Schweiz
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Nationalrat Hans Fehr, SVP-ZH, Mitte, verfolgt die Debatte an der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 10. Dezember 2013, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Hans Fehr darf es sich (vermutlich) in seinem Sitz noch für weitere vier Jahre bequem machen. Bild: KEYSTONE

Zürcher SVP nominiert Nationalrat Hans Fehr für sechste Amtsperiode



Der Zürcher SVP-Nationalrat Hans Fehr soll für eine sechste Amtsperiode im Nationalrat kandidieren können. Die Parteileitung hat ihn am Dienstag auf die Nationalratsliste gesetzt. Ob die Parteibasis das auch will, zeigt sich am 28. Mai.

Der 68-jährige Fehr ist seit 1995 Mitglied des Nationalrats. Unter anderem engagiert er sich in der Sicherheitspolitik, in Asyl- und Ausländerfragen und für die Unabhängigkeit der Schweiz.

Trotz zunehmenden innerparteilichen Forderungen nach einer Verjüngung der Fraktion bekräftigte Fehr noch vor wenigen Wochen, er wolle wieder zu den Wahlen antreten - falls die Partei ihn wolle.

Diesen Rückhalt hat er nun in der Parteileitung offenbar. Fehrs Nicht-Nomination aus Altersgründen hätte mit Zweidrittels-Mehrheit im Parteivorstand beschlossen werden müssen. Dies geschah nicht, wie die Partei nach der vertraulichen Sitzung mitteilte.

Das letzte Wort hat die kantonale Delegiertenversammlung am 28. Mai in Volketswil. Sie wird die Kandidatenlisten bereinigen und verabschieden. Ob sie in allen Punkten dem Kantonsvorstand folgt, wird sich zeigen.

Fehr ist von den drei «Urgesteinen» der SVP Zürich im Nationalrat der einzige, der nochmals kandidiert. Der 67-jährige Max Binder hatte Anfang April bekannt gegeben, er werde im Herbst nicht mehr antreten. Ihm folgte eine Woche später der 68-jährige Toni Bortoluzzi. Beide sitzen seit 24 Jahren in der grossen Kammer.

Bisherige führen Liste an

Fehr wurde vom Parteivorstand auf den vierten Listenplatz gesetzt. Den Spitzenplatz gab der Vorstand Nationalrätin Natalie Rickli, die seit 2007 in der grossen Kammer sitzt. Platz 2 hat Christoph Mörgeli inne. Ständeratskandidat Hans-Ueli Vogt belegt Platz 10, der Quereinsteiger, «Weltwoche»-Chef Roger Köppel startet von Platz 17. (sda)

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