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Iran-Ticker: Libanon-Waffenruhe tritt in Kraft

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Libanon-Waffenruhe tritt in Kraft ++ Libanesen feiern ++ Armee wirft Israel Verstoss vor

16.04.2026, 16:3417.04.2026, 06:30
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03:26
Libanons Armee wirft Israel Verstoss gegen Waffenruhe vor
Israel hat nach libanesischen Angaben gegen die um Mitternacht offiziell in Kraft getretene Waffenruhe im Libanon verstossen. Die israelische Armee habe wiederholt mehrere Dörfer im Süden beschossen, teilte die libanesische Armee am frühen Morgen mit. Sie rief die Bevölkerung erneut auf, vorerst nicht in die südlichen Dörfer und Städte zurückzukehren. Die israelische Armee äusserte sich zunächst nicht.

Nach wochenlangen Kämpfen zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz hatte US-Präsident Donald Trump die Waffenruhe verkündet. Sie soll zunächst zehn Tage dauern.

Aus libanesischen Sicherheitskreisen verlautete, dass kurz nach Inkrafttreten der Feuerpause Artilleriegranaten in der Nähe der Küstenstadt Tyros eingeschlagen seien. Zudem habe eine Drohne ein Auto in Haris im Südlibanon getroffen.

Die vom Iran unterstützte Hisbollah hatte kurz vor Inkrafttreten der Waffenruhe noch zahlreiche Raketen auf Orte im Norden Israels gefeuert. Drei Menschen wurden nach Angaben von Sanitätern von Raketensplittern verletzt. Israels Armee teilte mit, sie habe daraufhin Raketenabschussrampen der Miliz attackiert. Libanons Regierung ist selbst keine aktive Partei in dem Konflikt. (sda/dpa)
1:41
Guterres ruft Israel und Hisbollah zur Einhaltung der Waffenruhe auf
UN-Generalsekretär António Guterres ruft Israel und die libanesische Hisbollah-Miliz auf, die von US-Präsident Donald Trump verkündete Waffenruhe uneingeschränkt zu respektieren. Das teilte sein Sprecher Stéphane Dujarric in New York mit. Guterres hoffe, dass diese Waffenruhe den Weg für Verhandlungen und die vollständige Umsetzung der Resolution 1701 des Sicherheitsrats ebnen werde, um eine langfristige Lösung des Konflikts zu erreichen.

Trump hatte am Donnerstag eine zehntägige Waffenruhe nach Gesprächen mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun angekündigt - die Hisbollah war daran nicht beteiligt. Im Libanon feierten am frühen Freitag zahlreiche Menschen den Beginn der Feuerpause.

Die UN-Resolution 1701 wurde vom Sicherheitsrat im August 2006 nach dem Libanonkrieg zwischen Israel und der Hisbollah verabschiedet. Sie fordert unter anderem die Entwaffnung aller bewaffneten Gruppen im Libanon und den Rückzug der Hisbollah nördlich des Litani-Flusses.

Guterres hoffe, dass die Waffenruhe-Vereinbarung zu den laufenden Bemühungen um einen dauerhaften und umfassenden Frieden in der Region beitragen werde, teilte UN-Sprecher Dujarric weiter mit. Trump rechnet nach eigenen Worten mit einer baldigen Einigung im Iran-Krieg. Auch in dem Konflikt gilt derzeit eine Waffenruhe, die zunächst bis Mittwoch dauern soll. Die USA hatten am 28. Februar zusammen mit Israel die Islamische Republik angegriffen. (sda/dpa)

23:46
Libanesen feiern Start der Waffenruhe
Der Beginn der Waffenruhe im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah hat im Libanon für Freudenbekundungen gesorgt. In der Hauptstadt Beirut feuerten Menschen Schüsse in die Luft ab. Am Himmel zeichneten sich deren Spuren ab, wie eine dpa-Reporterin berichtete. Über der gesamten Stadt waren immer wieder auch laute Knallgeräusche zu hören. Laut lokalen Medien handelte es sich dabei um Freudenschüsse, unter anderem mutmasslich von Panzerabwehrraketen.

In den während des Kriegs schwer getroffenen südlichen Beiruter Vororten feierten Menschen auf den Strassen, wie Augenzeugen berichteten. Sie tanzten und jubelten zusammen.

Lokalen Medienberichten zufolge machten sich mit Beginn der Waffenruhe auch zahlreiche Menschen bereits auf in Richtung Süden des Landes. Mehr als eine Million Menschen waren durch den Krieg zwischen der Hisbollah und Israel vertrieben worden. In sozialen Medien wurden Videos von vollen Strassen in Richtung Süden geteilt, unter anderem aus der Küstenstadt Sidon. Auf den Strassen waren Autokorsos unterwegs, Insassen schwangen Fahnen. Sowohl die libanesische Armee als auch die Hisbollah hatten die Bewohner und Vertriebenen zuvor zur Vorsicht und Zurückhaltung bei einer Rückkehr in den Süden gewarnt. (sda/dpa)

23:02
Zehntägige Libanon-Waffenruhe tritt in Kraft
Nach wochenlangen Kämpfen zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz ist eine von US-Präsident Donald Trump verkündete Waffenruhe offiziell in Kraft getreten. Die Frist für die Feuerpause begann um Mitternacht (Ortszeit, 23.00 Uhr MESZ), sie soll zunächst zehn Tage dauern. Trump hatte die Waffenruhe nach Gesprächen mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun angekündigt - die Hisbollah war daran nicht beteiligt. Unklar war zunächst, inwieweit beide Seiten sie einhalten werden.

Netanjahu bestätigte die Waffenruhe in einer Videobotschaft, sagte jedoch, israelische Bodentruppen sollten auch während des zehntägigen Zeitraums in einer Pufferzone im Südlibanon bleiben. Die Hisbollah liess zunächst offen, ob sie sich an die Feuerpause halten wird. Jede Waffenruhe müsse «umfassend für das gesamte libanesische Gebiet» gelten und dürfe keinerlei Truppenbewegungen Israels zulassen, forderte die Miliz.

Während einer 2024 vereinbarten Waffenruhe hatte die israelische Armee weiterhin regelmässig Ziele im Libanon angegriffen. Die von der libanesischen Regierung zugesagte Entwaffnung der Hisbollah war nicht gelungen. Beide Seiten warfen sich Verstösse vor.

Kurz vor Beginn der neuen Waffenruhe teilte die israelische Armee mit, sie bereite sich auf mögliche Angriffe aus dem Libanon auf Israels Norden vor. Die Hisbollah feuerte kurz vor Inkrafttreten der Feuerpause noch zahlreiche Raketen auf Ortschaften im Norden Israels. Drei Menschen wurden nach Angaben von Sanitätern von Raketensplittern verletzt, zwei davon schwer. Die israelische Armee teilte mit, sie habe daraufhin Raketenabschussrampen der Hisbollah im Libanon angegriffen.

Auch im Libanon wurden bis kurz vor Inkrafttreten weitere Angriffe Israels gemeldet. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete von mehreren Angriffen im Süden des Landes bis kurz vor Mitternacht. Das Gesundheitsministerium meldete, dass bei einem Angriff am Abend nahe der Küstenstadt Sidon drei Menschen getötet und 21 weitere verletzt worden sein.

Seit kurz nach Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar hatten sich auch die vom Iran unterstützte Hisbollah und das israelische Militär eine erneute schwere Konfrontation geliefert. Als Reaktion auf die Tötung des iranischen obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei feuerte die Hisbollah seit Anfang März erneut Raketen in Richtung Israel. Die israelische Luftwaffe reagierte seitdem mit massiven Luftangriffen. Das israelische Militär rückte in einer Bodenoffensive zudem weiter in den Süden des Nachbarlandes vor und lieferte sich im Grenzgebiet Bodenkämpfe mit der Hisbollah. (sda/dpa)
22:56
USA veröffentlichten Sechs-Punkte-Plan zu Libanon-Waffenruhe
Nach der Ankündigung einer Waffenruhe im Libanon durch US-Präsident Donald Trump hat das US-Aussenministerium die Abmachung zwischen Israel und dem Libanon öffentlich gemacht. Zu den sechs vereinbarten Punkten gehört demnach, dass die libanesische Regierung mit internationaler Hilfe die Hisbollah daran hindert, vom Libanon aus Angriffe gegen israelische Ziele durchzuführen. Israel verzichtet währenddessen auf «offensiven Militäroperationen» gegen libanesische Ziele.

Allerdings behält Israel sich das Recht vor, jederzeit alle notwendigen Massnahmen zur Selbstverteidigung gegen geplante, unmittelbar bevorstehende oder andauernde Angriffe zu ergreifen. Dies werde durch die Einstellung der Feindseligkeiten nicht beeinträchtigt, heisst es in dem Text.

Betont wird in der Abmachung, dass allein die libanesischen Sicherheitskräfte für die Souveränität und Verteidigung des Libanons verantwortlich sind. Kein anderes Land und keine andere Gruppe könne Anspruch darauf erheben, Garant für die Souveränität des Libanon zu sein.

Ferner ersuchen Israel und der Libanon die USA laut der Abmachung, weitere direkte Verhandlungen zwischen beiden Ländern zu erleichtern, mit dem Ziel, alle noch offenen Fragen, einschliesslich der Festlegung der internationalen Landgrenze, zu klären. Das Ziel sei der Abschluss eines umfassenden und dauerhaften Sicherheits- und Friedensabkommens zwischen beiden Ländern.

Mehr als sechs Wochen nach Beginn der jüngsten Eskalation zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon soll die Waffenruhe um Mitternacht (Ortszeit, 23.00 Uhr MESZ) beginnen und zunächst zehn Tage dauern. (sda/dpa)
21:43
Trump stellt baldige Einigung mit Iran in Aussicht
Trotz der erfolglosen ersten Verhandlungsrunde zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran über eine dauerhafte Beilegung des Konflikts rechnet US-Präsident Donald Trump mit einer baldigen Einigung. «Wir sind sehr nahe dran an einem Abkommen», sagte er vor seinem Abflug nach Las Vegas zu Reportern vor dem Weissen Haus. Sollte es nötig sein, werde er auch die noch bis kommenden Mittwoch dauernde Waffenruhe verlängern.

Im Falle einer Einigung erwägt Trump, selbst zur Vertragsunterzeichnung in die pakistanische Hauptstadt Islamabad zu reisen, wo Delegationen beider Länder am vergangenen Wochenende zu einer ersten Verhandlungsrunde zusammengekommen waren. Ein Ergebnis wurde dabei allerdings nicht erzielt.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte unterdessen, Trump habe ihm versichert, er sei entschlossen, die Seeblockade gegen den Iran aufrechtzuerhalten und die nuklearen Fähigkeiten Teherans abzubauen. Dies und eine friedliche Einigung mit dem Libanon könnten Israels Sicherheitslage in der Region in den kommenden Jahren grundlegend verändern, sagte er. (sda/dpa)
21:33
Iran lockert Sperren: Internet und Auslandstelefonate teils zurück
Erstmals seit Kriegsbeginn sind wieder Telefonate aus dem Ausland in den Iran möglich. Auch der Zugang zum Internet wurde in begrenztem Umfang wieder freigeschaltet. Medienberichten zufolge liess die Regierung «im Zuge der schrittweisen Lockerung der Kommunikationsbeschränkungen» internationale Anrufe auf Festnetzanschlüsse wieder zu – Anrufe auf Mobiltelefone bleiben jedoch gesperrt. Auch Google-Dienste im Internet sind nach fast 50 Tagen wieder erreichbar, laufen aber noch nicht stabil.

Die Regierung hatte kurz nach den Angriffen der USA und Israels am 28. Februar den Zugang zum weltweiten Internet weitgehend gesperrt. Zugelassen war lediglich das sogenannte nationale Internet, das nur den Zugang zu staatlich genehmigten Webseiten ermöglicht. Ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats dagegen nutzt das Internet weiter ohne Einschränkungen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf Telegram und X – also auf Portalen, die eigentlich gesperrt sind.

Offiziell begründet die Regierung die Sperren mit sicherheitsrelevanten Gründen. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass das autoritäre islamische System vor allem verhindern wollte, dass Berichte, Bilder und Videos über das tatsächliche Ausmass der Kriegsschäden sowie über die Stimmung im Land in sozialen Medien verbreitet werden. Seit Mitte vergangener Woche ist eine Waffenruhe in Kraft. (sda/dpa)
17:46
Laut Trump: Israel und Libanon vereinbaren Waffenruhe
Laut US-Präsident Donald Trump haben Israel und Libanon einer zehntägigen Waffenruhe, beginnend um 11 Uhr abends (Schweizer Zeit), zugestimmt. Dies berichtete Trump in einem Post auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social.



Er habe mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun und dessen israelischen Pendant Benjamin Netanjahu gesprochen: «Die beiden Anführer haben, um FRIEDEN zwischen ihren Ländern zu erreichen, zugestimmt, eine zehntägige Waffenruhe, die um 17 Uhr (amerikanische Zeit) beginnt.» In dem Statement wird die paramilitärische Hisbollah, mit welcher Israel seit geraumer Zeit Raketengefechte austrägt, nicht erwähnt.

In einem späteren Post schrieb Trump, er werde die beiden Präsidenten nach Washington ins Weisse Haus einladen. (cpf)
16:32
Deutschland will Minenjagdboote für Hormus-Mission anbieten
Der deutsche Kanzler Friedrich Merz will bei den Beratungen über eine Militärmission zur Sicherung der Strasse von Hormus nach einem Ende der Kampfhandlungen am Freitag in Paris ein konkretes Angebot für eine deutsche Beteiligung machen.

So soll Deutschlands Bundeswehr Minenjagdboote, ein Begleitschiff und Aufklärungsflugzeuge bereitstellen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr. (sda/dpa)


Bundeskanzler Friedrich Merz
16:07
Kreise: Libanons Präsident will kein Gespräch mit Netanjahu
Libanons Präsident Joseph Aoun ist gut informierten Kreisen in Beirut zufolge vorerst nicht bereit zu einem direkten Telefongespräch mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.

Aoun habe in einem Gespräch mit US-Aussenminister Marco Rubio zwar über die Möglichkeit solch eines Telefonats gesprochen, lehne es bisher aber ab, erfuhr die Nachrichtenagentur DPA aus libanesischen Regierungskreisen.

Ein Telefonat zwischen Aoun und Netanjahu wäre das erste Gespräch dieser Art seit Jahrzehnten. Die Nachbarstaaten Israel und Libanon sind verfeindet und befinden sich offiziell im Kriegszustand. (sda/dpa)

15:03
Hegseth droht Iran: «Trefft eine weise Entscheidung»
Knapp eine Woche vor dem Ablauf der Waffenruhe zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran hat US-Verteidigungsminister Pete Hegseth die Führung im Teheran zur Zustimmung zu einem Abkommen aufgerufen. Während das iranische Militär nach den jüngsten Kämpfen schwer getroffen sei, könnten die US-Streitkräfte die Angriffe sofort wieder aufnehmen, sollte es nicht zu einer Einigung kommen, sagte er. «Wir fordern die neue Regierung auf: Trefft eine weise Entscheidung.»

Die US-Marine werde die Blockade der Strasse von Hormus aufrechterhalten, solange es nötig sei. Sollte es zu keiner Einigung über das iranische Nuklearprogramm kommen, werde das US-Militär die Infrastruktur und die Energieversorgung des Landes angreifen, drohte Hegseth. «Das Kriegsministerium wird sicherstellen, dass der Iran niemals über Atomwaffen verfügt.»

Bis zum kommenden Mittwoch gilt eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. Erste Verhandlungen in Islamabad zwischen den Kriegsparteien endeten am vergangenen Wochenende ohne Ergebnis. US-Präsident Donald Trump stellte zuletzt eine zweite Verhandlungsrunde in Aussicht. (sda/dpa)

10:28
Ministerin: Netanjahu wird mit Libanons Präsidenten sprechen
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird nach Angaben einer Ministerin heute mit dem libanesischen Staatspräsidenten Joseph Aoun telefonieren.

Dies sagte Gila Gamliel, Israels Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Technologie, dem israelischen Armeesender. Für ein von US-Präsident Donald Trump angekündigtes hochrangiges Gespräch zwischen Israel und dem Libanon hatte es zunächst aus beiden Ländern keine offizielle Bestätigung gegeben.

Es wäre das erste bekannte Telefonat zwischen Netanjahu und Aoun. Aus dem Büro des libanesischen Präsidenten hiess es, man habe keine Informationen zu einem solchen Gespräch. (sda/dpa)

9:31
China pocht auf freie Schifffahrt in der Strasse von Hormus
China dringt auf eine Wiederherstellung der freien Schifffahrt in der Strasse von Hormus.

In einem Telefonat mit dem iranischen Aussenminister Abbas Araghtschi sagte Aussenminister Wang Yi laut chinesischer Mitteilung, Irans «Souveränität, Sicherheit und legitime Rechte und Interessen» als Küstenstaat der Meerenge müssten respektiert und geschützt werden. Zugleich müsse aber auch die «Freiheit und Sicherheit der internationalen Schifffahrt» garantiert werden. Bemühungen um eine Wiederherstellung der normalen Passage durch die Strasse von Hormus seien «der einhellige Ruf der internationalen Gemeinschaft». (sda/dpa)

6:22
Trump kündigt Spitzengespräch zwischen Israel und Libanon an
Israel und der Libanon werden nach Angaben von US-Präsident Donald Trump heute zu Gesprächen auf höchster Ebene sprechen. Die «Anführer» beider Nachbarländer hätten seit langem nicht mehr miteinander gesprochen, bestimmt 34 Jahre, schrieb der Republikaner am Mittwochabend (Ortszeit) auf seiner Plattform Truth Social und fügte hinzu: «Morgen (Donnerstag) wird es passieren. Fein!» Hintergrund ist der andauernde Krieg zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz.

Wen genau Trump mit den Anführern beider Länder meint, geht aus seinem Post nicht hervor. Libanons Ministerpräsident ist Nawaf Salam, sein israelischer Kollege ist Benjamin Netanjahu. Die Präsidenten beider Länder heissen Joseph Aoun und Izchak Herzog. Es gehe darum, zu versuchen, «etwas Luft zwischen Israel und dem Libanon zu schaffen», schrieb Trump. Vertreter beider Staaten waren bereits am Dienstagabend in Washington erstmals seit Jahrzehnten zu direkten Gesprächen auf politischer Ebene zusammengekommen.

Aus libanesischen Regierungskreisen hiess es am Morgen, man habe von dem geplanten Gespräch selbst erst aus den Medien erfahren. Medien berichteten von einem möglichen Telefongespräch. Eine offizielle Bestätigung der Regierung gab es zunächst nicht.

Auch aus dem Büro Netanjahus gab es zunächst keine Bestätigung für ein geplantes Gespräch.

Man führe Verhandlungen mit dem Libanon, sagte Israels Regierungschef Netanjahu laut Angaben seines Büros vom Mittwochabend. Dabei gehe es um zwei zentrale Ziele, erklärte der Ministerpräsident: Die Entwaffnung der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz «und zweitens einen dauerhaften Frieden. Frieden durch Stärke.» Die libanesische Regierung, die keine Partei in dem andauernden Krieg zwischen Israel und der Hisbollah ist, will eine Waffenruhe und einen Abzug der israelischen Soldaten aus dem Süden Libanons erreichen.

Das israelische Sicherheitskabinett wollte laut Medienberichten am selben Abend über eine Waffenruhe beraten, die Sitzung sei aber ohne Beschluss beendet worden, schrieb «Axios»-Reporter Barak Ravid auf der Plattform X. (sda/dpa)

4:24
Netanjahu: Sicherheitszone im Libanon wird ausgeweitet
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu lässt im Kampf gegen die libanesische Hisbollah-Miliz eine Sicherheitszone im nördlichen Nachbarland ausweiten. Er habe die israelischen Streitkräfte angewiesen, die Sicherheitszone im Süden des Libanons weiter auszudehnen, sagte Netanjahu laut einer Mitteilung seines Büros. Parallel dazu führe man Verhandlungen mit dem Libanon. Das israelische Sicherheitskabinett wollte laut Medien am Mittwochabend über eine Waffenruhe beraten. Die Sitzung sei aber ohne Beschluss beendet worden, schrieb «Axios»-Reporter Barak Ravid auf X.

Erstmals seit Jahrzehnten waren am Dienstagabend in Washington israelische und libanesische Vertreter zu direkten Gesprächen auf politischer Ebene zusammengekommen. Die Verhandlungen mit dem Libanon verfolgten zwei zentrale Ziele, erklärte Netanjahu laut seines Büros vom Mittwochabend: Die Entwaffnung der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz «und zweitens einen dauerhaften Frieden. Frieden durch Stärke.» Die libanesische Regierung, die keine Partei im Krieg zwischen Israel und der Hisbollah ist, will eine Waffenruhe und einen Abzug der israelischen Soldaten aus dem Süden Libanons erreichen.

Am Mittwoch hatten sich Israels Militär und die Hisbollah erneut gegenseitig beschossen. Die Sicherheitszone im Südlibanon solle auch ostwärts bis zu den Hängen des Berges Hermon erweitert werden, «damit wir unseren drusischen Brüdern in ihrer Notlage besser beistehen können», erklärte Netanjahu weiter. Die religiöse Minderheit der Drusen in Syrien gilt als Verbündete Israels. Das Bergmassiv des Hermon erstreckt sich entlang der syrisch-libanesischen Grenze. Im Süden endet es auf den von Israel annektierten Golanhöhen. (sda/dpa)

  • Israel und die USA starteten am 28. Februar 2026 gross angelegte Angriffe auf Iran. Teheran reagierte mit Raketen und Drohnen gegen Israel sowie US-Stützpunkte in der Region.
  • Irans oberster Führer Ali Chamenei wurde getötet, ebenso zahlreiche Militärs. Sein Sohn Mojtaba wurde Nachfolger, ist aber verletzt und bisher nicht öffentlich aufgetreten.
  • Der Konflikt hat sich auf den Nahen Osten ausgeweitet, mit Angriffen u.a. in Katar, den VAE, Saudi-Arabien und Bahrain sowie Kämpfen im Libanon. Auch US-Soldaten wurden getötet.
  • Die USA geben unterschiedliche Kriegsziele und Rechtfertigungen an – von der Zerstörung des iranischen Atomprogramms bis hin zu einem möglichen Regimewechsel.
  • Am 8. April einigten sich die Kriegsparteien auf eine zweiwöchige Waffenruhe, die auch die Öffnung der Strasse von Hormus beinhaltet. Die Waffenruhe ist bisher höchst fragil, insbesondere da es unterschiedliche Ansichten bezüglich des Einbezugs von Libanon in die Waffenruhe gibt.

Angriffe Iran

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Die beliebtesten Kommentare
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Jacques #23
28.02.2026 08:18registriert Oktober 2018
Hab erst vor zwei Tagen hier geschrieben, dass Nethanjahu Trump dann schon sagt, was er tun müsse.

Voilà.
482118
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Zanzibar
28.02.2026 08:10registriert Dezember 2015
Hoffentlich gelingt es die Mullahs von der Macht zu drängen und dass die Iranische Bevölkerung wieder frei leben kann, nach europäischem Vorbild.
502209
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SamsonP
28.02.2026 08:08registriert April 2024
Immer am Wochende, damit die Börsen nicht überreagieren. Man kann schon bald darauf gehen. Wäre interessant zu sehen, wie der Gold-Kurs bzw Edelmetalle allgemein reagiert hätten. Schade, immer wenn auch mal die kleinen Anleger hätten profitieren können, wird es sogar auf geopolitischer Ebene verhindert. Jetzt wird klar, warum der Goldpreis gestern Abend bzw bei US-Marktöffnung rapide gestiegen ist, da waren wohl nicht die kleinen Anleger die treibenden Kräfte.
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