Schweiz
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genf geneva geneve aerial view

Spoiler: In Genf sind Familienwohnungen am teuersten. Bild: shutterstock

In diesen Schweizer Städten zahlst du am meisten für eine Familienwohnung



Die Mietpreise für Wohnungen in einer familientauglichen Grösse klaffen in den grössten Schweizer Städten weit auseinander. Eine Genfer Familie zahlt für eine gleich grosse Wohnung fast doppelt so viel wie in St.Gallen.

So beträgt die aktuelle Median-Miete für eine 4.5 Zimmer-Wohnung (100 bis 110 Quadratmeter) in der Stadt St.Gallen 2004 Franken. Das ist der tiefste Preis in den zehn grössten Schweizer Städten, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Internetvergleichdienstes Comparis hervorgeht.

Die Rangliste für 4,5-Zimmer-Wohnungen:

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Die Rangliste für 3,5-Zimmer-Wohnungen

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Die Rangliste für 2-Zimmer-Wohnungen

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Wie werden die Preisunterschiede erklärt?

Comparis-Finanz-Experte Frédéric Papp erklärt, dass es viele Gründe dafür gibt. Er nennt folgende Hauptgründe:

Ausserdem sei auffällig, dass sowohl in St.Gallen als auch in Biel die Leerstandsziffern mit 2,32 Prozent bzw. 2,43 Prozent überdurchschnittlich sind. Der Schweizer Schnitt liegt bei 1,62 Prozent.

Die Leerstandsziffern in der Schweiz:

Was kann dagegen getan werden?

«Ein Mittel [...] ist das verdichtete Bauen, was in beiden Schweizer Städten [Zürich und Genf] aber noch zu wenig stattfindet», meint Papp. Er kritisiert, dass zu viel neuer Wohnraum in Regionen wie etwa im bernischen Huttwil entsteht, obschon dort derzeit fast 15 Prozent der Wohnungen leer stehe.

Schuld gibt Papp den seiner Meinung nach zu tiefen Zinsen. Investoren würden dort bauen, wo es noch möglich sei. Dafür nähmen sie tiefere Renditen in Kauf.

Methodik

Als Datenbasis diente die Auswertung von Wohnungsinseraten im Zeitraum von Januar 2018 bis Mitte April 2019 auf comparis.ch. Die betrachteten Mietwohnungsgrössen umfassten 2-Zimmer-Wohnungen (45 bis 55 Quadratmeter), 3,5-Zimmer-Wohnungen(75 bis 85 Quadratmeter) und 4,5-Zimmer-Wohnungen (100 bis 110 Quadratmeter).

(jaw/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hansruedi Müller 10.05.2019 04:09
    Highlight Highlight Mein Gott, wer erstellt diese Grafiken? Warum wurde nicht jeder Stadt immer die selbe Farbe zugewiesen.
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 09.05.2019 14:51
    Highlight Highlight Und ich sehe auf dem Bild von Genf kein Hochhaus. Wenn man das Bauen nicht erlaubt, dann wird es auch keine zusätzlichen Wohnungen geben. Ist eigentlich ganz einfach.
  • Mutbürgerin 09.05.2019 13:41
    Highlight Highlight Die Stadtmenschen kennen weder Autostau noch die SBB Überbelegung. Die Migrationsprobleme kennen sie auch nur vom SVP Parteiprogramm, da die hohen Mieten zuverlässig davor schützen, dass sich der Pöbel und Nichtakademiker in ihrer Stadt niederlassen können.
  • Ricardo Tubbs 09.05.2019 12:50
    Highlight Highlight die schweiz muss endlich in die höhe bauen. in anderen ländern mit platzmangel ganz normal, hier natürlich nicht. alles wird (in die länge) zugebaut.

    dazu müssen arbeitsplätze ausserhalb der fancy städte wie zürich und genf entstehen, so dass nicht jeder depp dahinpendeln muss oder sich dort eine überteuerte wohnung suchen muss (nur um seine kollegen mit seinem fancy job und wohnung zu beeindrucken)
  • PC Principal 09.05.2019 11:46
    Highlight Highlight Der Grund, warum die Mieten in manchen Städten ein vielfaches höher sind, ist der Wohnungsmangel. In Zürich ist die Nachfrage nach Wohnungen viel höher als das Angebot. Es gibt viel mehr Wohnungssuchende als freie Wohnungen, fast keine Wohnungen stehen leer. Wenn man in der Stadt deutlich mehr bauen würde, dann würden die Mietpreise sinken. Nebenbei könnte man so auch die Zersiedelung stoppen, und wenn die Pendlerwege kürzer werden, wird weniger CO2 ausgestossen. Aber dazu müsste man das Baurecht anpassen: Stichwort Höhenbeschränkung und Mindestabstand.
    • Garp 09.05.2019 16:09
      Highlight Highlight Der Mindestanstand ist schon sehr tief in Zürich. Schlägst Du 3m vor? Höhenbeschränkungen sind gerade bei tiefem Mindestabstand wichtig. Etwas natürliches Licht in der Wohnung braucht jeder Mensch.
    • PC Principal 09.05.2019 17:45
      Highlight Highlight Es gibt noch Spezialregeln, dass der Gebäudeabstand grösser sein muss, wenn das Gebäude eine bestimmte Länge hat.

      https://www.nzz.ch/zuerich/wenn-sich-die-stadt-mit-bauregeln-selbst-am-verdichten-hindert-ld.1451681

      Klar, nicht jeder möchte gerne in einem hochverdichteten Quartier wie der Altstadt leben. Aber genau solche Quartiere sind bei vielen extrem beliebt. Und es soll ja nicht die ganze Stadt so werden. Aber inm Vergleich zu anderen Städten ist Zürich in vielen Aussenquartieren sehr dünn besiedelt und wirkt oft leblos.
    • Garp 09.05.2019 20:27
      Highlight Highlight Die Altstadtwohnungen sind bei manchen beliebt, ja. In der Altstadt möchte ich nicht gern Kinder grossziehen, in Aussenquartieren ja. Kinder brauchen Platz zum Spielen. Wir wollen doch keine Städte für nur für Studenten, Singles und kinderlose Paare.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ritiker K. 09.05.2019 11:19
    Highlight Highlight Eine 4.5 Zimmerwohnung in Biel zwischen 100 und 110qm kostet 2100.-?

    Das entspricht nicht meiner Erfahrung. Dieser Preis für 110qm entspricht einer 4.5 Zimmerwohnung in Top Lage und/oder Duplex/Attikawohnung und es ist die Miete inkl. Nebenkosten.

    Wir bezahlen 1460.- für 125qm mit gutem Ausbaustandard in der Altstadt.
    • Garp 09.05.2019 16:07
      Highlight Highlight Hui, dann zieh ich um nach Biel. Ich glaub Du hast einfach Glück gehabt. Altstadt ist in Biel schlechte Lage?
    • Ritiker K. 09.05.2019 17:02
      Highlight Highlight Altstadt in Biel ist eine gute Lage - Etwas Glück war schon mit dabei diese Wohnung zu bekommen, vor allem weil sie einen modernen Ausbaustandard hat.In Biel kriegt man viel Wohnung für sein Geld. Die Altstadt und der See sind Bijoux und auch sonst bietet die Stadt und die Umgebung einiges.
    • Garp 09.05.2019 20:31
      Highlight Highlight Na ich denke, 1460.- für 125qm2 in der Altstadt sind für Biel nicht üblich. Du hast sehr sehr viel Glück gehabt, nicht nur etwas.
  • Gubbe 09.05.2019 11:04
    Highlight Highlight "St. Gallen und Biel sind unter anderem auch mit der geringeren Standort-Attraktivität im Vergleich zu Zürich erklärbar.»
    Was hat das einmalig grossartige Zurich den mehr zu bieten als Biel? Vielleicht, dass man gegen die Schweizer Sprachen resistent ist?
    • Aglaya 09.05.2019 12:33
      Highlight Highlight z.B. Arbeitsplätze, da bietet Zürich deutlich mehr als Biel.
    • Loeffel 09.05.2019 12:42
      Highlight Highlight Evtl 1 Mio Arbeitsplätze ? Und evtl einen internationalen Flughafen? Evtl auch eine der renommiertesten Uni und Fachhochschulen der Welt?
    • alessandro 09.05.2019 13:43
      Highlight Highlight Biel ist zu ghetto für Eigentümer, kein Prestige plus zusätzliche Stigmatisierung. Alles ist billiger da, warum sollten die Mieten dann gleich hoch sein?
    Weitere Antworten anzeigen
  • SR 210 09.05.2019 10:37
    Highlight Highlight Kann es sein, dass der Titel falsch ist? Denn die charts von comparis geben die Kosten für die GRÖSSTEN 10 Städte wieder, nicht die teuersten, wie die Überschrift des Artikels suggeriert. Denn wie viele andere wundert es mich auch, dass keine Ortschaft aus dem Kanton Zug vorkommt.
  • aligator2 09.05.2019 10:23
    Highlight Highlight In St. Gallen spielt die Standortattraktivität wahrscheinlich eher eine untergeordnete Rolle. Die Stadt ist nämlich durchaus lebenswert, hat viele Restaurants/Bars (glaub sogar höchste Dichte in der Schweiz), viele Naherholungsgebiete und gute Anschlüsse (z.B. in 2h in München mit dem Auto).

    Was jedoch dringend fehlt: Gut-bezahlte Jobs im Dienstleistungssektor. Damit fehlen auch die höheren Steuereinnahmen, was zu einem kompetitiverem Steuerniveau führen würde.

    Praktisch jeder mit einem Einkommen über 150k muss praktisch von SG in die Aglo ziehen, sonst zahlt er sich dumm und dämlich.
    • alessandro 09.05.2019 10:50
      Highlight Highlight Wieviel ist dumm und dämlich?

      Standortattraktivität hängt zu einem grossen Teil von den Jobs ab, nicht Bars etc.
    • alessandro 09.05.2019 13:42
      Highlight Highlight Warum wird geblitzt?
    • aligator2 09.05.2019 14:54
      Highlight Highlight @alessandro Dumm und dämlich: schau mal auf comparis nach, was du bei einem Lohn von zB 200k in St. Gallen zahlst und wie viel du dann etwa in Mörschwil oder Teufen zahlen würdest.

      Betreffend Jobs: Es gibt sehr viele die nach Zürich pendeln, da für sie St. Gallen immer noch attraktiv zum Wohnen ist. Wie gesagt, SG ist eine ziemliche attraktive Stadt zum Wohnen, aber die gutbezahlenden Jobs fehlen.

      Betreffend Blitze: Leute sind nicht mit dir einverstanden ;-)
  • Rhabarber 09.05.2019 10:10
    Highlight Highlight Das sind die Städte, die keine Familien wollen.
    Oder falls doch, dann bitte nur reiche Familien.
    Asozial!
    • Garp 09.05.2019 14:00
      Highlight Highlight Das trifft gerade auf Zürich nicht zu. Es gibt sehr viele familienfreundliche Baugenossenschaften, die auch von der Stadt unterstützt werden und eine enge Zusammenarbeit besteht.
  • alessandro 09.05.2019 09:57
    Highlight Highlight Startkapital müsste man haben um Eigentum zu erwerben. Dann kostet die besagte Wohnung nicht einmal mehr die Hälfte.
    • LuMij 09.05.2019 11:32
      Highlight Highlight Ganz so einfach ist die Rechnung nach nicht. Eine 3.5-Zimmerwohnung kostet in der Stadt Zürich rund 1.2-1.5 Mio, die Hypothek jährlich ca. 12-15k, Nebenkosten und Erneuerungsfonds ca. 6-8k. Dazu Rücklagen für Renovationen der Wohnung sowie Opportunitätskosten des Eigenkapitals. Dann bist du auch bald mal bei rund 30k CHF pro Jahr.
      Mieter zu sein hat zudem noch diverse andere Vorteile meiner Meinung nach.
  • Pilzkopfindianer 09.05.2019 09:50
    Highlight Highlight Als St. Galler muss ich jetzt für meine Stadt weibeln, denn die Stadt hat wirklich viel zu bieten.

    Man fühlt sich wie in einem Dorf mit der Infrastruktur einer Stadt, eingebettet in einer wirklich wunderschönen Gegend mit einer unglaublichen Vielzahl an Naherholungsgebieten (Weihern, See, Fluss, Berge, Appenzellerland, Biketouren etc.). Die Jobsituation ist zudem auch wirklich gut.

    Kommt mal in den Osten. Da liegt noch mehr hinter Zürich.
    • Saraina 09.05.2019 11:10
      Highlight Highlight St. Gallen ist hübsch, ausgesprochen schön gelegen und bietet viel Lebensqualität. Voll wahr.
    • Devante 09.05.2019 11:23
      Highlight Highlight wäre ja alles gut und recht, wenn nur diese St.Galler nicht da wären ;) (nicht ganz ernst gemeint)

      Ich glaube eher, dass das verhältnismässige Job_Angebot im Bereich Dienstleistung/Finance/IT dazu beiträgt, dass der Standort nicht so attraktiv wirkt
    • Käpt'n Hinkebein 09.05.2019 11:36
      Highlight Highlight Wehe, wenn meine Wohnung jetzt wegen Deinem Kommentar teurer wird!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 09.05.2019 09:37
    Highlight Highlight „Ein Mittel [...] ist das verdichtete Bauen“

    Das ist nur dann richtig, wenn nicht von Privaten gebaut wird. Noch nie hat ein Investor die Miete gesenkt, weil er mehr bauen durfte.

    Es braucht massiv mehr Genossenschaftswohnungen und Kommunale Wohnungen zur Kostenmiete. Private können und wollen das Problem nicht lösen. Sie verdienen ja gutes Geld damit!
    • alessandro 09.05.2019 10:51
      Highlight Highlight Ja, aber mehr Wohnraum drückt die Preise. Aktuell ist ja permanent zu wenig Wohnraum da, logisch fallen die Mieten kaum, es spielt ja kaum ein Markt.
    • Posersalami 09.05.2019 11:04
      Highlight Highlight Was heisst hier aktuell? Wann gab es denn das letzte mal ausreichend Wohnraum in der Stadt? Seit 30 Jahren herrscht Wohnungsnot! Das Problem betrifft alle Länder und kann offensichtlich vom Markt nicht gelöst werden. Wieso sollte denn überhaupt ein Investor interessiert sein, genügend Wohnungen zu bauen, wenn sie sich damit den Markt selbst zerschiessen?

      Fragen über Fragen. Nein, der Wohnungsmarkt ist eben kein Kartoffelmarkt und funktioniert aus diversen Gründen anders, als das ein FDP / SVP Politiker denkt.

    • neoliberaler Raubtierkapitalist 09.05.2019 15:06
      Highlight Highlight Falsch, wir haben einen Wohnungsmarkt. Wollen mehr Menschen in eine Stadt ziehen und mehr Quadratmeter pro Person nachgefragt werden, so muss mehr Wohnraum gebaut werden, um die Mieten stabil zu halten. Die neuen Wohnungen werden nicht billig sein, da sie dem neusten Standard entsprechen. Sie führen aber zu mehr Angebot und senken so die Preise auf dem ganzen Wohnungsmarkt. 1-2% weniger Gewinn bei den Genossenschaften machen da nicht einen so grossen Unterschied.
  • teha drey 09.05.2019 09:10
    Highlight Highlight Mich wundert sehr, dass Zug nicht in diesen Ranglisten erscheint. Das finde ich irgendwie komisch.
    • alessandro 09.05.2019 10:52
      Highlight Highlight Es geht hier um Städte...
    • aligator2 09.05.2019 14:58
      Highlight Highlight @alessandro Nur bedingt korrekt, denn Zug ist auch eine Stadt. Die Auswertung betrifft jedoch bloss die 10 grössten Schweizer Städte. Darum ist Zug nicht dabei.
  • front2back 09.05.2019 09:02
    Highlight Highlight Ich frage mich, ob der Kanton Zug nicht miteinbezogen wurde? Hier bezahlt man für eine anständige 4.5 Zi Wohnung ca. 2700.- aufwärts.
    • deedee 09.05.2019 12:34
      Highlight Highlight Das steht doch klar und deutlich die 10 grössten Städte der Schweiz?! Zug ist nicht mal in den Top 20
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 09.05.2019 15:09
      Highlight Highlight @front2back Der Titel ist irreführend.
  • walsi 09.05.2019 08:50
    Highlight Highlight Eine Familie mit nur einem Einkommen unterhalb des Medianlohns, das sind 50% der Lohnempfänger. Kann sich also eine Wohnung in der Stadt nicht mehr leisten. Aktuell beträgt der Median 6'500.-- x 12 oder 6'000.-- x 13. Wenn man die Faustformel berücksichtigt, dass die Miete nicht mehr als 1/3 des Brutto Einkommens betragen soll. Liegt da nur noch St. Gallen drin. 10% der Lohnempfänger verdienen weniger als 4'313.-- x 12.

    Das beinhaltet reichlich sozialen Zündstoff.
    • Hoppla! 09.05.2019 09:11
      Highlight Highlight Wenn eine Familie nur 1.0 Monatslöhne erhält mag dies stimmen. Meist ist es jedoch > 1.0 Monatslöhne.

      Das Gejammer in der Schweiz ist völlig unnötig wenn ich sehe in welchen Behausungen im Ausland teilweise gewohnt wird. Selbst in den Benelux-Ländern, dem UK oder Skandinavien. Qualität kostet halt nun mal.
    • walsi 09.05.2019 09:18
      Highlight Highlight @Hoppla: Viele Familien brauchen zwei Einkommen weil sie sonst nicht überleben können, nicht weil sie das unbedingt wollen. Auch heute gibt es viele Frauen die lieber zuhause wären und sich um die Familie zu kümmern als einer bezahlten Arbeit nachzugehen um das überleben zu finanzieren.
    • Butschina 09.05.2019 09:23
      Highlight Highlight Meine Wohnung frisst 55% meines Einkommens. Trotzdem komme ich durch. Ohne grosse Sprünge, aber ich muss nie hungern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Musta Makkara 09.05.2019 08:22
    Highlight Highlight Woher kommt der markante Sprung nach unten in Basel bei den 2-Zimmer Wohnungen?
    • rburri38 09.05.2019 13:19
      Highlight Highlight Umgekehrt in Bern, die 2-Zimmer relativ teuer, während 3 und 4 eher günstig sind. Liegt aber wohl daran, dass in Bern eher junge Leute wohnen die eine kleine Wohnung wollen, und die Familien eher in die Agglo gehen. Nachfrage nach 2 Zimmer wird deutlich höher sein. In der Altstadt von Bern kostet eine moderne 4 Zimmer Wohnung (von denen es praktisch Null gibt) aber auch locker mal 4'000 Franken.
  • ProfKim 09.05.2019 08:21
    Highlight Highlight Wahnsinn
  • Nicht mit mir 09.05.2019 08:13
    Highlight Highlight Wo liegt denn bitte der Kanton Zug? Die Preise platzen hier förmlich
    • Posersalami 09.05.2019 10:52
      Highlight Highlight Im Land der bürgerlichen Bonzen.

      Da sind hohe Preise alternatvlos.
    • Kruk 09.05.2019 11:31
      Highlight Highlight Gibt es in Zug Menschen die nicht wegen den tiefen Steuern dort sind?
      Wenn man sehr reich ist bezahlt man gerne ein bisschen mehr für die Miete, spart dann aber gross bei den Steuern.

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