Schwimmer entdecken scharfe Handgranate in der Limmat
Beim Flussbad Unterer Letten in Zürich musste eine Handgranate aus der Limmat geborgen werden. Laut der Stadtpolizei Zürich haben Schwimmerinnen und Schwimmer am Donnerstagmorgen gemeldet, dass sie beim Flussbad auf dem Grund eine Handgranate entdeckt hätten. Taucher der Wasserschutzpolizei stellten schliesslich fest, dass diese echt ist. Die Handgranate befand sich etwa einen Meter vom Ufer entfernt.
Die Polizei informierte daraufhin das Kommando Kampfmittelbeseitigung und Minenräumung (Kamir) der Schweizer Armee. Diese schickte Spezialisten, die einen weiteren Tauchgang durchführten. Sie kamen zum Schluss, dass es sich um eine scharfe Handgranate aus dem ehemaligen Jugoslawien handelte. Gegen 15.30 Uhr wurde sie schliesslich aus der Limmat geborgen.
Das Forensische Institut Zürich brachte sie mit einem Spezialfahrzeug zur fachgerechten Sprengung. Während der Bergung war der Bereich beim Unteren Letten aus Sicherheitsgründen gesperrt. (vro)
