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Wirtschaft

Nestlé ist die gewinnträchtigste Firma der Schweiz – der Reingewinn: 15 Milliarden Franken

Nestlé ist die gewinnträchtigste Firma der Schweiz – der Reingewinn: 15 Milliarden Franken

02.09.2015, 16:5302.09.2015, 17:24

Der Nahrungsmittelmulti aus Vevey erwirtschaftete im letzten Jahr 14.9 Milliarden Franken. Unter dem Strich ist Nestlé damit die gewinnträchtigste Firma der Schweiz. Das zeigt eine Auswertung der «Handelszeitung». Nestlé gelang gegenüber dem Jahr 2013 eine Steigerung um über 43 Prozent des Reingewinns. Das entspricht rund 22 Prozent des Budgets der Eidgenossenschaft.

Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Pharmafirmen Roche (12.5 Milliarden Franken, plus 10 Prozent) und Novartis (9.7 Milliarden Franken, plus 12 Prozent). Die beiden Versicherer Swiss Re (3.8 Milliarden Franken, minus 5 Prozent) und Zurich (3.7 Milliarden Franken, plus 1 Prozent) belegen die Plätze vier und fünf. 

Energiefirmen mit roten Zahlen

Die «Handelszeitung» publiziert das Ranking der gewinnträchtigsten Firmen im Magazin «Top 500». Analysiert wurden auch die Unternehmen mit dem grössten Verlust. Die fünf Unternehmen, die diese Rangliste anführen, stammten 2014 allesamt aus dem Energiebereich. 

Am meisten Geld verlor Alpiq mit einem Minus von 902 Millionen Franken. Im Vorjahr war noch ein Gewinn von 18 Millionen Franken erzielt worden. Ähnlich negativ war das Ergebnis von Axpo (730 Millionen Franken Verlust). Auf den weiteren Rängen folgen Services industriels de Genève (161 Millionen Franken Verlust), Romande Energie Holding (147 Millionen Franken Verlust) und Groupe E (143 Millionen Franken Verlust). (whr)

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Bund plant 670-Millionen-Investition zur Drohnen-Bekämpfung – die Sonntagsnews
Rund 670 Millionen Franken zur Bekämpfung von Minidrohnen, Millionen-Ausgaben weil Italien Dublin-Flüchtlinge nicht aufnimmt und über 500 Schweizerinnen und Schweizer im Dienst der israelischen Armee: die Sonntagsnews.
Der Bund will nach Informationen der «NZZ am Sonntag» für rund 670 Millionen Franken Systeme zur Bekämpfung von Minidrohnen beschaffen. Das entnahm die Zeitung einem internen Bericht des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) zuhanden der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats, wie die Zeitung schrieb. Bis Ende 2027 rechnet das VBS demnach mit Kosten von 70 Millionen Franken, danach sollen die Ausgaben sukzessive steigen. Im Bericht werde etwa der Kauf von Hochenergie-Laser-Waffen erwähnt. Welche Beschaffungen das VBS konkret anvisiert, habe es nicht kommentieren wollen. Sicherheitspolitiker von rechts bis links begrüssten laut der Zeitung die Pläne, kritisierten aber die späte Reaktion auf die Bedrohung aus der Luft.
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