Nach erneutem Zusammenbruch: So geht es bei Christian Eriksen weiter
Christian Eriksen wird demnächst ein individuelles Rehaprogramm beginnen. Dies teilte sein Klub, der VfL Wolfsburg, nun mit. Gemeinsam hätten der 34-Jährige und Wolfsburg-Sportdirektor Dieter Hecking entschieden, dass Eriksen dieses in Dänemark absolvieren werde.
Der dänische Mittelfeldspieler war kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft, für die er und seine Teamkollegen sich nicht qualifiziert haben, erneut während eines Spiels zusammengebrochen. Seine Mitspieler bildeten einen Sichtschutz um Eriksen, der nach einer ersten Behandlung wieder aufstehen und auf eigenen Beinen in eine Ambulanz steigen konnte, die auf das Spielfeld gefahren war. Teamarzt Morten Boesen erklärte danach, dass Eriksen «kurzzeitig bewusstlos gewesen, aber schnell wieder zu sich gekommen und ansprechbar gewesen» sei.
Wegen des Vorfalls kamen böse Erinnerungen an die EM 2021 auf. Damals erlitt Eriksen einen Herzstillstand und schwebte in Lebensgefahr. In der Folge wurde ihm ein implantierbarer Kardioverter-Defibrillator (ICD) eingesetzt, der im Notfall elektrische Schocks absendet, um das Herz wieder dazu zu bringen, regelmässig zu schlagen. Dieser habe im Testspiel vor der laufenden WM so funktioniert, wie er sollte, erklärte Teamarzt Boesen.
Ob und wie die Karriere von Christian Eriksen weitergeht, bleibt aber weiterhin unklar. Sein Vertrag in Wolfsburg läuft noch bis ins Jahr 2027. Der Klub, der in die 2. Bundesliga abgestiegen ist, erklärte: «Der VfL ist in regelmässigem Austausch mit Christian sowie den behandelnden Ärzten. Für den Rehabilitationsverlauf wünschen wir Christian weiterhin alles Gute.» (nih)
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