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ARCHIV -- ZUM WECHSEL VON KEVIN FIALA VON DEN NASHVILLE PREDATORS ZU DEN MINESOTA WILD, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Nashville Predators left wing Kevin Fiala, of Switzerland, waits for a face-off in the second period of an NHL hockey game against the St. Louis Blues Sunday, Feb. 10, 2019, in Nashville, Tenn. (KEYSTONE/AP Photo/Mark Humphrey)

Läuft nicht mehr in den Farben Nashvilles auf: Kevin Fiala. Bild: AP

Das sind die Sieger und Verlierer der Blockbuster-Trades am NHL-Deadline-Day

Die NHL-Trade-Deadline ist vorbei. Am Montagabend gab es nochmals einige interessante Spielertauschgeschäfte. Und mittendrin ein Schweizer.



Kevin Fiala zu Minnesota

Aus Schweizer Sicht ist natürlich der Wechsel von Kevin Fiala äusserst interessant. Der Flügel geht von den Nashville Predators zu den Minnesota Wild im direkten Austausch für den finnischen Stürmer Mikael Granlund. Damit ist nach dem Abgang von Nino Niederreiter zu Carolina wieder ein Schweizer im «State of Hockey».

Die Wild gehen aus diesem Trade vorerst allerdings eher als Verlierer hervor. Fialas Potential ist unbestritten. Er hat alles, um in der NHL ein dominanter Flügel zu sein. Vielleicht wird er in ein paar Jahren sogar besser sein als Granlund. Doch momentan ist der Finne der komplettere Stürmer. Der 26-Jährige kann sowohl Flügel als auch Center spielen und ist defensiv verlässlicher als der jüngere Fiala. Zudem wird Granlunds Kreativität dem kriselnden Powerplay Nashvilles gut tun. Vermutlich hätte Wild-GM Paul Fenton für Granlund sogar noch einen etwas besseren Gegenwert herausholen können.

Mark Stone zu Vegas

Die Vegas Golden Knights schnappen sich Mark Stone von den Ottawa Senators. Im Gegenzug erhält Ottawa den Stürmer Oscar Lindberg, das grosse Verteidigertalent Erik Brännström und einen Zweitrunden-Draftpick für das Jahr 2020. Stone hat sogleich einer Vertragsverlängerung bei den Golden Knights zugestimmt. Er unterschreibt im Sommer für acht Jahre und verdient dann 9,5 Millionen Dollar jährlich.

Ottawa Senators right wing Mark Stone (61) celebrates with players on the bench after scoring against the Carolina Hurricanes during the first period of an NHL hockey game, Tuesday, Feb. 12, 2019, in Ottawa, Ontario. (Adrian Wyld/The Canadian Press via AP)

Verstärkt die Vegas Golden Knights: Mark Stone. Bild: AP/The Canadian Press

Stone war diese Saison neben Matt Duchene der beste Stürmer der Senators. Für den Moment ist es also ein guter Trade für die Golden Knights. Doch Stone hätte im Sommer die «Sens» als Free Agent so oder so verlassen. So hat Pierre Dorion noch ziemlich viel für den Spieler erhalten. Denn Erik Brännström wird schon bald ein guter NHL-Verteidiger sein. Dieser Verlust könnte Vegas in ein paar Jahren sehr schmerzen.

Wayne Simmonds zu Nashville

Nashville hat vor der Deadline nochmals richtig aufgerüstet. Im Tausch mit den Philadelphia Flyers erhalten die Predators den 30-jährigen Stürmer Wayne Simmonds. Dafür haben sie Ryan Hartman und einen Viertrunden-Pick von 2020 (dritte Runde, falls Nashville dieses Jahr eine Playoff-Serie gewinnt) aufgegeben.

Damit erhalten die Predators einen grossen Flügel, der auf den Aussenbahnen «rumpeln» kann und zudem auch defensiv verlässlich ist. Zudem hat er ein grösseres Skorer-Potential als Hartman und sorgt im Powerplay als Turm vor dem gegnerischen Keeper für Gefahr. Auch hier ein guter Deal von Nashville-GM David Poile.

Kevin Hayes zu Winnipeg

Neben Nashville und Vegas hat sich mit Winnipeg ein weiterer Stanley-Cup-Anwärter aus dem Westen verstärkt. Kevin Hayes wechselt von den New York Rangers zu den Winnipeg Jets. Im Gegenzug erhalten die Rangers Stürmer Brendan Lemieux und einen Erstrunden-Pick für dieses Jahr. Sollten die Jets den Stanley Cup gewinnen, kommt ein Viertrunden-Pick für das Jahr 2022 dazu. Damit verschaffen sich die Jets mehr Tiefe im Sturm.

Marcus Johansson zu Boston

New Jersey hat seine drohenden Abgänge vom Sommer bereits an der Deadline abgegeben. Marcus Johansson wechselt zu den Boston Bruins. Im Gegenzug erhalten die Devils einen Zweitrunden-Pick für dieses Jahr und einen Viertrunden-Pick für 2020. Wie Hayes zu Winnipeg ist auch das ein Deal, um die Tiefe im Sturm zu verbessern.

New Jersey Devils left wing Marcus Johansson, center, of Sweden, skates by his bench after scoring a goal on the Anaheim Ducks during the first period of an NHL hockey game, Saturday, Jan. 19, 2019, in Newark, N.J. (AP Photo/Julio Cortez)

Die Zeit von «Mojo» in New Jersey ist vorbei. Bild: AP

Gustav Nyquist zu San Jose

Die San Jose Sharks erhalten Stürmer Gustav Nyquist. Die Detroit Red Wings erhalten im Gegenzug einen Zweitrunden-Pick (2019) sowie einen Drittrunden-Pick (2020), der zu einem Zweitrunden-Pick wird, sollten die Sharks den Stanley-Cup-Final erreichen oder mit Nyquist verlängern. Für die Sharks ist das ein guter Deal. Nun sind sie auch im Sturm breit genug aufgestellt für einen langen Playoff-Auftritt im Frühling.

Derick Brassard zu Colorado

Die Colorado Avalanche liegen derzeit nicht auf einem Playoff-Platz, deshalb gehen sie auch kein grosses Risiko ein. Sie erhalten Stürmer Derick Brassard von den Florida Panthers im Austausch für einen Drittrunden-Pick für das Jahr 2020. Der Zuzug gibt Colorado mehr Tiefe auf der Centerposition.

Erik Gudbranson zu Pittsburgh

Die Vancouver Canucks schicken Verteidiger Erik Gudbranson zu den Pittsburgh Penguins und erhalten im Gegenzug Stürmer Tanner Pearson. Pearson ist dieses Jahr weder in Los Angeles noch bei Pittsburgh wirklich glücklich geworden. Dennoch stehen die Canucks in diesem Trade wohl besser da. Denn Gudbranson ist einfach kein guter Verteidiger.

Hockey-Analyst Micah Blake McCurdy über Gudbranson: «Er ist ein grauenhafter, wirklich, wirklich grauenhafter Verteidger. Einfach so schlecht.»

Adam McQuaid zu Columbus

Adam McQuaid wechselt von den New York Rangers zu den Columbus Blue Jackets. Die Rangers erhalten im Gegenzug AHL-Verteidiger Julius Bergman und einen Viert- und einen Siebtrunden-Pick für dieses Jahr. Dieser Trade ist aus Schweizer Sicht interessant, weil durch den Zuzug von McQuaid die Konkurrenz für Dean Kukan bei Columbus noch grösser geworden ist.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Der müde Joe 26.02.2019 10:15
    Highlight Highlight Nashville hat wirklich sehr clever getradet. Wenn dann noch die Chemie stimmt, könnten die Preds nochmals ein Wörtchen mitreden in den Playoffs.
  • nicbel 26.02.2019 09:34
    Highlight Highlight Wie Las Vegas ihre Verträge abschliesst werden die in in paar Jahren ziemliche Probleme mit dem Cap-Space haben, denke ich.
  • Goon 26.02.2019 09:17
    Highlight Highlight Was mache ich jetzt mit meinem Predators-Fiala-Trikot?
    • Ghandi88 26.02.2019 09:49
      Highlight Highlight Kannst es mir schenken :-)
    • Rock'n'Rohrbi 26.02.2019 10:29
      Highlight Highlight ...das selbe wie ich mit meinem NN #22 von den Wilds. Keep it in lovely memory 😅
      Und wenn die Preds den Stanley cup gewinnen, aus sicht von Kevin vermutlich verbrennen 😢
    • Der müde Joe 26.02.2019 10:33
      Highlight Highlight 😉
      Benutzer Bildabspielen
  • whatthepuck 26.02.2019 09:00
    Highlight Highlight Der Vertrag von Stone ist in meinen Augen eine Katastrophe. Die zweite Hälfte wird er sowas von überbezahlt sein. Warum schnallen die GMs nicht, dass man einen Spieler nicht nach seinen Statistiken auf dem absoluten offensiven Höhepunkt zahlen darf? Stone wird seine Werte noch 1-2 Saisons halten können, danach wird's bergab gehen. Das ist Capspace, der für einen richtigen Superstar fehlt.

    Die Trades von Washington stehen auch im Zusammenhang mit der Deadline: Hagelin und Jensen - damit wurden die wenigen Löcher im ohnehin schon grundsoliden Meisterkader gestopft. Diese Playoffs werden super.
    • HabbyHab 26.02.2019 09:20
      Highlight Highlight Stone IST ein Superstar.
    • DINIMAMIISCHNDUDE 26.02.2019 09:28
      Highlight Highlight 9.5 Mio sind zu viel, keine Frage. Aber du tibst Stone einem 26-jährigen noch 2 Saisons. Also bis 32 liegen sicher gleich gute Saisons wie jetzt drin für Stone
    • Frau Anna Müller 26.02.2019 10:12
      Highlight Highlight Sehe das Problem auch in den letzten zwei Jahren des (zu) hoch dotierten Vertrags. Speziell da sein "skating" jetzt schon sehr zu wünschen übrig lässt und im Alter nicht besser werden wird...
    Weitere Antworten anzeigen
  • feuseltier 26.02.2019 08:48
    Highlight Highlight Hät New Jersey noch eine Mannschaft..
    • DINIMAMIISCHNDUDE 26.02.2019 09:28
      Highlight Highlight Die bessere als Ottawa auf jeden
    • Staedy 26.02.2019 11:19
      Highlight Highlight @DINIMAMI: Das sind die Senatoren, die letztes Jahr für den Trade von Duchene den Avalanche den 2019 First Round Pick abgegeben haben......und nun Duchene wieder weiter getraded haben, für einen bedingten First Round Pick von Columbus. Man stelle sich vor Ottawa, mit einer der höchsten Chancen, gewinnt die Draftlotterie und der Pick geht direkt nach Colorado. Ottawa hat die letzten 15 Monate so etwa alles falsch gemacht.
  • 360blunt 26.02.2019 08:28
    Highlight Highlight Stone für 8 Jahre 9.5 Mio. ?
    ...schön overpaid
  • goschi 26.02.2019 07:49
    Highlight Highlight Schöne Übersicht, Danke dafür!
  • Staedy 26.02.2019 07:49
    Highlight Highlight Frage an die Fachleute: Wie schätzt ihr den aktuellen Stand bei den Devils betreffend der Kaderplanung ein? Dank den Trades der letzten Tage jede Menge Picks in den nächsten zwei oder drei Drafts , aber aktuell sehr wenig Substanz. Erstaunlich deshalb der Sieg gestern über die Canadiens. Es dürfte aber noch einige Jahre dauern, bis die Devils ihren Umbau vollzogen haben. Oder glaubt jemand, dass im Sommer der eine oder andere Zuzug eines Leistungsträgers realistisch erscheint? Der SalaryCap hätte ja noch einiges an Luft.
    • zellweger_fussballgott 26.02.2019 08:17
      Highlight Highlight Wenn sie um Panarin mitbieten könnte dies durchaus realistisch sein.
      Ich rechne jedoch eher damit, dass man nun ein junges, talentiertes Team um Hall, Palmieri aufbaut.
    • Steven Stamkos 26.02.2019 08:37
      Highlight Highlight Ich sehe bei den Devils eine äusserst dunkle Zukunft. Weder haben sie ein konkurenzfähiges Team noch haben sie in ihrer Organisation genügend Prospects um den Umbruch schnell zu schaffen. Leider sind sie in dieser Saison stark genaug um weder Hughes noch Kappo zu erhalten ;-)
    • feuseltier 26.02.2019 08:49
      Highlight Highlight Zellweger. . Und um hischier..?
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  • zellweger_fussballgott 26.02.2019 07:45
    Highlight Highlight Schon verrückt wie viele Teams mittlerweile zum erweiterten Kreis der Favoriten gehören. Vor allem die Blue Jackets, welche diese Saison nun noch All-in gegangen sind und gleich drei gute Spieler getradet haben (auch auf Hinblick der nächsten Saison, wegen auslaufenden Verträgen).
    Tampa ist sicherlich der grosse Favorit für den Cup. Danach folgen die Sharks, Preds, Bruins, Flames, Jets und Blue Jackets. Die Knights dürfen ebenfalls nicht abgeschrieben werden.
    • Steven Stamkos 26.02.2019 08:39
      Highlight Highlight Dieses Jahr führt kein Weg an den Lightnings vorbei :-) In einer Best of 7-Serie kann dieses Team meiner Meinung nach nicht bezwungen werden...und Stamkos erhält endlich seinen wohlverdienten Cup!
      Das wäre mein Traumszenario ;-)
    • M.Kiana 26.02.2019 08:53
      Highlight Highlight Toronto? Washington? Pittsburgh?
      Der Titel geht nur über die vier Mannschaften(Tampa kommt noch dazu).
      Alle anderen könnt Ihr vergessen.
      @Fussballgott, wenn du noch Washington,Toronto und Ilanders aufgezählt hättest, hättest du die Top 10 der Ligatabelle:-). Also sehr gewagte Prognose:-)
    • zellweger_fussballgott 26.02.2019 09:17
      Highlight Highlight @Allcaps Die Isles sind stark über den Erwartungen und denke deshalb, dass sie dann spätestens in den Playoffs einbrechen werden. Toronto hat meiner Meinung nqch zu wenig Tiefe im Vergleich zu den anderen Teams. Die Pens und Caps sind natürlich immer gut, aber beide sind schwächer als bei ihren letzten Triumphen.
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