DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Nico Hischier trifft für die Devils. Bild: youtube

Die NHL pausiert, aber «gespielt» wird trotzdem – Goalie wehrt 98 Schüsse ab



Natürlich ist auch die NHL nicht von den Auswirkungen des Coronavirus verschont geblieben. Der Spielbetrieb in der besten Eishockeyliga der Welt ruht seit dem 12. März und wird voraussichtlich nicht so bald wieder aufgenommen.

NHL-Spiele gratis nachschauen

Damit Eishockey-Fans weltweit trotz Absagen und Meisterschaftspausen nicht verzweifeln, stellt die NHL ab sofort kostenlos alle Spiele der Regular Season 19/20 zum Nachschauen zur Verfügung. Aufrufbar sind die Partien über die Ergebnisseite auf nhl.com oder in der NHL-App.

Das heisst aber nicht, dass gar nicht mehr gespielt wird. Eigentlich wäre für die New Jersey Devils in der Nacht auf heute ein Spiel gegen die Calgary Flames angestanden. Doch da im realen Prudential Center nicht gespielt werden darf, musste es ein virtuelles Stadion tun.

Die Devils spielten nämlich die Partie gegen Calgary einfach im Videospiel NHL 20. Das Team zog das gesamte Programm durch. So veröffentlichte Team-Reporterin Amanda Stein einige Stunden vor dem Spiel etwa die Aufstellung für den Abend.

Pünktlich um 19 Uhr Lokalzeit ging es dann los mit dem Spiel. Die Devils legten los wie die Feuerwehr und gingen früh durch Michael McLeod in Führung. Am Ende gab es aber ein umkämpftes Spiel und einen 6:4-Sieg für die Mannschaft aus New Jersey.

Die Highlights des Spiels

abspielen

Video: YouTube/New Jersey Devils

Das ganze Spiel zum Nachschauen:

abspielen

Video: YouTube/New Jersey Devils

Auch Nico Hischier trug seinen Teil zum Erfolg der Devils bei. Der Schweizer traf selbst zum 5:3 und gab wenig später einen Assist zum 6:3.

Hischiers Treffer zum 5:3:

Der wahre Held des Abends war aber ein anderer: Torhüter Cory Schneider. Das scheint bei vier Gegentoren zunächst verwunderlich. Aber nur bis man hört, wie viele Schüsse er (respektive seine virtuelle Version) abwehren musste: 102. HUNDERTUNDZWEI Schüsse! Das Tor der virtuellen Devils wurde richtiggehend eingedeckt. Der 34-jährige Keeper zeigte 98 Paraden.

abspielen

Cory Schneider gibt Auskunft. Video: YouTube/New Jersey Devils

Kein Wunder, war der amerikanisch-schweizerische Doppelbürger nach der Partie ein gefragter Mann. Bei Amanda Stein gab er Auskunft über «seinen» Auftritt und meinte: «Es gibt Spiele, da musst du einen Teil des Erfolgs deinen Teamkollegen zuschreiben. Heute war das wohl nicht der Fall mit 98 Saves.»

Falls du jetzt traurig bist, weil du das Spektakel verpasst hast: Keine Sorge! Die Devils haben angekündigt, die verbleibenden Regular-Season-Spiele allesamt zu streamen. Als Nächstes geht es am Samstag gegen die New York Islanders.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Diese Promis, Sportler und Politiker haben das Coronavirus

So sehen US-Late-Night-Shows während dem Coronavirus-Lockdown aus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Im längsten Eishockeyspiel der Welt fallen in klirrender Kälte 5177 Tore

Eishockey ist Kanadas Nationalsport und für einen wohltätigen Zweck wird daraus ein Ausdauersport. Mehr als zehn Tage lang «chneblen» 40 Spieler am Stadtrand von Edmonton nonstop, um Geld im Kampf gegen den Krebs zu sammeln. Umgerechnet 1,3 Millionen Franken kommen dabei zusammen. «Wir sind überwältigt», freute sich eine der Organisatorinnen, Kate Gallagher.

251 Stunden, 30 Minuten und 56 Sekunden dauerte die Partie, die als längstes Eishockey-Spiel der Welt ins Guinness Buch der Rekorde soll. …

Artikel lesen
Link zum Artikel