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Patrick Fischer log bei seinem Geständnis: Er war schon vorbestraft

Patrick Fischer, head coach of the Swiss national ice hockey team, speaks to the media, during a press conference of Switzerland’s ice hockey team at the House of Switzerland, during the 2026 Olympic  ...
Nati-Trainer Patrick Fischer ist sein Saubermann-Image los.Bild: keystone

Jetzt kommt noch eine Lüge von Patrick Fischer ans Tageslicht

15.04.2026, 10:5816.04.2026, 08:28

Patrick Fischer wurde im Juli 2023 wegen Urkundenfälschung verurteilt und musste eine Geldstrafe in Höhe von insgesamt 38'910 Franken bezahlen. Dies gab der Schweizer Eishockey-Nationaltrainer am Montagabend zu. Fischer hatte sich ein gefälschtes Covid-Zertifikat bestellt, um zu den Olympischen Spielen 2022 zu reisen. «Bis auf diesen Vorfall habe ich mich immer ans geltende Recht gehalten», wurde Fischer in der Medienmitteilung des Schweizer Eishockeyverbands zitiert.

Dies entspricht aber nicht der Wahrheit. Denn wie aus dem Strafbefehl des Kantons Luzern, der watson vorliegt, hervorgeht, war der 50-Jährige schon vorbestraft. So wurde er im März 2020 zu einer bedingten Geldstrafe in Höhe von 11'000 Franken verurteilt. Diese wurde 2023 dann widerrufen, «weil der Beschuldigte während der Probezeit erneut straffällig geworden ist und ihm daher keine günstige Prognose gestellt werden kann».

Video: watson/nina bürge

watson hat beim Schweizer Eishockeyverband SIHF nachgefragt, was sich Fischer damals zu Schulden kommen liess. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nahm dieser aber keine Stellung dazu. Blick berichtet von einer Geschwindigkeitsübertretung, die zum Urteil führte.

Wie aus dem Strafbefehl ausserdem hervorgeht, bestellte sich Fischer das gefälschte Covid-Zertifikat im Oktober oder November 2021 via Telegram. Die Kosten von 400 Franken bezahlte er in Bitcoin.

Der Schweizer Eishockeyverband entliess Fischer am Mittwochabend per sofort. An der am 15. Mai startenden Eishockey-WM wird der bisherige Assistenztrainer Jan Cadieux Cheftrainer.

(nih)

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269 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Magnum
15.04.2026 11:15registriert Februar 2015
Bestellung eines Fake-Zertifikats via Telegram, Bezahlung via Bitcoin, und das während einer laufenden Bewährungsfrist: Dem Fischer fehlt nicht nur das Unrechtbewusstsein. Da schein auch ein gewisser Grad an krimineller Energie vorhanden.
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Müller Lukas
15.04.2026 11:31registriert August 2020
Wetten, dass da noch mehr kommt?
11'000 Stutz Busse klingen für mich auch nicht gerade nach Ersttäter... 🤷‍♂️
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besserwisser#99
15.04.2026 11:09registriert September 2019
«Bis auf diesen Vorfall habe ich mich immer ans geltende Recht gehalten»

P. F., 2fach verurteilter Nationaltrainer
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