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«Bachelorette» 2018

Hier sehen wir Adelas Blut. Das geht nicht gut.  Bild: 3plus/Bearbeitung sme

Die Bachelorette will sexy Sex-Geständnisse? Kriegt sie! We're so excited!

Willkommen in unserem von Masochisten geführten Service-Center für alle, die bei der «Bachelorette» mitreden wollen, ohne dafür Zeit zu verschwenden.



Bonjour, ihr leckeren Macarons, die ihr uns mit eurer Existenz diese ernüchternd kühle Woche versüsst! We love you! Und we love to entertain you! Heute mit ... ähm ... war da was? ... ah, ja, Oralsex!

Adela bittet Luca, Davide und Mario zum Gespräch über restlos alles. Und dort offenbart dann Davide seine Liebe zum Oralsex, den er ebenso gerne konsumiert wie verabreicht, weil: «Isch öppis Schöns.» Kann man so gelten lassen. Luca findet dagegen die erotischen Softskills «au sehr wichtig».

Lucas Meinung

«So Kuschle, Schmuse, Küsse, so, chunnt halt au derzue und isch au sehr wichtig. Sex allei isch jo nüd alles schlussendlich.»

Luca ... Sex ist Beilage.

«Bachelorette» 2018

Bild: 3plus/Bearbeitung sme

Und wenn doch? Davide hat jedenfalls seine Prioritäten:

Davides Meinung

«Natürlich ghört's Kuschle au derzue, aber das tuet sich denn usem Sex erschliesse. Oder vorem Sex erschliesse.»

Okay, was also erschliesst sich wann woraus? Was war zuerst: Das Huhn oder das Ei? Der Sex oder das Kuscheln? Und was ist eigentlich mit Mario? 

Adela über Mario

«De Mario isch en Superkuschelpartner.»

Mario. Erster Akt.

«Bachelorette» 2018

Bild: 3plus/Bearbeitung sme

Aha. Aha?!?! Ja, Adela superkuschelt mit Mario. Der übrigens zum ersten Mal mit 16 oder 17 Sex hatte und zwar mit der Schwester seines Tennisturniergegners, den er am Tag darauf auch prompt postkoital beseelt besiegte. Das hat schon einen gewissen ruchlosen Stil. Wicked!

So klappt's: In 5 Schritten zum Vorzeige-Kandidaten

Video: watson/Angelina Graf

Die Sexstatistik

Marios bisheriger Frauenkonsum: 10 bis 15 Stück. Adelas bisheriger Männerkonsum: «Definitiv unter 8.» Also alles zwischen 0 und 7.

Nachdem dies besprochen ist, greift Adela zu einer dieser Ausreden vom Wühltisch cheaper Erotikfilme: Hach, der Tag war so anstrengend, ich bin sooo kaputt, ich schlaf gleich ein, darf ich mich ein bisschen an dich anlehnen? Eh klar. 

Mario. Zweiter Akt.

«Bachelorette» 2018

Bild: 3plus/Bearbeitung sme

Okay, das war jetzt einigermassen ausführlich, aber der Rest ist ja noch langweiliger als alle Reste aller vorherigen Folgen. Und dies, obwohl es sich quasi – woohoo! – um die Voodoo-Folge handelt.

Ein Wahrsager steht mitten im Dschungel, vor sich kleine Beile und goldene Opferschalen, die nach einem Blutzoll verlangen, alle ritzen sich munter, Blut fliesst, der Wahrsager sagt: Mist, da ist nix mit Liebe und so für Adela, echt nicht. Adela, die sich selbst als «schpirituelle Mönsch» versteht, geht erst mal eine Runde heulen, jöh, die Arme, die glaubt das wirklich! 

Ach Mensch! Da hat Adelas ganze Blutspende nichts genützt.

«Bachelorette» 2018

Bild: 3plus/Bearbeitung sme

Davide, der das auch wirklich glaubt – Mönsche, echt jetzt? –, ist ebenfalls am Ende, denn normalerweise begleitet ihn immer seine Mutter zu spirituellen Ereignissen, jetzt ist er mutterseelenallein. Shit really happens. Blöd ist Davide nicht David, denn der hat sich voll im Griff:

David über David

«Ich bin kein Ascht, wo zerbricht, wenn's afangt rägne.»

Okay, Regen an sich ist jetzt normalerweise nicht so das Problem der Äste, aber wieso soll man sich eine pseudopoetische Gelegenheit auch entgehen lassen? 

Einfach ein süsses Bild.

«Bachelorette» 2018

Bild: 3plus/Bearbeitung sme

Und sonst? Nichts Neues unter Thailands Sonne. Alle Boys bitchen gegen Thomas, alle Boys bitchen gegen David. Giusi stellt neue Theorien zu Geschlecht und Identität auf: 

Giusi über Giusi

«Ich bin eigentlich en Maa.»

Super. Und uneigentlich?

Was Joe hier bloss sieht? Etwa sein Spiegelbild?

«Bachelorette» 2018

Bild: 3plus/Bearbeitung sme

Matteo und Marc müssen heim. Matteo, der auch seinen Bruder Davide zurück lässt, fühlt «en gwüsse Doppelschmärz» und auch Davide ist traurig, aber Adela weist die beiden Heulbojen barsch zurecht: Es geht jetzt nicht um Bruderliebe, sondern um «wohri Liebi». Ehrlich jetzt? Never ever. Hat der Wahrsager gesagt. 

Wir sagen au revoir, seid lieb zu einander, ob oral, vaginal oder rektal (Na? Wie viele haben wohl bis hierher gelesen?), küsst und kuschelt und schaut mal, was sich woraus erschliesst. Über Forschungsergebnisse freuen wir uns.

Hier, zur Vorbereitung auf das andere grosse TV-Event dieser Woche:

Video: srf

Die Geschichten aus dem Leben von Emma Amour:

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46 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Pax Mauer
14.05.2018 23:48registriert February 2015
„postkoital beseelt besiegt“
Dieser Text hat 300-mal mehr Niveau als jede Sekunde einer Bachelorette-Folge. Danke Frau Meier.
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Walter Sahli
14.05.2018 22:33registriert March 2014
Ich frage mich gerade, ob ich mich psychologisch begleiten lassen sollte. Als
ich den blonden Dings im orangenen Calimero-Blazer sah, verspürte ich eine unbändige Lust, ihn mit einer Bontempiorgel zu verprügeln. Das ist sicher nicht normal.
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Nelson Muntz
15.05.2018 08:35registriert July 2017
Wie stolz sind wohl die Eltern der Bätschi und der Kandidaten, wenn Sie ihrem Nachwuchs zuschauen?
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46

Kommentar

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