DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die Demonstranten zogen vom Waisenhausplatz in die untere Altstadt und zurück.
Die Demonstranten zogen vom Waisenhausplatz in die untere Altstadt und zurück.Bild: Klaus Petrus

«Artgerecht ist nur die Freiheit» – Demo gegen Nutztierhaltung in Bern

29.06.2019, 17:1529.06.2019, 17:42

Rund 300 Personen haben an einer Kundgebung in Bern die Abschaffung der Nutztierhaltung gefordert. Auf einem Demonstrationszug zogen sie vom Waisenhausplatz in die untere Altstadt und wieder zurück.

Zur bewilligten Kundgebung aufgerufen hatte die Organisation «Tier im Fokus» (TIF). Auf Zetteln, die Kundgebungsteilnehmer an Passanten verteilten, stand etwa, auch Tiere hätten Lust am Leben. Doch sie würden «wie Ressourcen» behandelt, ausgebeutet und getötet.

Allein in der Schweiz seien letztes Jahr über 76 Millionen Nutztiere «umgebracht» worden.

An der lautstarken Kundgebung vom Samstagnachmittag wurden Parolen gerufen wie «Schluss mit dem Profit auf Kosten der Tiere», und es waren Transparente zu sehen mit der Aufschrift «Artgerecht ist nur die Freiheit».

«Wir wollen das sinnlose Töten ganz beenden», so TIF-Präsident Tobias Sennhauser. Es brauche einen Paradigmenwechsel: «Tiere sollen als vollwertige Mitglieder in die Gesellschaft aufgenommen werden».

Die Organisatoren gaben die Zahl der Teilnehmer mit 400 an. In einer Mitteilung schreiben sie, es habe sich auch um eine Klimademonstration gehandelt. Eine der wichtigsten Ursachen des Klimawandels sei die landwirtschaftliche Tierhaltung. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Verteilung der Nutztiere in der Schweiz

1 / 9
Verteilung der Nutztiere in der Schweiz
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Tierschützer beanstanden Schweizer Massentierhaltung

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Alkoholisierte Autolenkerin fährt nach Unfall seelenruhig und funkensprühend weiter

Die Zuger Kantonspolizei machte gestern auf Facebook auf einen interessanten Fall aufmerksam: «In der Nacht auf Mittwoch flogen die Funken», schreibt sie. Eine alkoholisierte Lenkerin fuhr am Mittwochmorgen in der Stadt Zug mit ihrem Auto in eine Haussäule. Dabei wurde ihr rechtes Vorderrad ins Chassis gedrückt.

Zur Story