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21-Jähriger versetzt Golf-Welt mit triumphalem Sieg beim US Masters ins Schwärmen



Defending champion Bubba Watson of the U.S. (rear) puts the traditional green jacket on compatriot Jordan Spieth after Spieth won the Masters golf tournament at the Augusta National Golf Course in Augusta, Georgia April 12, 2015.  REUTERS/Jim Young

Da ist das beliebteste grüne Jacket im Golfsport für Jordan Spieth. Bild: JIM YOUNG/REUTERS

Auf triumphale Weise und mit der Einstellung zweier Turnierrekorde gewinnt der erst 21-jährige amerikanische Golfprofi Jordan Spieth das US Masters in Augusta. Er hängt die Gegner um vier und mehr Schläge ab. 

Mit vier Schlägen Vorsprung auf den Engländer Justin Rose, den US-Open-Champion 2013, in die Schlussrunde gestartet, spielt der erst in seiner dritten Profi-Saison stehende Texaner Jordan Spieth wie ein abgebrühter Routinier auf. Jeden Angriffsversuch von Rose oder vom dreimaligen US-Masters-Sieger Phil Mickelson kontert er umgehend. Zeitweise baut er den Vorsprung sogar auf sechs Schläge aus. 

Als der beeindruckende Triumph des Jungspunds am 18. Green bereits feststand, hätten zwei Turnierrekorde von Tiger Woods aus dem Jahr 1997 fallen können. Aber Spieth vergab einen relativ einfachen Putt aus gut zwei Metern. Somit egalisiert er Woods Bestleistungen: Die 270 Schläge als Siegerresultat und die 18 Schläge unter Par als Relation zum Platzstandard. Auch das Alter dieser beiden Sieger ist verblüffend ähnlich: Woods war als bislang jüngster Masters-Champion 21 Jahre und drei Monate alt, Spieth ist nunmehr der zweitjüngste Sieger mit 21 Jahren und acht Monaten. 

Tiger Woods of the U.S. climbs out of a bunker after hitting to the seventh green during the final round of the Masters golf tournament at the Augusta National Golf Course in Augusta, Georgia April 12, 2015.  REUTERS/Phil Noble

Darf zufrieden sein: Tiger Woods. Bild: PHIL NOBLE/REUTERS

Die Rekordwerte von Woods und Spieth sind indessen schwer miteinander zu vergleichen. 1997 war der Kurs im Augusta National Golf Club kürzer und einfacher zu bespielen, andererseits haben die heutigen Profis dank der rasanten Entwicklung im Materialbereich viel mehr Möglichkeiten. 

Zu den Siegern der Schlussrunde zählt Rory McIlroy, der am 79. Masters den Karriere-Grand-Slam (je mindestens ein Sieg an den vier Majorturnieren) angepeilt hatte. Der junge Nordire verbessert sich mit einem tollen 66er-Umgang an die 4. Stelle hinter die schlaggleichen Rose und Mickelson. 

Superstar Tiger Woods beendet das Turnier nach einer abschliessenden 73 im 17. Rang. Diese Leistung nach der fast dreimonatigen Wettkampfpause ist besser, als viele Kritiker und Skeptiker es erwartet hatten. Es scheint nun, dass Woods das nächste grosse Ziel, das US Open im Juni, wieder mit einer gewissen Zuversicht vorbereiten kann. (si) 

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