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1:1-Holzmodell: So sieht der neue SBB-Zug aus



Die Produktion des neuen Hochgeschwindigkeitszuges der SBB startet Anfang 2016. Wie der «Giruno» genannte Zug aussehen wird, davon konnte man sich beim Zughersteller Stadler Rail in Bussnang TG ein Bild machen. Bislang taten dies über 200 Personen.

Die SBB und Stadler Rail bauten ein 1:1-Holzmodell des Triebzuges, um die verschiedenen Bereiche des neuen Zuges erlebbar zu machen. Anlässlich von Führungen durch das Holzmodell hätten im ersten Halbjahr 2015 über 200 Personen ihre Inputs eingebracht, teilten SBB und Stadler Rail am Dienstag mit.

270 Anregungen zur Optimierung

Das Holzmodell – eine so genannte Maquette – ermöglichte es, Fragen zum Innenausbau vor Baubeginn zu klären. In der Maquette sind unter anderem ein Abteil 1. und 2. Klasse, ein Wagen für Personen mit eingeschränkter Mobilität, der Speisewagen und der Führerstand in Originalgrösse dargestellt.

Von Fachpersonen und Interessengruppen, die im ersten Halbjahr die Maquette besichtigt haben, seien mehr als 270 Anregungen zur Optimierung des Gesamtkonzeptes eingegeben worden, teilten SBB und Stadler weiter mit. Ende August schliesse das Projektteam die erste Konzeptphase ab.

400 Meter lang

Danach folgen zwei weitere Überarbeitungsrunden zwischen der SBB und Stadler Rail, an deren Ende die notwendigen Unterlagen zum Bau der Züge erstellt sein müssen.

Der «Giruno» bietet den Passagieren mit bis zu 400 Metern Länge in Doppeltraktion insgesamt 806 Sitzplätze – rund 40 Prozent mehr als bisher. Die neuen Züge rollen ab Ende 2019 auf der Gotthard-Linie bis nach Mailand. (whr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • MediaEye 07.07.2015 14:21
    Highlight Highlight Da wäre ich als Pendler und Nutzer auch gerne dabei gewesen; jetzt also wieder nur von sogenannten "Experten" begutachtet und dann erst im Betrieb verbessert . Sehr teure Variante, sowas !!!
    • Amboss 07.07.2015 15:57
      Highlight Highlight Lesen sie: "Anlässlich von Führungen durch das Holzmodell hätten [...] über 200 Personen ihre Inputs eingebracht, "

      "Von Fachpersonen und Interessengruppen, [...], seien mehr als 270 Anregungen zur Optimierung des Gesamtkonzeptes eingegeben worden"

      Sie sind nicht der Mittelpunkt des Universums. Sie gehören halt nicht zu den 200 Personen, welche ihre Anregungen durchgeben konnten. Das muss doch genügen.

      Und schauen sie: Bei Stadler arbeiten Profis, die machen echt gute Züge. Und die wissen schon, worauf es ankommt.
      Es muss nicht immer die halbe CH noch ihren Senf dazu geben.



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