Schweiz
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Bald sollen weitere schwarze E-Trottis von «This is not a Scooter» durch die Schweiz flitzen.   bild: instagram/zvg

Jetzt drängt die nächste E-Trotti-Firma nach Zürich – diesmal sind es keine Amis

Nun gibt's Konkurrenz für die US-Firmen Lime und Bird: Mit «This is not a Scooter» startet eine weitere Leih-Trotti-Firma in der Schweiz. Es ist eine Premiere. 



Der E-Trotti-Boom in Zürich geht weiter. Klammheimlich hat  «This is not a Scooter» in der Limmatstadt die ersten schwarzen Leih-Trottis platziert und vor wenigen Tagen eine App aufgeschaltet.

«Zürich ist weltweit die erste Stadt, in der wir unsere Leih-Trottis anbieten», sagt Torge Barkholtz, Geschäftsführer der Schweizer Niederlassung von «This is not a Scooter», zu watson. 

Momentan sind erst acht Scooter in Betrieb, welche alle im Zürcher Seefeld stationiert sind. Das Unternehmen befindet sich noch in der Testphase. Das Ziel sei, in der Schweiz in mehreren Städten präsent zu sein und natürlich den europäischen Markt zu erobern, sagt Barkholtz. Weitere Informationen will «This is not a Scooter» Ende Woche bekannt geben.

Ein Blick auf das Instagram-Profil der Firma zeigt: Auf Fotos flitzen die schwarzen E-Trottis auch durch Lissabon.

Im Gegensatz zu den grossen US-Leihtrotti-Firmen Lime und Bird sei man ein europäisches Unternehmen, betont Barkholtz. Weiter gibt sich der Geschäftsführer zugeknöpft: In welchem Land der Sitz der Trotti-Firma ist, verrät er nicht. 

Klar ist: Nach Lime und Bird drängt bereits der nächste E-Trotti-Anbieter in die Schweiz. «Wir sind überzeugt, dass das Potenzial der E-Trottis noch lange nicht ausgeschöpft ist und es genug Platz für weitere Anbieter hat», so Barkholtz. 

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Acht Scooter sind derzeit in Zürich verfügbar.  bild: printscreen

Lime-Scooter bleiben in der Garage

Weil bei einigen E-Trottis von Lime während der Fahrt urplötzlich die Bremsen blockierten und deswegen mehrere Nutzer verunfallten, zog Lime nach watson-Recherchen letzten Mittwoch alle 500 Leih-Scooter in Basel und Zürich aus dem Verkehr. Wann die Flitzer auf die Strassen zurückkehren, ist noch unklar. Auch am Montag waren in der App keine Scooter verfügbar. (amü)

Obacht, Limebike!

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Video: watson

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22
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    Alle Leser-Kommentare
  • Pinhead 14.01.2019 23:39
    Highlight Highlight This is another flop
  • Balthasar 14.01.2019 22:33
    Highlight Highlight Verwaltungsratspräsident der LMTS Switzerland AG, domiziliert in Zug, ist ein gewisser John Timothy Rucquoi-Berger (Hong Kong), Partner bei Natixis Private Equity Asia, einer Tochter des französischen Finanzgiganten Natixis.

    Beim luxemburgischen Ableger (der LMTS Holding), wie auch beim deutschen ist Lukasz Gadowski (Deutscher) im Verwaltungsrat (u.a. Gründer von Delivery Hero). Beim luxemburgischen Ableger ist Berger auch im VR; + ein Vertreter der US-Investmentgesellschaft Celsius Capital. In der LMTS Management (auch Luxemburg) ist Luktev Gmbh Gründerin. Könnte also Gadowksi dahinter sein?
  • In vino veritas 14.01.2019 18:54
    Highlight Highlight Ach ja, die übrigens aus Luxemburg. In einem traurigen Geschäftshaus, welches seine besten Tage offenbar schon hinter sich hat.
    Benutzer Bild
  • Holzkopf 14.01.2019 18:21
    Highlight Highlight Also für Gelegenheitsfahrten verstehe ich das ja. Aber regelmässige Nutzer würden sich bald ein eigenes e-Trotti zulegen. Man bekommt sie ab 100 CHF, das würde nicht mal für 1 Monat Miete für einen 5 min. Arbeitsweg reichen.
    (1 + 0.3 x 5) x 2 x 22 = 110

    Und das Konzept eines Trottis ist ja gerade, dass es sich relativ handlich zusammenklappen lässt und z.B. im Büro verstauen. Wer ist da unbedingt auf eine Mieten angewiesen?

    ...wies aussieht, ist eine andere Diskussion.
  • Blister 14.01.2019 17:35
    Highlight Highlight Unterschichtenvespa. Die Teile nerven und sehen extrem bescheuert aus. Nur etwas im Vorschulalter
  • HugiHans 14.01.2019 17:25
    Highlight Highlight Neue Arbeit für die Taucher der Seepolizei um die Dinger aus See und Limmat zu fischen ...
  • Weiterdenker 14.01.2019 16:36
    Highlight Highlight Wie genau funktioniert das eigentlich mit der Zulassung? Lime benutzt Trottinette, die offiziell gar nicht zugelassen sind. Zumindest wenn man auf digitec das von Lime verwendete Modell kaufen will, heisst es "Keine Strassenerlaubnis".
    • Ximing 14.01.2019 21:08
      Highlight Highlight Da hast du recht. Die Ninebot Segway von Lime dürfen in der Schweiz nicht auf öffentlichem Grund gefahren werden. Wer fährt, kann von der Polizei verzeigt werden (mehrere hundert Fr. Busse), wurde mir von der Stadtpolizei bestätigt. Lime wurde von der Polizei verwarnt und muss innerhalb einer bestimmten Frist alle Segway-Modelle aus dem Verkehr ziehen und durch zulässige ersetzen. Ausserdem bekommt Lima auch eine hohe Geldstrafe.

      Dies ist allerdings bis heute nie an die Öffentlichkeit gekommen, Lime versucht das zu vertuschen.
    • Weiterdenker 15.01.2019 10:09
      Highlight Highlight Oh, das ist sehr schade. Ich hätte gehofft, dass man da vielleicht ein Auge zudrückt und diese Modelle erlaubt sind. Ich würde mir sehr gerne das gleiche Modell zulegen, allerdings fürchte ich mich vor eben diesen Bussen. Die erlaubten Modelle sind aber alle völlig überteuert und kommen kaum auf 20 km/h.
  • Mutzli 14.01.2019 16:12
    Highlight Highlight ...Wieso wollen sie nicht verraten, wo der Firmensitz ist? Das wirkt dann schon ein bisschen verdächtig.
    • TanookiStormtrooper 14.01.2019 16:39
      Highlight Highlight Weil "Papis Garage in einem Steuerparadies" nicht so exklusiv tönt? 😉
    • pinguinpinguin 14.01.2019 21:12
      Highlight Highlight Das ist wirklich komisch.

      Die App im AppStore stammt von einer LMTS Germany GmbH mit Sitz in Berlin (eingetragen am 18.10.18), Torge Barkholtz (deutscher Staatsangehöriger in Zürich) ist bei der LMTS Switzerland AG mit Sitz in Zug (eingetragen am 19.11.18) als VR-Mitglied eingetragen
  • Magnum44 14.01.2019 15:48
    Highlight Highlight Ach ja und ganz zufällig kostet eine Fahrt 1 Fr. plus 30 Rappen pro Minute. Ermittelt die Weko bereits?
    • Maya Eldorado 14.01.2019 16:57
      Highlight Highlight Woher weisst Du das, wie viel die Fahrt kostet?
      1.30 Fr. pro Minute ist sehr teuer. Das macht in 10 Minuten 13 Franken.
      zu diesem Preis würde ich sowas nie mieten.
    • OttoM. 14.01.2019 17:14
      Highlight Highlight 13 Franken für 10 Minuten ? Das wären ja 130 Franken für eine Stunde! 😁
    • MSpeaker 14.01.2019 17:15
      Highlight Highlight Der Preis steht doch im Screenshot. U d es sind 1 Franken startgebührt + 0.3Franken pro min. Das ist zwar auch nicht nichts aber 10min kosten 4 Franken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Büsichätzlisuperflausch 14.01.2019 15:27
    Highlight Highlight Wie kann man so doof sein und diese dinger mieten? Besser ein eigenes kaufen.
    • abishot 14.01.2019 15:55
      Highlight Highlight Sharing is caring <3
    • Slavoj Žižek 14.01.2019 17:10
      Highlight Highlight Seit wann ist mieten = sharing?
    • abishot 15.01.2019 19:33
      Highlight Highlight Seit es Carsharing wie Mobility gibt. Aber ruf doch dort mal an und beschwer dich ab dem Begriff (die machen so Werbung, gehts noch??)

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