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Bild: twitter

Auf Twitter tobt gerade ein Museums-Krieg – und es ist grossartig!

Unter dem Hashtag #CuratorBattle liefern sich Museen aus aller Welt einen Wettstreit – und beglücken uns mit ihren bizarrsten Objekten.



Nicht wenige Museen weltweit leiden an Corona-bedingtem Besucherschwund. Dass es den Kuratoren deswegen noch lange nicht langweilig wird, zeigt ein Blick in Richtung Twittersphäre.

Nur zu gerne erinnern wir uns an das epische Twitter-Battle von zwei der grossartigsten (und grössten) Museen der Welt, zwischen dem Natural History Museum und dem Science Museum in London, damals im 2017:

«Wir haben Dinosaurier. Kein Wettstreit.» Legendär.

Seit dem Lockdown tobt nun ein weiterer virtueller Kampf. Unter dem Hashtag #CuratorBattle liegen Museen aus aller Welt im Wettstreit. Federführend ist diesmal das auf Archäologie spezialisierte Yorkshire Museum. Jeweils wird ein Motto vorgegeben, das als Challenge am Anfang steht. Hier etwa werden die Kuratoren aufgefordert, ihr #CreepiestObject zu zeigen:

«Museen, versammelt euch! Es ist Zeit für #CURATORBATTLE!» Das Yorkshire Museum setzt die Latte mit diesem Haarstück einer Römerin aus dem 3./4. Jahrhundert.

Die Antworten folgen postwendend.

«Tirpitz», gerettetes Marine-Einheitsmaskottchen aus dem Ersten Weltkrieg.

Wieder hochaktuell, bietet das Deutsche Historische Museum diese Pest-Schutzmaske zur Begutachtung.

Hier sind die Royal Armouries, das Museum für Waffen und Rüstungen in Leeds, sich nicht sicher, ob es hierbei sich um eine Henkersmaske handelt oder Teil einer sogenannten «scold's bridle», einer Schandmaske, welche im Schottland und England des 17. Jahrhunderts als Bestrafung von Frauen benutzt wurde, die als tratschende oder nörgelnde Ehefrauen galten oder andere unerwünschte Verhaltensweisen zeigten.

Aus Innsbruck: Ein «dekorativer» Badetuchhalter.

Knochen eines menschlichen Fingers, von einem Geldspieler als Glücksbringer benutzt.

«Etwas im Glas gefällig?»

Eine Meerjungfrau. Vielleicht.

Aus dem National Museum of Ireland: Der «Oldcroghan Man», beziehungsweise was von ihm übrig war nach einem Menschenopferritual. Nebenbemerkung – der Ärmste wurde vor seinem Tod gefoltert. Unter anderem wurden ihm die Brustwarzen abgeschnitten.

Und noch etliche mehr.

Alsbald folgte der Challenge, das #SassiestObject zu finden:

Der römische Kaiser Konstantin gewann den Kaiserthron, vereinigte das Römische Reich wieder und benannte eine Stadt nach sich selbst. Er heisst ja nicht umsonst «der Grosse». #sass

«Red mit der Flosse, Kumpel!»

Kennst du ein Reptil mit mehr Sass?

Hier melden sich die Japaner zu Wort mit dieser Kurtisane, die nicht nur einen ziemlich edlen Kimono vorweisen kann, sondern den wohl blingigsten Haarschmuck ever.

Bubikopf, Baby, Bubikopf!

Aus Dublin: Ein Nilpferd, das uns mal Sass erklärt.

Okay, Platz da! Hier kommt der Albino-Pfau!

Selbstredend gab es zu Ostern das #Best Egg:

Ein 1600 Jahre altes römisches Ei aus York. «Fancy».

«1600 Jahre? Ich besitze Socken, die älter sind», meint das Natural History Museum in London und bietet ein mumifiziertes Ei aus Ägypten.

Pah, das American Museum of Natural History in New York hat ein Hypselosaurus-Ei, das 68 Millionen Jahre alt ist.

«Unsere Eier sind aus Gold», meint da die Hermitage in St.Petersburg.

Aktuell sind wir bei der Suche nach dem #BestHat, dem besten Hut.

Kopfschmuck aus der Mittelsteinzeit, irgendwer?

Der vermutlich älteste Panama-Hut der Welt: Ein 1500 Jahre alter Strohhut aus der späten römischen Periode Ägyptens.

Jedi-Hut? Nö, damit wurden anno dazumal MRI-Scans gemacht.

«Ich vergesse dauernd, wo ich mein Monokel oder mein Hörrohr hingetan habe – aber seit ich diesen praktischen Hut trage, bin ich dieses Problem los!»

«Gewinnen wir?» Dieser Polizeihund soll die meisten Festnahmen während eines Jahres bewirkt haben und wurde mit Orden geehrt und mit einem eigens angefertigten Polizeihelm, offenbar.

Auf dass die Museumsgesellschaften weltweit weiterhin mitmachen und uns mit ihren bizarrsten Sammlungsstücken beglücken! Am Freitag jeder Woche folgt jeweils das neuste Motto.

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