Schweiz
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Guests dance the night away at the St. Germain nightclub in Zurich, Switzerland, pictured on June 3, 2008. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Gaeste tanzen am 3. Juni 2008 im Nachtklub St. Germain in Zuerich, Schweiz. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Veranstaltungen mit vielen Personen in engem körperlichem Kontakt in geschlossenen Räumen sollen nicht durchgeführt werden. Bild: KEYSTONE

Kanton Zürich empfiehlt Party-Verbot wegen Coronavirus – so reagieren die Clubs



Der Bundesrat hat Grossanlässe mit über 1000 Personen verboten. Anlässe mit weniger Menschen sind Sache der Kantone – und hier hat gestern der Kanton Zürich eine neue Empfehlung kommuniziert, die es in sich hat.

Auch wenn es sich nicht um verbindliche Verbote handelt, ist die Verunsicherung gross – und die Kritik scharf. Alex Flach, der Medienarbeit für Clubs wie Hive, Friedas Büxe und Supermarket macht, spricht gegenüber dem «Tages-Anzeiger» von «reiner Willkür». Die Gesundheitsdirektion schiebe die Verantwortung auf die Clubbetreiber ab, anstatt selbst einheitliche und verbindliche Massnahmen festzulegen, die für alle gelten.

Das findet auch Philip Meier vom Zürcher Nachtstadtrat. Seine Befürchtung ist, dass die Clubs am Wochenende halbleer bleiben, weil die Empfehlung die Leute weiter verunsichern würde. «Den Jungen wird der Spass verdorben, obwohl sie nicht gefährdet sind», sagt Meier gegenüber watson.

Die Verunsicherung in der Szene ist derzeit jedenfalls gross. Denn derzeit weiss offenbar niemand so genau, wie die Vorgabe zu verstehen sei, wie Alexander Bücheli von der Bar- und Club-Kommission Zürich sagt. «Wir sind mit den städtischen Behörden und der Polizei am Abklären, wie die Empfehlungen zu interpretieren sind», so Bücheli im «Tages-Anzeiger».

Andere Zürcher Clubs haben ebenfalls schon reagiert. Wie das kommende Party-Wochenende aussehen wird, ist derzeit offen:

Wie hoch der wirtschaftliche Schaden sein wird, ist derzeit nicht abzuschätzen. Das Veranstaltungsverbot des Bundes hat jedoch schon massive Auswirkungen. Die Betreiber des Hallenstadions sprechen schon von Ausfällen im Bereich mehrerer hunderttausend Franken. Bei der Samsung Hall in Dübendorf rechnet man damit, dass der Verlust in die Millionen gehe, sollte das Veranstaltungsverbot über den 15. März verlängert werden.

(meg)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lolita 05.03.2020 14:35
    Highlight Highlight Ziemlich egoistisch.
    Hier wird es erklärt. Es geht darum die Ansteckung zu verlangsamen, vor allem um genug gesundes Spitalpersonal und Medikamente zu haben. Es geht darum den Peak nach hinten zu verschieben und stark abzuflachen. Wenn alle miteinander schnell krank werden, haben die im Gefährdeten, alte und kranke zb im Spital kaum Chancen.
    Und auch fü Junge hat das Auswirkungen.

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  • Geogräfin 04.03.2020 23:13
    Highlight Highlight Schon klar, aber beim Opernhaus sind Vorstellungen mit 9xx Besuchern kein Problem, obwohl diese Veranstaltungen vermutlich vermehrt von solchen Risikogruppen besucht werden.
    • Bravo 05.03.2020 07:14
      Highlight Highlight DAS geht tatsächlich nicht ganz auf. Aber man hat im Opernhaus bei 999 Leuten auch mehr Abstand als im Gonzo mit 150 Leuten.
    • Geogräfin 05.03.2020 08:13
      Highlight Highlight Einverstanden. Aber dasselbe gilt wohl für die ÖV zur Stosszeit, und da sagt auch niemand etwas.
    • Lolita 05.03.2020 14:37
      Highlight Highlight Dîe ÖV kann man nicht vermeiden, das beste ist Stosszeiten vermeiden und Abstand halten.
  • Posersalami 04.03.2020 22:11
    Highlight Highlight Ich kann nicht beurteilen, wie sinnvoll ein "Partyverbot" ist im Moment. Ich finde die Reaktionen aber schon recht krass. Ich denke, die Clubbesitzer können wie ich auch überhaupt nicht beurteilen, wie sinnvoll das ist. Die denken einfach nur ans Geld. Aber gut, das kennen wir ja schon.

    Einfach mal 2-3 Wochen am Wknd nicht abstürzen, als wäre das so schlimm..
  • Thomas G. 04.03.2020 20:09
    Highlight Highlight Na dann liebe Regierung muss jetzt sofort das Verbot kommen. Man hat auf Vernunft gesetzt und erntet Häme und Arroganz - "wir Jungen sind nicht in Gefahr, also nehmen wir auch keine Rücksicht!" Gut, dann wissen wir das jetzt und handeln entsprechend. Schliesst alle Clubs, Bars und Fastfood Restaurants per sofort!

    • Geogräfin 05.03.2020 08:15
      Highlight Highlight ... dann aber auch gleich Opernhaus, Tonhalle, und Theater. Gleiche Regeln für alle.


      P.s. : die Achtziger haben angerufen. Sie hätten gerne ihre Ansichten zurück.
    • Thomas G. 05.03.2020 09:09
      Highlight Highlight Ja da bin ich absolut gleicher Meinung. Wieso will man warten bis es so schlimm ist wie in Italien?
  • deed 04.03.2020 19:01
    Highlight Highlight Entweder sie verbietens oder sie verbietens nicht. Aber nicht verbieten und Empfehlungen abgeben zum Selbstverbot ist gleichbedeutend wie keine Verantwortung übernehmen wollen. Also einfach dummes Beamtengeschwätz.
  • Benutzer144 04.03.2020 17:53
    Highlight Highlight Die ganzen Verzichtprediger können ja gerne zuhause bleiben. Mein Gott, predigen hier von Solidarität etc. aber sind gegen alles, was eine andere Ansicht oder Meinung als die eigene widerspiegelt. Help!
  • Mr. Spock 04.03.2020 17:39
    Highlight Highlight Neben Menschenrechten sollten wir mal über Menschenpflichten reden:
    - Respekt gegenüber der Natur
    - Respekt gegenüber seinen Mitmenschen
    - Rüchsichtnahme auf sein Umfeld
    - Schutz von sich und Dritten vor körperlicher Versehrtheit
    - Vernunft vor Vergnügen

    Was noch?
    • WatDaughter (aka häxxebäse) 04.03.2020 19:30
      Highlight Highlight Wurde schon erfasst: in der bibel, der thora und dem koran.

      Es hält sich halt kaum jmd daran.

      Und diejenigen, die sich daran halten, sind dabei so fanatisch bei der umsetzung, dass es auch wieder schlecht ist. 🤷‍♀️
    • reactor 05.03.2020 06:14
      Highlight Highlight @häxebäse. Stimmt nicht, kenne viele welche sich ganz unaufgeregt, undogmatisch und bewusst bewegen.
  • Mr. Spock 04.03.2020 17:31
    Highlight Highlight Wens ein definieetes Verbot gegeben hätte wäre auch niemand Glücklich drüber... Finde die Empfehlung absolut verständlich und wer hier die Gesundheit seiner Besucher über wirtschaftliche Interessen stellt ist fahrlässig! Denke ausser Mietkosten und dem Ertragsausfall gibts ja keine direkten Konsequenzen? Allfällige Gagen könnten ja mit den Acts besprochen werden, respektive der Auftritt neu geplant werden? Vermieter dürften zudem Kulanz zeigen, da ein Sterben der Clubs sicher auch nicht gewünscht ist!
    • rudolf_k 04.03.2020 22:24
      Highlight Highlight Auftritt neu geplant werden - und in der Zwischenzeit ernähren sich alle die dort arbeiten von Luftgulasch und Papierknödel?
    • reactor 05.03.2020 06:28
      Highlight Highlight Echt keine Ahnung was so ein Betrieb kostet... Auch nicht wie hoch die Mieten und sonstigen Fixkosten sind. Auch die lieben Vermieter sind ja sowas von kulant, die Versicherungen, Steuerbehörden. Die Festangestellten können selbstverständlich aufgrund einer 'Empfehlung' alle aufs Arbeitsamt und/oder haben Anspruch auf Kurzarbeit. Weiss nicht was du arbeitest, aber überleg mal was es bedeuten würde wenn dein Betrieb schliesst. Nervt, dieses kurzsichtige Geplapper, welches erst dann aufgeregt wird wenn es einem selbst betrifft.
      Btw ich bin 60 und ohne Angst, habe immer gut gelebt
  • zoobee1980 04.03.2020 16:55
    Highlight Highlight Ist jung, geht trotz Corona-Ansteckungsgefahr Party machen, weil YOLO, steckt sich an, aber "macht nüüt, bi ja jung", am Sonntag dann Familienznacht, zehn Tage später sind Omi und Opa Geschichte. Aber eben: YOLO. Muss. Jetzt. Party. Machen. Verantwortung zeigen = BÄÄÄÄÄH.
  • mrgoku 04.03.2020 16:55
    Highlight Highlight Das "Partys" zum Lebenselixir von vielen gehört macht mich nachdenklich... nichts anderes soziales was man tun kann für 1 oder 2 Wochenenden anstatt in ein überfülltes Lokal das stinkt (schweiss), jeder zweite dir sein gesöff über die hände oder schuhe kippt und ab 2 uhr morgens nurnoch halbtote herumtorkeln oder es dann eskaliert und 2-3 eine blutige nase davontragen?

    DIe geilsten sind die, die sagen sie gehen in clubs wegen den freunden um sich zu unterhalten...

    Sich gegenseitig ins Ohr schreiben "BRO WAS HESCH DIE WUCHE SO GMACHT? NZNZNZNZ"
    • Benutzer144 04.03.2020 17:56
      Highlight Highlight Schlechte Erfahrungen gemacht oder warst du schlicht nicht jung?
    • Randy Orton 04.03.2020 19:23
      Highlight Highlight Ich weiss ja nicht, wo du Party machst, aber ich bin froh, ist es dort wo ich hingehe nicht so.
    • Fuck this 04.03.2020 19:43
      Highlight Highlight Weil es eben auch in jedem Club genau so wie von dir beschrieben ausschaut und abläuft. Dass man Feiern geht um mit seinen Freunden zusammen zu tanzen kommt dir nicht in den Sinn? Übrigens, die meisten Nachtclubs haben Aussenbereiche und abgetrennte Räume wo man sich unterhalten kann ;).
  • Aurum 04.03.2020 16:00
    Highlight Highlight Bravo, wir haben einen neuen Beweis dafür, dass die "der Markt regelt das schon"-Mentalität fürn a**** ist.
    Der Markt regelt gar nichts. Nicht beim Klimawandel und auch nicht beim COVID-19.
    Ach ja, und ebenfalls müssen wir wiedermal das Thema "solidarität" anschneiden (ihr kennt das thema vieleicht von der Krankenkasse, Versicherungen, Impfungen oder der SRG). JA - Jüngere sind weniger betroffen, da es eher nicht tödlich endet. Sie sind aber potentielle überträger an ältere Menschen, die das Virus dann ev. nicht überleben. Nur weils mich nicht betrifft, heisst es nicht, dass es sinnlos ist.
    • Fritz N 04.03.2020 16:43
      Highlight Highlight Zum Thema Solidarität: Umgekehrt wird hier den Jungen, die im Kulturbereich arbeiten betreffend Erwerbsausfälle gerade NULL Solidarität entgegengebracht.
      Gell: Wer im Glashaus sitzt und so, gilt vor allem wenn man zu der Gruppe gehört, die von den Steinen sterben könnte...
    • Posersalami 04.03.2020 22:14
      Highlight Highlight @Friitz: Wie stehts denn um die Solidarität der im Kulturbereich arbeitenden mit mir, wenn die Baubranche schwächelt und ich arbeitslos werden sollte? Bezahlt ihr dann meinem Chef meinen Lohn weiter?

      Kurzfristig wird niemandem gekündigt werden, weil ein paar Wochen Einnahmen nicht kommen. Mittelfristig gäbe es die ALV und langfristig ist das einfach nur eine kleine Delle in der Statistik, so what.
  • pun 04.03.2020 15:08
    Highlight Highlight Genau die Reaktionen hier in der Kommentarspalte sind das Problem an so einer Kommunikation wie sie der Kanton Zürich macht: Der Kanton wälzt die Verantwortung an die Clubbetreiber ab, statt klare Ansagen zu machen. Das im Wissen, dass die öffentliche Meinung dann die Clubbetreiber zerfleischt, wenn sie offen lassen und dann dort Übertragungen geschehen würden. Entweder sollte der Kanton solche Veranstaltungen verbieten oder versuchen, das Risiko zu minimieren. Im Thurgau müssen wir z.B. Besucherlisten führen. Auch mühsam, aber verständlich, damit der Kanton Ansteckungen rückverfolgen kann.
    • Mr. Spock 04.03.2020 17:42
      Highlight Highlight Und die Clubbetreiber sind nicht fähig diese Verantwortung wahrzunehmen! Besucherliste klappt evtl. im Thurgau wo man vermutlich eh jeden kennt, nicht aber in einer Metropole wo internationales Kluentel ein und aus geht. Ein Verbot hätte vermutlich noch mehr Shitstorm gebracht... Plus hätten die Clubs vermutlich eine Sammelklage gegen den Kanton eingereicht zur Denkung des Ertragsausfalls etc.
    • äti 04.03.2020 19:24
      Highlight Highlight Du meinst, Clubbetreiber kann keine selbständige, vernünftige Entscheidung zugemutet werden. Nur satte Verbote wirken. Eigentlich ein Armutszeugnis für die Zürcher Clubs und deren Besucher.
    • pun 04.03.2020 20:37
      Highlight Highlight Die Clubbetreiber haben heute Nachmittag übrigens angekündigt, ab sofort Besucherlisten zu führen, Gäste mit Erkältungen nicht reinzulassen und Aufklärung zu leisten, dass Leute, die in Risikogebieten waren bitte zuhause bleiben sollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heini Hemmi 04.03.2020 14:40
    Highlight Highlight "Den Jungen wird der Spass verdorben, obwohl sie nicht gefährdet sind"

    Tut so viel Ignoranz, Egoismus und Dummheit eigentlich nicht weh? Herr, lass‘ Hirn regnen!
  • feuseltier 04.03.2020 13:52
    Highlight Highlight Und in Deutschland spielen sie Fussball mit vollem Haus etc. ..
    Benutzer Bild
    • Aurum 04.03.2020 16:09
      Highlight Highlight Du weisst, dass ein Leuchtstift eigentlich die Funktion hat, wichtiges hervorzuheben. Leuchtstift bringt nichts, wenn man einfach die ganze Seite anmalt ;)

      COVID-19 hat bis jetzt eine Mortalitätsrate von ca. 2...3%, die Grippe liegt m.W. bei ca. 1%. Eine verdopplung, bzw. verdreifachung der Tödlichkeit halte ich jetzt nicht für "mega harmlos".
    • Shlomo 04.03.2020 16:30
      Highlight Highlight @Aurum auch das stimmt nicht. Die Mortalität ist bei unter 1% selbst in China.
    • mrmikech 04.03.2020 16:41
      Highlight Highlight @Aurum: Grippe hat 0.1% mortalitätsrate, also 20x tiefer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fritz N 04.03.2020 13:34
    Highlight Highlight LOL! Na an diese Empfehlung werden wir uns sicher halten... NICHT

    Sorry Boomers
    • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 04.03.2020 16:56
      Highlight Highlight Fritz N

      Willst du wirklich dein Grossmami töten? 🙄
    • PeteZahad 04.03.2020 16:57
      Highlight Highlight Boomers... Gähn
    • Mr. Spock 04.03.2020 17:50
      Highlight Highlight 2 Tage später so "corona ist so zum ROFC" das C steht für coughing...

    Weitere Antworten anzeigen
  • Unicron 04.03.2020 13:04
    Highlight Highlight "«Den Jungen wird der Spass verdorben, obwohl sie nicht gefährdet sind», sagt Meier gegenüber watson."

    Geht ja weniger darum dass sie nicht sterben, als dass sie sich anstecken und dann den Rest der Schweiz infizieren.
    • Fritz N 04.03.2020 16:06
      Highlight Highlight Wer Solidarität von den Jungen in der Kulturszene fordert sollte eben vielleicht auch ein bisschen Solidarität zeigen und das scheint ja zumindest hier nicht der Fall zu sein
    • äti 04.03.2020 19:27
      Highlight Highlight Fritz, wie denn?
    • Unicron 04.03.2020 19:41
      Highlight Highlight @Fritz N
      Hä?
      Ich wage mal zu behaupten dass noch keine Generation so viele Möglichkeiten und Freiheiten hatte wie die von heute.
      Welche Art von Solidarität fehlt dir denn?

      Oder geht es nur darum dass man vielleicht einen Monat lang nicht Party machen kann?
  • feuseltier 04.03.2020 12:44
    Highlight Highlight Und in Deutschland machen sie munter weiter & die Stadien sind voll und sie sehen keinen Grund, warum sie Spiele absagen müssen oder sogar Geisterspiele durchführen müssten. .
    • Martel 04.03.2020 16:50
      Highlight Highlight Was nicht bedeutet, dass es deshalb gut ist. Ich finde, der Bund und die Kantone handeln richtig.
      Das ach so tolle Zürich wird es überleben, wenn mal 2-3 Wochenende keine Clubs und Lokale geöffnet haben.
    • PeteZahad 04.03.2020 17:00
      Highlight Highlight Warren wirs ab...
    • Mr. Spock 04.03.2020 17:51
      Highlight Highlight Und gem. Experten geht DE fahrlässig mit der Situation um...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rölsche 04.03.2020 12:36
    Highlight Highlight Wenn dieser Virus uns eines vor Augen führt, ist es dass wir mit unserer Lebensweise am Limit sind.
    „Das Leben“ pausiert mal für einige wenige Wochen und schon kriegen massenhaft Probleme.
    Sei es weil die globale Lieferkette zusammenbricht, oder weil Leute wegen lokalem „Clubschliessen“ die Arbeit verlieren, Veranstalter Probleme kriegen, allgemein die nicht vorhandenen Reserven - weil niemand mehr spart oder sorgsam mit Ressourcen, Geld, usw. umgeht - sofort aufgebraucht sind, usw.
    Schnell, schnell, kaufen, kaufen, Party, Party, immer Vollgas weiter, kurzfristig Ruhm suchen - in den Abgrund
    • BernensisU 04.03.2020 13:20
      Highlight Highlight Es tut weh, aber da hast du eindeutig recht!
    • mille_plateaux 04.03.2020 14:20
      Highlight Highlight Jaja, genau, die alte Mär vom Sparen. Können sich in unserer Gesellschaft nur noch die wenigsten leisten. Als ob die Unterschicht arm wär', weil sie ihr Geld verjubelt. 🙄
      Die Banken rettet der Staat, alle anderen schauen in die Röhre.
    • Kaishakunin 04.03.2020 14:33
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Und wie auch beim Thema Umweltschutz, geht wieder die ganze Diskussion darum, welche Massnahme/Studie die absolut Korrekte sei, jeder fühlt sich benachteiligt etc. Als dass wir einfach mal erkennen könnten, dass wir eeevtl ein bisschen über dem Limit leben und alle mal ein/zwei Gänge zurückschalten könnten. Und, ganz ehrlich, wir haben einfach vergessen, was wirkliche Krisen sind. Verzicht kann auch mal heilsam sein, man erkennt plötzlich, was man lange gar nicht mehr wertschätzte. Und im Sinne der ganzen Gemeinschaft, was macht da schon ein Hockeyspiel/Clubbesuch weniger?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zwingli 04.03.2020 12:20
    Highlight Highlight Ein wichtiger schritt wäre auch das die WHO COVID-19 zur Pandemie erklärt und nicht als Epidemie handhabt. Teils Versicherungen bezahlen erst wenn es eine Pandemie ist bei einer Epidemie bleiben die Betreiber auf den Kosten sitzen.
    • paddyh 04.03.2020 14:00
      Highlight Highlight Ist das wirklich so? Meine Reiseversicherung zB zählt explizit nicht bei Pandemie. Kann aber gut sein, dass dies bei anderen Versicherungen anderst ist. Weiss da jemand mehr?
    • PeteZahad 04.03.2020 17:02
      Highlight Highlight @paddyh Es geht wohl weniger um die persönlichen Versicherungsverträge als um die Rückversicherer also um die Versicherungen der Versicherungen und ob diese den Versicherungen durch Corona entstandene Schäden decken.
    • Mr. Spock 04.03.2020 17:53
      Highlight Highlight Ich bin verunsichert...
  • Butch Cassidy & Sundance Kid 04.03.2020 12:17
    Highlight Highlight Gibt es auch Empfehlungen den ÖV zu verbieten? Fühle mich im ZVV auch oft zusammengepfercht wie in einem Klub..
    • Com Truise 04.03.2020 13:01
      Highlight Highlight Sicher nicht, stell dir nur vor wie viele angestellte nicht mehr zur arbeit könnten 😱! Aber hauptsache die gehen nicht in den ausgang.
    • Mr. Spock 04.03.2020 17:55
      Highlight Highlight Liegt in deinem ermessen diesen zu nutzen, jedoch ist ÖV ein essenzieller struktureller Bestandteil unserer Infrastruktur nicht ein schweissgebadetes fu**fest von zugedröhnten und betrunkenen Partygängern. Daher hinkt dein vergleich wie Coolio...
    • Unicron 04.03.2020 19:45
      Highlight Highlight Ich verstehe die Leute nicht welche dieses Beispiel immer wieder bringen, der Schaden durch ein Stehenbleiben des ÖVs wäre SO VIEL GRÖSSER als durch die Ansteckungen.
      Auch für jeden persönlich, oder denkt ihr der Lohn wird weiter bezahlt?

      Der ÖV ist notwendig für das Land. Party kann man verschieben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mille_plateaux 04.03.2020 12:07
    Highlight Highlight Arbeite selber für einen Klub und verstehe das Vorgehen der Behörden in keiner Weise. Die Erfahrung lehrt: Gefeiert wird immer. Bleiben die Klubs zu, gibt's halt illegale Parties – ohne Vorkehrungen oder Sicherheitsmassnahmen (inkl. Feuerschutz usw.)
    Kein Klub hat Geld vörig. Geht das so weiter, ist Schicht im subkulturellen Schacht.

    Die Zeche bleibt an den Angestellten hängen. Wir arbeiten in der Regel im Stundenlohn; abgesagte Veranstaltungen gehen direkt ans Portemonnaie. Unter uns gibt's viele Studierende, junge Eltern, Künstlerinnen und Künstler, die auf den Nebenerwerb angewiesen sind.
    • DerSchöneVomLande 04.03.2020 12:38
      Highlight Highlight Ich verstehe deinen frust aber so spielt das leben eben. Ich bin auch aufs geld angewiesen trotzdem kann ich morgen meinen job los sein. Es gibt eben katastrophen auf dieser erde und opfer
    • little.saurus 04.03.2020 12:50
      Highlight Highlight Da kann ich die absolut nicht zustimmen! Ich arbeite auch im Stundenlohn im Club und verdiene jetzt nichts, ist doof. Aber lieber verdiene ich nichts, stecke mich damit nicht an und vorallem, stecke meine Eltern und Grosseltern nicht an. Auch wenn das Virus mit nichts antut, kann es meine älteren Familienangehörigen umbringen. Das verstehen irgendwie nur wenige oder wollen es nicht war haben
    • P. Meier 04.03.2020 12:51
      Highlight Highlight Sicher trifft ein Erwerbsausfall die Betroffenen extrem. Nur ist es leider so, dass eine erkrankte Person ohne Symptome in einem Club wesentlich einfacher und mehr andere Personen anstecken kann. Dadurch wird eine Verbreitung begünstigt und auch Risikogruppen eher gefährdet. Was glauben Sie wie gross die Begeisterung bei Sport-Vereinen ist, bei denen ein Anlass storniert wurde, der sonst einen schönen Teil der Einnahmen ermöglicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sämi P. aus E. 04.03.2020 12:05
    Highlight Highlight Klar sind die Jungen nicht gefährdet, am Sonntag nach dem Ausgang gehen sie jedoch zu ihren Eltern oder Grosseltern auf Besuch und stecken diese an. Jeder weiss was mit diesen nun passieren kann.
    Diese Argumentation ist leider etwas zu kurz gedacht.
    • reactor 04.03.2020 14:49
      Highlight Highlight Dann geht man eben eine Weile nicht zu besuch, gibt ja auch telefon....
    • mille_plateaux 04.03.2020 14:54
      Highlight Highlight Strickt man DEINE Argumentation weiter, wird schnell klar: Konsquenterweise müssten dann auch öV, KiTas, Schulen, Grossraumbureaus schliessen. Der Militärdienst wird zeitweise gestrichen, Besuche im Lebensmittelladen, beim Coiffeur, beim Bäcker fallen flach.

      Oder wir akzeptieren endlich, dass wir uns eh alle mit dem Zeug anstecken und übernehmen Verantwortung in unserem Verhalten gegenüber Eltern und Grosseltern.
    • Unicron 04.03.2020 19:56
      Highlight Highlight @mille_plateaux
      Es gibt Risiken die kann man vermeiden, und Risiken die kann man nicht vermeiden.
      Mein Gott, jetzt haltet halt mal für einen Monat die Füsse still!
      Als wäre es sooooo schlimm mal 3 oder 4 Wochenenden Zuhause zu bleiben. Ich bin AUCH gerne im Ausgang und an Konzerten, aber manchmal erfordert das Leben halt Opfer! Sei froh versucht unser Land etwas dagegen zu unternehmen, oder schau dir Italien als Beispiel an wie schlimm es noch werden könnte wenn wir zu spät reagieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thorium 04.03.2020 12:05
    Highlight Highlight Fragt sich aber was verheerender ist: jetzt schliessen oder später wenn die Gäste fernbleiben, weil alle krank im Bett sind oder aus Panik zuhause bleiben. So oder so eine beschissene Situation. Der wirtschaftliche Schaden kann in beiden Fällen gross sein. Ich beneide niemanden der jetzt solche oder ähnliche Entscheidungen fällen muss.
  • Covid-20 04.03.2020 12:04
    Highlight Highlight «Den Jungen wird der Spass verdorben, obwohl sie nicht gefährdet sind». Hauptsache Spass haben, egal ob andere Menschen gefährdet sind.
    • Fritz N 04.03.2020 13:50
      Highlight Highlight Umgekehrt wird ja den Künstler und Kulturschaffenden auch NULL Solidarität entgegengebracht...
      Von dem her...
    • Covid-20 04.03.2020 14:51
      Highlight Highlight Mann kann nicht von "zu wenig Kultur" sterben.
    • Tagedieb 04.03.2020 15:11
      Highlight Highlight @ Fritz N Sorry, nachdem du mehrmals schreibst dass Künstlern & Kulturschaffenden (Clubs) keine Solidarität entegengebracht wird, muss ich jetzt mal wiedersprechen! Das stimmt schlichtweg nicht! Ich bin selber kunstschaffend und den Graben den du da heraufbeschwörst gibt's nicht!
      Weisst du was mich so richtig nervt? Diesen Egoismus den viele an den Tag legen (...) ! Es ist eine AUSNAHMESITUATION - also haben wohl alle mit Einschränkungen zu kämpefen. Und ja, es trifft nicht alle gleich. Sei froh arbeitest du nicht in der Pflege!
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