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Über tausend Personen an Kundgebung gegen Rassismus in Biel

05.06.2020, 20:31

In Biel haben am frühen Freitagabend mehr als tausend Personen gegen Rassismus demonstriert. Sie protestierten unter dem Slogan «Black Lives Matter» gegen Diskriminierung und Polizeigewalt gegen Farbige.

In Biel haben am frühen Freitagabend, 5. Juni 2020, mehr als tausend Personen gegen Rassismus demonstriert.
In Biel haben am frühen Freitagabend, 5. Juni 2020, mehr als tausend Personen gegen Rassismus demonstriert.Bild: keystone

Laut einem Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA versammelten sich die Protestierenden auf dem Zentralplatz und zogen durch die Strassen Biels zum Kongresshaus. Sie trugen Kartonschilder mit sich, auf denen zu Respekt und zu «Stopp Rassismus» aufgerufen wurde.

Auf dem Demozug durch die Stadt wurden immer wieder Schweigeminuten eingelegt, während der sich die Protestierenden mit erhobener Faust niederknieten. Ein Teil der Demonstrierenden trug Hygienemasken, die Abstandsregeln wurden nicht eingehalten. Gemäss dem Reporter war keine Polizeipräsenz sichtbar.

Sie protestierten unter dem Slogan «Black Lives Matter» gegen Diskriminierung und Polizeigewalt gegen Farbige.
Sie protestierten unter dem Slogan «Black Lives Matter» gegen Diskriminierung und Polizeigewalt gegen Farbige.Bild: sda

Trotz Corona-Beschränkungen sind in vielen europäischen Städten in den letzten Tagen Tausende Menschen auf die Strassen gegangen. Auslöser ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in den USA. (sda)

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Tödliche Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA

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Tödliche Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA
quelle: ap/ap / kathy willens
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Die Polizeigewalt in den USA setzt neue Massstäbe

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29 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Stinkstiefel
05.06.2020 20:50registriert Juni 2015
Eines vorweg: Ich verstehe und befürworte die Demonstrationen gegen Rassismus.

Die Berichterstattung stimmt mich aber schon nachdenklich, wenn man sie mit den Demonstrationen gegen die staatlichen Corona-Massnahmen vergleicht. Ein grosser Teil der Teilnehmer verletzt offen die Abstandsregeln und die Personengrenze wurde auch überschritten. Dennoch Kein Framing, keine Beleidigung als Covidioten, keine Pauschalisierung. Einfach nur nüchterne Berichterstattung.

War diese Sachlichkeit nicht möglich bei der Berichterstattung über die Demonstrationen gegen die Grundrechtseinschränkungen?
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Locutus70
05.06.2020 22:54registriert September 2018
Abstandsregeln eingehalten sehe ich da kaum. Nun ja, dann kann man den nächsten Lockdown ja damit begründen, das man ja gegen Rassismus demonstrieren musste ^^
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c_meier
06.06.2020 07:03registriert März 2015
Der R-Wert ist in der Schweiz ja jetzt bei 0.999...

über 1 und die Fälle werden wieder zunehmen.
ich verstehe die Proteste sehr gut aber dann tragt bitte Masken und haltet die Abstandsregeln ein. Sonst waren all die Anstrengungen der vergangenen Monate gegen Corona für nichts
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