SDA Meldungen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Papst Franziskus ruft Gläubige am Stephanstag zu Versöhnung auf



Papst Franziskus hat Christen aufgerufen, ihren Glauben so treu zu bezeugen wie der Heilige Stephanus. Der erste christliche Märtyrer sei ein Beispiel von Bereitschaft, den Brüdern zu verzeihen. Nächstenliebe und Gottvertrauen machten das Leben der Menschen reicher.

Das Angelus-Gebet sprach Franziskus am zweiten Weihnachtstag vom Fenster des päpstlichen Appartements im Apostolischen Palast aus. Der Papst rief die Gläubigen zu Offenheit und der Bereitschaft auf, das anzunehmen, was das Leben an Positivem und an Negativem biete. «Vertrauen in Gott hilft uns, schwierige Momente zu akzeptieren und sie als Phasen des Wachstums im Glauben zu betrachten», erklärte der Papst.

Franziskus hob die Bedeutung der Versöhnung hervor. «Es ist nicht einfach, zu verzeihen. Doch Verzeihen öffnet die Herzen und verleiht Ruhe und Frieden», erklärte der Papst den auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen. Bereitschaft zu Verzeihen sei immer eine gewinnbringende Einstellung.

Zu Weihnachten erhielt Papst Franziskus viele Glückwünsche. Dafür bedankte er sich am Stephanstag öffentlich. «In den vergangenen Wochen habe ich sehr viele Glückwünsche bekommen. Da ich nicht jedem Einzelnen antworten kann, drücke ich heute allen meinen aufrichtigen Dank aus, besonders für das Geschenk eurer Gebete», sagte das Kirchenoberhaupt am Mittwoch nach dem Angelus-Gebet.

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen

Die Weihnachtsfeiern im Vatikan fanden unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt. Zugang zum Petersplatz war nur nach Kontrolle gewährt. Rund um den Vatikan waren verstärkt Polizei und Armee zu sehen.

Der Papst hatte am Weihnachtstag in seiner Botschaft zum Segen «Urbi et Orbi» zu Frieden in Syrien, im Nahen Osten und in der Ukraine aufgerufen. Vor Zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz gedachte Franziskus aller leidenden, verfolgten und bedürftigen Menschen in Konflikt- und Notstandsgebieten auf dem gesamten Globus.

Franziskus hatte mit einem Festgottesdienst im Petersdom am Montagabend offiziell die Weihnachtsfeierlichkeiten im Vatikan eingeleitet. Die Messe zur Erinnerung an die Geburt Christi vor rund 2000 Jahren wurde in mehreren Ländern und live im Internet übertragen. In ganz Rom wurden die Sicherheitsvorkehrungen an den Weihnachtsfeiertagen erheblich verschärft.

Weitere Gottesdienste des Papstes sind die Messfeier zum Fest der Heiligen Familie und die Vesper mit dem Te Deum als Dank für das vergangene Jahr am 31. Dezember um 17 Uhr im Petersdom.

Das Jahr 2019 beginnt Papst Franziskus mit einer Messfeier im Petersdom am 1. Januar um 10 Uhr. Der Neujahrstag ist in der katholischen Kirche der Weltfriedenstag und zugleich auch Hochfest der Gottesmutter Maria. (sda/apa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Mehrere Verletzte bei Tornado in türkischem Ferienort Antalya

Bei einem Tornado in der südtürkischen Stadt Antalya sind zwölf Menschen verletzt worden. Am Flughafen seien am Samstag ausserdem zwei Flugzeuge und ein Polizeihelikopter beschädigt worden, sagte Gouverneur Münir Karaloglu.

Zwei Busse seien ausserdem umgestürzt. Dem Gouverneur zufolge war es der dritte Tornado binnen fünf Tagen. Er warnte am Sonntag vor weiteren Tornados und Überschwemmungen im Osten der Provinz Antalya. Dort kamen nach Angaben von Aussenminister Mevlüt Cavusoglu bereits zwei …

Artikel lesen
Link zum Artikel