Schweiz
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Swiss People's Party (SVP) President Toni Brunner has make-up applied before a TV debate in the Swiss Parliament building in Bern, Switzerland October 18, 2015. The anti-immigration Swiss People's Party (SVP) won the biggest share of the vote in Sunday's national parliamentary elections, initial projections showed, keeping pressure on Bern to introduce quotas on people moving from the European Union. REUTERS/Ruben Sprich

Lehnt eine Kandidatur weiterhin ausdrücklich ab: Toni Brunner.
Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

Eins, zwei, drei; jetzt ist auch die Lega mit dabei: Toni Brunner will mit Dreierticket in die Bundesratswahl

SVP-Parteipräsident Toni Brunner begrüsst die Kandidatur des Lega-Politikers Norman Gobbi für die Bundesratswahlen ausdrücklich. Der Tessiner Staatsratspräsident politisiere voll und ganz auf SVP-Linie. Brunner will nun mit drei Kandidaten zur Wahl antreten.



Weil die SVP als nationale Partei in allen Sprachregionen vertreten sei, «wäre es sinnvoll, der Bundesversammlung ein Dreierticket vorzuschlagen, mit je einem Kandidaten aus jeder Sprachregion», sagte der SVP-Chef in einem Interview mit der «SonntagsZeitung». Diese Idee gefalle ihm.

Die möglichen SVP-Bundesratskandidaten

Die Kandidatur von Lega-Mann Gobbi, der am Samstag von der SVP Tessin offiziell nominiert wurde, macht laut Brunner Sinn: «Norman Gobbi war als Nationalrat in unserer Fraktion, und ich weiss, dass er keine einzige seiner Positionen aufgeben müsste, um unsere Partei im Bundesrat zu vertreten.» Wenn er es auf das Kandidatenticket schaffe, seien seine Wahlchancen «mehr als nur intakt».

Eine Kandidatur aus dem Tessin wertet Brunner als «starkes Zeichen»: Auch im Tessin wachse die SVP immer mehr. Und der Kanton sei seit vielen Jahren nicht mehr im Bundesrat vertreten.

«Fusion begrüssenswert»

SVP und Lega seien «eng verbunden», sagte Brunner weiter. Die beiden Parteien arbeiten schon länger zusammen, er würde eine Fusion begrüssen. Auf nationaler Ebene ist die Lega seit 2003 Teil der SVP-Fraktion.

Laut der Zeitung «Schweiz am Sonntag» hat der SVP-Parteipräsident den Tessiner Lega-Vertreter persönlich getroffen, um ihn von einer Kandidatur zu überzeugen. Das sagte Gobbi in einem Interview. «Wir wollten sicher sein, dass meine Kandidatur für die SVP Schweiz gemäss ihren Statuten und des Selektionsverfahrens korrekt und politisch vertretbar ist.»

Lega-Staatsratspraesident Norman Gobbi erscheint zu einer Sitzung der SVP Tessin am Samstag, 7. November 2015. Fuer die Bundesratswahlen schlaegt die SVP Tessin nicht einen Mann aus den eigenen Reihen vor, sondern den Lega-Staatsratspraesidenten Norman Gobbi. (KEYSTONE/Ti-Press/Carlo Reguzzi)

«Korrekt und politisch vertretbar»: Norman Gobbi ist nominiert.
Bild: TI-PRESS

In einem Interview mit dem «SonntagsBlick» schloss Brunner zudem erneut eine eigene Kandidatur definitiv aus. Auch Peter Spuhler stehe nicht zur Verfügung. Das Amt als Parteipräsident will Brunner aber behalten. (dwi/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • libero7 11.11.2015 13:19
    Highlight Highlight statt 1,2,3 usw.wäre als überschrift,auch in frage gekommen -
    - dame mit pinsel oder dame mit dem pinsel -
  • pun 08.11.2015 11:52
    Highlight Highlight Lega, waren das nicht diese separatistischen Rechtsextremen in Norditalien? Die SVP will jetzt mit deren Schweizer Flügel fusionieren und ihren Präsidenten in den Bundesrat hieven?
    ... wenn man denkt man hätte schon alles gesehen und viel mehr geht nicht rund um die svp setzen sie nochmal einen drauf. Mein Empörungszentrum ist langsam leer.
    • pun 08.11.2015 13:47
      Highlight Highlight nur was denken die anderen Blitzliklicker?
      Ist die Lega keine rechtsextreme Partei?
      Äussert Brunner nicht eine Fusionsabsicht?
      Ist das keine neue Spitze der Grenzüberschreitungen von Seiten der svp?

      ... oder haben sie alle noch ein gut gefülltes Empörungszentrum und regen sich in der Sache noch mehr auf als ich? ;-)

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