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Welle von Fake News zum Coronavirus rollt über Twitter

Etwa zwei Millionen Tweets mit Falschbehauptungen zum Coronavirus haben in den ersten drei Wochen nach Ausbreitung des Virus abseits von China das Netz geflutet. Das berichtet die «Washington Post».
02.03.2020, 12:24
Ein Artikel von
t-online
Bild: Shutterstock

«Falsche und schädliche Posts» sollen sich auf Twitter in den vergangenen Wochen rasant verbreitet haben. Die Nachrichten behaupteten etwa fälschlicherweise, dass das Virus von der Bill & Melinda Gates Foundation geschaffen worden oder eine Biowaffe sei.

Eine Studie im Auftrag des US-Aussenministeriums sei bei der Analyse von Tweets zum Thema Corona massenweise auf solche und ähnliche Verschwörungstheorien gestossen. Das berichtet die «Washington Post», die den bislang unveröffentlichten Bericht bereits einsehen konnte.

Sieben Prozent aller Tweets zum Thema betroffen 

Insgesamt, so werde in der Studie berichtet, hätten bösartige Verschwörungstheorien rund sieben Prozent aller untersuchten Tweets zum Thema Corona ausgemacht. Der Bericht habe sich bei der Analyse auf Länder ausserhalb der USA fokussiert.

Die Häufung der Nachrichten habe «möglicherweise einen Einfluss auf die breitere Social-Media-Debatte», zitiert die «Washington Post» den Bericht. Auch zeigten einige der Fehlinformationen «Beweise von unauthentischen und bösartigen Aktivitäten». Damit stelle sich die Frage, ob möglicherweise Regierungen oder andere bösartige Parteien gezielt «Angst und Zwietracht» zum internationalen Gesundheitsnotfall säten. Wie diese Beweise aussehen sollen, gehe aus dem Bericht allerdings nicht hervor.

Das Coronavirus breitet sich aus

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Das Coronavirus breitet sich aus (Ende Februar)
quelle: keystone / anthony anex
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Bereits seit einigen Wochen versuchen grosse Netzwerke wie Facebook , Google oder Twitter, ihren Nutzern dabei zu helfen, bei der Suche nach Informationen zum Thema etwa auch die öffentlichen Quellen zu finden. In Deutschland hat Facebook ein Banner geschaltet, das Nutzer auf die entsprechenden Seiten des Bundesgesundheitsministeriums weiterleitet.

(jnm/t-online.de)

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