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Thomas Jordan, Praesident der Schweizerischen Nationalbank SNB, spricht am Jahresend-Mediengespraech der SNB, am Donnerstag, 11. Dezember 2014, in Bern. Die SNB haelt am Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken unveraendert fest. Entsprechend bleibt der Leitzins bei 0 bis 0,25 Prozent. Fuer 2015 rechnet sie mit einem Wachstum der Schweizer Wirtschaft von rund 2 Prozent.(KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die Meldung von SNB-Chef Thomas Jordan dürfte die Kantone freuen: Macht die Nationalbank Gewinn, gibts Zustupf für die Kantone. Bild: KEYSTONE

Geldpolitik

Die Kantone wird's freuen: Nationalbank rechnet mit 38 Milliarden Franken Gewinn



Die Schweizerische Nationalbank (SNB) rechnet für das Jahr 2014 mit einem Rekordgewinn von 38 Milliarden Franken. Der vor allem mit dem riesigen Devisenbestand erzielte Überschuss lässt auch wieder bei Bund und Kantonen die Kasse klingen. 

Der Gewinn auf den Fremdwährungspositionen betrug rund 34 Mrd. Fr., wie die SNB am Freitag aufgrund provisorischer Berechnungen mitteilte. Davon entfielen 9 Mrd. Fr. auf tatsächlich erzielte Zins- und Dividendenerträge. Der Rest geht auf Kurserfolge von 13 Mrd. Fr. und Wechselkursgewinne von 12 Mrd. Fr. zurück. 

Zudem sei eine Zusatzausschüttung möglich, weil die Ausschüttungsreserve auf rund 28 Mrd. Fr. anschwelle, teilte die SNB am Freitag mit. Die Höhe der Zusatzausschüttung werde zwischen der SNB und dem Eidgenössischen Finanzdepartement vereinbart. (pma/sda) 

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