «SRF bi de Lüt» dran glauben? Und ist die Medienfreiheit nicht ein Grundrecht?

Konzession nur um ein Jahr verlängern

Stärker eingreifen kann die Politik bei der Zahl der Sender. Sie wird durch die SRG-Konzession geregelt, die vom Bundesrat erteilt wird. Er hat sich in den letzten Jahren sehr offen gezeigt gegenüber dem Expansionsdrang der SRG und eine Grundlage geschaffen für Radiosender wie SRF Virus und die Musiksender Swiss Classic, Swiss Jazz und Swiss Pop. 2013 hat der Bundesrat die Konzession sogar eigens für die umstrittenen Online-Angebote angepasst.

Hier wollen die Kritiker einhaken. Der Bundesrat dürfe die 2017 auslaufende Konzession auf keinen Fall stillschweigend um weitere zehn Jahre erneuern, forderte SVP-Nationalrat Gregor Rutz. Sie dürfe höchstens für ein Jahr verlängert werden. Erklärtes Ziel der Aktion «Medienfreiheit» ist die Einschränkung des SRG-Auftrags und die Schliessung einiger Sender. Rutz nannte in der «Schweiz am Sonntag» SRF Info, SRF 2 sowie die Spartensender auf dem Radio. Die Verleger wollen SRF 3 loswerden und das Internetangebot herunterfahren, vor allem im Newsbereich.

Der Druck auf die SRG wird in den nächsten Jahren hoch bleiben. Zumindest indirekt dürfte sich das auf die Inhalte auswirken. Der Einfluss der Politik in diesem Bereich aber bleibt limitiert. «Glanz & Gloria» loswerden ist leichter gesagt als getan.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Angelika 18.06.2015 08:44
    Highlight Highlight Es ist ja klar, dass jeder was anderes unter service public versteht. Vielleicht könnte es aber auch einfach pro Sprache einen Sender geben, der nur Informationen und dazwischen bisschen Musik bringt. So der Notfallsender, den alle bezahlen müssen. Und dann welche, die mehr anderes bringen, die dann aber auch gesondert bezahlt werden, von denen, die wirklich schauen/hören. Und dann brauchts halt Empfangsboxen oder sowas, damit niemand schwarzsehen kann...
  • Sandokan 17.06.2015 19:07
    Highlight Highlight Wahrscheinlich will man aus dem SRF ein nationalkonservativer Sender machen. Medienfreiheit war gestern.
  • gänseblüemli 17.06.2015 16:03
    Highlight Highlight Grundsätzlich schon merkwürdig, wieso solche Sendungen auf den öffentlich-rechtlichen Sendern ausgestrahlt werden müssen. Schliesslich gibt es genug Privatsender, die diese Unterhaltungsformate ausstrahlen. Meiner Meinimg nach sollte man sich eher an die Programmgestaltung der deutschen Staatssender orientieren...
    • Howard271 17.06.2015 16:10
      Highlight Highlight Wie viele schweizer Privatsender gibt es denn, die ein solches Programm ausstrahlen? Auf nationaler Ebene ist 3+/4+ der einzige Privatsender, den es gibt - und dort läuft ausser alten Serien und ein paar wenigen Eigenproduktionen nichts!
    • gänseblüemli 17.06.2015 17:03
      Highlight Highlight Da magst du schon recht haben. Aber spielt es wirklich eine Rolle, ob man z.B. einer CH-Talentshow zusieht oder einer aus dem Ausland? Möglicherweise ist es einfach simpler, und erwünschter, die Leute seicht zu unterhalten, statt sie mit relevanten Themen zu konfrontieren. Sonst könnten man sie ja noch zum Nachdenken anregen.
    • Howard271 17.06.2015 20:08
      Highlight Highlight Vielleicht nicht, wo man zusieht, aber wo man mitmacht... ausserdem finden es die "im Ausland" wahrscheinlich auch nicht so toll, wenn Schweizer bei ihnen mitmachen und zusehen, ohne dafür etwas zu bezahlen.
      Natürlich gehört Unterhaltung auch dazu - kein Mensch schaut den gazen Tag nur Nachrichtensendungen. Persönlich finde ich zwar auch, dass das SRF mehr solche Sendungen à la Rundschau, Arena, etc. zeigen dürfte, was aber nicht heisst, dass ich allen anderen verbieten will, ihre abendlichen 10 Minuten "glanz und gloria" zu schauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Howard271 17.06.2015 15:35
    Highlight Highlight Was soll denn dieses Diskutieren über einzelne Sendungen. So wird man nie zu einer Lösung kommen - lasst dem SRF doch seine Freiheit!

    Und immer und immer wieder wird dieses "Glanz und Gloria" angegriffen - wenn man sich mal die Quoten anschaut, dann wird diese Sendung, welche übrigens nicht einmal eine Viertelstunde dauert, täglich von etwa 170'000 Leuten geschaut, was einem Anteil von 25-30% entspricht. (Zum Vergleich: ein anspruchsvoller DOK-Film generiert da einige Zuschauer weniger.) Und wegen diesen paar Minuten täglich so ein Theater? Also bitte.
    • Max Heiri 17.06.2015 16:48
      Highlight Highlight Lieber Howard,
      Ich würde die doch auch machen lassen aber nicht wenn ich für mickrige 7 Sender 400 CHF im Jahr bezahle. Für diesen Preis bekomme jedes Sportspiel, jeder Kinofilm bei Teleclub inbegriffen.
    • Chaose 17.06.2015 17:36
      Highlight Highlight Max Heiri, das musste ich jetzt kurz nachrechnen, da ich es einfach nicht glauben konnte. Teleclub-Vollprogramm kostet 74.90 im Monat, das sind also 898.80 im Jahr. Und da sind dann noch keinerlei Infosendungen oder Dok-Eigenproduktionen dabei.

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