Schweiz
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Über tausend Personen an Kundgebung gegen Rassismus in Biel



In Biel haben am frühen Freitagabend mehr als tausend Personen gegen Rassismus demonstriert. Sie protestierten unter dem Slogan «Black Lives Matter» gegen Diskriminierung und Polizeigewalt gegen Farbige.

In Biel haben am frühen Freitagabend, 5. Juni 2020, mehr als tausend Personen gegen Rassismus demonstriert. Sie protestierten unter dem Slogan

In Biel haben am frühen Freitagabend, 5. Juni 2020, mehr als tausend Personen gegen Rassismus demonstriert. Bild: keystone

Laut einem Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA versammelten sich die Protestierenden auf dem Zentralplatz und zogen durch die Strassen Biels zum Kongresshaus. Sie trugen Kartonschilder mit sich, auf denen zu Respekt und zu «Stopp Rassismus» aufgerufen wurde.

Auf dem Demozug durch die Stadt wurden immer wieder Schweigeminuten eingelegt, während der sich die Protestierenden mit erhobener Faust niederknieten. Ein Teil der Demonstrierenden trug Hygienemasken, die Abstandsregeln wurden nicht eingehalten. Gemäss dem Reporter war keine Polizeipräsenz sichtbar.

Kundgebung zu

Sie protestierten unter dem Slogan «Black Lives Matter» gegen Diskriminierung und Polizeigewalt gegen Farbige. Bild: sda

Trotz Corona-Beschränkungen sind in vielen europäischen Städten in den letzten Tagen Tausende Menschen auf die Strassen gegangen. Auslöser ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in den USA. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Turicum04 07.06.2020 09:39
    Highlight Highlight Diesen Rassismus haben wir einzig den Bürgerlichen zu verdanken! Kämpfen wir endlich gegen sie!
  • chäsli 07.06.2020 08:14
    Highlight Highlight Ein grossteil dieser Demonstranten sind politisch linksgrüne, sowie angeblich Betroffene (Farbige) und diese Menschen halten sich sowieso nicht Corona Beschränkungen.
    Was in Minnesota mit George Floyd passiert ist, ist schrecklich. Trotz allem, dieses tragische Verbrechen nun eins zu eins in der Welt zu verbreiten und Vergleiche zu ziehen, kann nicht sein. In jedem Land hat der Rassismus eine eigene Art. Dass uns jetzt gewisse linksgrüne Willkommens-Politiker zu Rassisten stempeln, darf auch nicht sein.
  • Turicum04 06.06.2020 16:37
    Highlight Highlight Weg mit den Kapitalisten! Jeder hat das Recht in der Schweiz zu leben! Jetzt müssen alle Grenzen geöffnet werden. Besonders jene im Tessin. Der Bund muss nun Flüchtlinge aus ihren Heimatländern einfliegen. Auch sie haben ein Recht auf ein besseres Leben.
  • Scho ël 06.06.2020 09:24
    Highlight Highlight Was heult ihr rum wegen der anzahl an Menschen bei der Demo!? Ich arbeite bei einem der Weltweit grössten Möbelhäuser und uns rennen die Konsumwütigen seit einem Monat Tag für Tag komplett die Bude ein und die Abstandsregeln werden selten bis nie befolgt und ich bin sicher, dass das nicht nur in Lyssach der fall ist. Falls die Fallzahlen wider exponentiell steigen, dann wegen dem Konsumwahnsinn in unserer Gesellschaft und sicher nicht wegen einer Demo... Black lives matter!!!
    • Carl Gustav 06.06.2020 11:44
      Highlight Highlight Pöser Konsum, selbstlose Demonstranten.
      Dem Virus ist das im Fall scheissegal.
      Der freut sich einfach auf Frischfleisch.
  • Saerd neute 06.06.2020 08:56
    Highlight Highlight Haben wir in der Schweiz jetzt plötzlich ein Rassismus Problem?
    Ich kenne auch Farbige, wäre mir nie aufgefallen dass sie diskriminiert werden.
    • baBIELon 06.06.2020 14:35
      Highlight Highlight Weisse wie wir können nicht definieren was Rassismus und Diskrimierung gegenüber Schwarzen Menschen bedeutet! Frage mal deine Bekannten nach den negativen Erlebnissen und höre einfach nur zu, wirst überrascht sein was für Scheisse tagtäglich abgeht..
  • baBIELon 06.06.2020 08:18
    Highlight Highlight This is Bienne!
    Unsere Stadt ist ein Musterbeispiel für das friedliche Zusammenleben von über 140 verschiedenen Nationen. Verdammt Stolz auf die Menschen in unserer Stadt!
    • Knety 06.06.2020 13:11
      Highlight Highlight 😂🤣
      Ja Biel ist eine sehr friedliche Stadt. 🤦🏻‍♂️
    • baBIELon 06.06.2020 14:33
      Highlight Highlight @Knety, warst du schonmal da oder gehörst du zu den Bieler--Rechten/-Konservativen welche seit Jahren versuchen die Stadt schlecht zu reden?
    • Ein einsamer Holländer 06.06.2020 14:47
      Highlight Highlight Und zudem die höchste Soz-Bezüger Quote Schweizweit.

      Momoll...
    Weitere Antworten anzeigen
  • c_meier 06.06.2020 07:03
    Highlight Highlight Der R-Wert ist in der Schweiz ja jetzt bei 0.999...

    über 1 und die Fälle werden wieder zunehmen.
    ich verstehe die Proteste sehr gut aber dann tragt bitte Masken und haltet die Abstandsregeln ein. Sonst waren all die Anstrengungen der vergangenen Monate gegen Corona für nichts
    • bebby 06.06.2020 17:33
      Highlight Highlight Offenbar haben einige Schweizer ein sehr kurzes Gedächtnis...der eine oder andere wird sich im Spital wiederfinden...
  • Ana64 05.06.2020 23:37
    Highlight Highlight USA haben in den letzten 24 Stunden fast 24 000 neue Corona Ansteckungen und über 1000 Coronatote... tja... eine schöne, gesunde Demonstration wünsche ich allen..
  • Locutus70 05.06.2020 22:54
    Highlight Highlight Abstandsregeln eingehalten sehe ich da kaum. Nun ja, dann kann man den nächsten Lockdown ja damit begründen, das man ja gegen Rassismus demonstrieren musste ^^
  • Toni.Stark 05.06.2020 22:53
    Highlight Highlight Das ist sehr ungeschickt. Jetzt da die Fallzahlen sinken ist so eine grosse Menschenansammlung echt nicht das gescheiteste, so ehrenhaft und berechtigt das Anliegen ist.
  • Stinkstiefel 05.06.2020 20:50
    Highlight Highlight Eines vorweg: Ich verstehe und befürworte die Demonstrationen gegen Rassismus.

    Die Berichterstattung stimmt mich aber schon nachdenklich, wenn man sie mit den Demonstrationen gegen die staatlichen Corona-Massnahmen vergleicht. Ein grosser Teil der Teilnehmer verletzt offen die Abstandsregeln und die Personengrenze wurde auch überschritten. Dennoch Kein Framing, keine Beleidigung als Covidioten, keine Pauschalisierung. Einfach nur nüchterne Berichterstattung.

    War diese Sachlichkeit nicht möglich bei der Berichterstattung über die Demonstrationen gegen die Grundrechtseinschränkungen?
    • Varanasi 05.06.2020 21:25
      Highlight Highlight Gegenfrage:
      Hätten da die Demonstranten selbst nicht auch sachlicher sein sollen, anstatt gegen 5G, Bill Gates oder eine Impfplicht zu demonstrieren?
    • Stinkstiefel 05.06.2020 21:47
      Highlight Highlight Ich habe Pauschalisierungen angesprochen und was kommt von dir? Pauschalisierungen.

      Ich kann dir nur gratulieren. *Klatsch*klatsch*
    • Varanasi 05.06.2020 23:34
      Highlight Highlight Natürlich muss man das Demonstrationsverhalten kritisieren.
      Wenn Abstandsregeln nicht eingehalten werden, sollte man sie auflösen.
      Es wurde in verschiedenen Medien auch darauf hingewiesen, welche Auswirkungen diese Demos auf Corona haben werden.

      Stinkstiefel:
      Du sprichst von Sachlichkeit, wo die Hygienedemos so gut wie keiner Sachlichkeit zugrunde lagen. Welcher denn? Die Grundwerte waren ja auch kaum eingeschränkt.
      Ach ja und danke für deinen Sarkasmus.
      Ich wünsche dir auch noch einen schönen Abend.















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Offen gesagt

«Lieber Herr Berset, Sie müssen das jetzt regeln ...»

Vergangenes Wochenende passierte, was sowieso passiert wäre, Lockerungsschritte hin oder her: Die Jugend tanzte und wird zum Sündenbock gemacht. Damit hat die Entsolidarisierung in der Bevölkerung begonnen. Das ist gefährlicher als jeder einzelne Infektionsherd.

Lieber Herr Berset

Es wäre wieder ein General-Dufour-Moment für Sie. Sie erinnern sich? Der Tagsatzungs-General im Sonderbundskrieg mit dem wichtigen Strategie-Grundsatz: «On verra ensuite».

Sie wussten, dass mit den weitreichenden Lockerungen der Corona-Massnahmen neue Infektionsherde entstehen würden. Und Sie mussten auch davon ausgehen, dass diese vorwiegend in Clubs und Gottesdiensten ausbrechen würden. So wie überall sonst auf der Welt auch.

Genau das ist geschehen, nachdem Clubs wieder …

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