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Nach Sexismus-Skandal bei Schaffhausen: Sicherheitschef und zwei Männer festgenommen



Die sexistischen Banner der Schaffhausen-Fans am Winterthur-Match haben ein weiteres Nachspiel: Am Freitagmorgen hat die Polizei drei Männer festgenommen, wie die Kapo Zürich in einer Mitteilung schreibt.

«Winti Fraue figgä und verhaue»: Das Transparent der Fans des FC Schaffhausen.

«Winti Fraue figgä und verhaue»: Die Transparente der Fans des FC Schaffhausen beim Spiel gegen Winterthur am 26. Mai 2019

Die Männer sind zwischen 25 und 37 Jahre alt und Schweizer Staatsbürger. An ihren Wohnorten in den Kantonen Thurgau und Schaffhausen wurden am Freitagmorgen Hausdurchsuchungen durchgeführt, im Rahmen derer sie festgenommen wurde.

Pikant: Bei einem der Männer handelt es sich um den Sicherheitschef des FC Schaffhausen, wie die Zürcher Oberstaatsanwaltschaft auf Anfrage der NZZ bestätigt. Wie genau er an der Aktion beteiligt war, ist unklar. Der Geschäftsführer des Vereins zeigte sich gegenüber der Zeitung überrascht von der Festnahme: Er wisse nicht, was dem Sicherheitschef genau vorgeworfen werde.

Ob die Haft über den heutigen Tag hinaus aufrechterhalten wird, werde die Staatsanwaltschaft noch entscheiden, heisst er in der Mitteilung weiter. Das Verfahren werde aber auch nach einer allfälligen Entlassung der verhafteten Personen durch die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland weitergeführt.

Bereits früher hatte die Swiss Football League (SFL) ein Verfahren wegen des Transparents eröffnet. Drei der Urheber der Aktion konnten identifiziert und umgehend mit einem zweijährigen, schweizweiten Stadionverbot belegt werden, schreibt die Liga in einer Mitteilung. Ob es sich bei den Männern um die selben Personen handelt, die auch festgenommen wurde, ist unklar. (mlu/zap/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • who cares? 31.05.2019 20:04
    Highlight Highlight Also ich finds richtig. Dann dürfen sie ihrem Chef erklären, dass sie die Jungs sind, die fraue f*gge und verhaue auf ein Plakat schreiben und darum der Arbeit wegbleiben mussten. Und sorry, wer so etwas auf ein Banner schreibt und findet, es ist okay, braucht mal eine Prise Realität. Ausserdem kann ich mir gut vorstellen, dass die Polizei noch auf was gestossen ist bei den Hausdurchsuchungen.
    Schauffhauser Halbstarke werden sich jetzt hoffentlich 2mal überlegen, ob sie dem Hooliganertum der grossen Clubs nacheifern wollen.
  • andrew1 31.05.2019 16:57
    Highlight Highlight Das plakat war daneben. Aber garade verhaften und hausdurchsuchungen durchführen ist wohl etwas zu viel repression. Die werden wohl keine gefahr für die bevölkerung sein. Zudem bezweifle ich das bei irgend einem anklagepunkt eine verhaftung resultiert. Kann man ja gleich schwarzfahrer zuerst mal ins gefängnis stecken. Hat irgendwie was von der usa: zuerst mal alle verhaften und dann mal weiterschauen.
    • Ueli der Knecht 01.06.2019 01:43
      Highlight Highlight Im Strafgesetz steht es unmissverständlich:

      Art. 259 StGB, Abs. 2:
      "Wer öffentlich zu einem Vergehen mit Gewalttätigkeit gegen Menschen oder Sachen auffordert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft."
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html#a259

      Das ist keine Bagatelle mehr wie etwa Schwarzfahren. Solche Straftaten derart zu verharmlosen ist nicht klug.
    • Kreuzritter 01.06.2019 09:26
      Highlight Highlight Seit wann ist eine Aussage ein Aufruf? Fraue figgä und verhaue vs. Figgt Fraue und verhaut sie
    • Roterriese #DefendEurope 01.06.2019 10:57
      Highlight Highlight @Ueeli "keine Bagetelle wie Schwarzfahren"

      Art. 150 StGB ist eindeutig:

      "Wer, ohne zu zahlen, eine Leistung erschleicht, von der er weiss, dass sie nur gegen Entgelt erbracht wird, namentlich indem er

      ein öffentliches Verkehrsmittel benützt,

      eine Aufführung, Ausstellung oder ähnliche Veranstaltung besucht,

      eine Leistung, die eine Datenverarbeitungsanlage erbringt oder die ein Automat vermittelt, beansprucht,

      wird, auf Antrag, mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft."
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fabio Haller 31.05.2019 15:57
    Highlight Highlight Ich kann es verstehen wenn man sagt dass Chaoten die Gewalt ansetzen viel weniger bestraft werden. Andererseits muss man sagen, ist dies keine Begründung hier weniger hart durchzugreifen.

    Es wurde aus meiner Sicht hier klar korrekt gehandelt.
    • zeromaster80 31.05.2019 21:39
      Highlight Highlight Die Verhältnismässigkeit steht in unserer Verfassung und sie wird eindeutig nicht gewahrt...
    • Ueli der Knecht 01.06.2019 01:50
      Highlight Highlight Verhältnismässigkeit ist gegeben. Denn schliesslich drohen den Tätern Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren.

      Das ist die gleiche Strafandrohung wie zB. für das Herstellen, Lagern oder Verbreiten von Kinderpornos, würdest du da auch finden, eine Hausdurchsuchung und Untersuchungshaft der Täter sei nicht verhältnismässig?
    • Patrik Hodel 01.06.2019 07:02
      Highlight Highlight Die Verhältnismässigkeit ist unter keinen Umständen gewahrt, zumal randalierende, prügelnde umd sachbeschädigende "Fans" dank Vermummung und hasenfüssigem Verhalten der Polizei meist ungeschoren davon kommen.
      Über die verachtenswerte Aktion im Stadion diskutieren wir nicht, da sind wir uns alle einig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 31.05.2019 15:28
    Highlight Highlight Ui, der Sicherheitschef vom FC Kaffhausen gehört zu den drei Festgenommenen? Der Volksmund weiss, dass der Fisch in der Regel vom Kopf her zu stinken beginnt. Scheint in diesem Fall nicht anders zu sein.
  • Roterriese #DefendEurope 31.05.2019 13:25
    Highlight Highlight Welche Straftat wird ihnen vorgeworfen?
    • reactor 31.05.2019 14:55
      Highlight Highlight so in einer andern Zeitung gelesen "
      ... Die Polizei hatte kurz darauf ein Ermittlungsverfahren wegen öffentlicher Aufforderung zu Verbrechen oder Gewalttätigkeit eingeleitet."
    • Ueli der Knecht 01.06.2019 01:59
      Highlight Highlight Roterriese? Hast du nicht mal behauptet, du hättest fünf Jahre Jus studiert?

      Also schau mal StGB Art. 259, Abs. 2. Das dürfte eintlich jeder Jusstudent ab dem ersten Semester intus haben.
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html#a259

      Die fünf Jahre hast du vermutlich verschlafen.
    • Roterriese #DefendEurope 01.06.2019 07:07
      Highlight Highlight @Ueli du weist genau, dass dies ziemlich lächerlich ist. Vor allem die U-Hfaft
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aurum 31.05.2019 12:00
    Highlight Highlight Denkt irgendwer einen Schritt weiter? Fragt sich hier niemand, ob es sein könnte, dass im laufe der Ermittlungen Dinge ans Licht gekommen sind, die eine Hausdurchsuchung und eine anschliessende Verhaftung rechtfertigen?

    "....wurden am Freitagmorgen Hausdurchsuchungen durchgeführt, im Rahmen derer sie festgenommen wurde."
    Da wurde doch irgendwas gefunden, ansonsten wäre eine Festnahme nicht angemessen.
    • Toerpe Zwerg 31.05.2019 12:32
      Highlight Highlight Der aktuelle Wissensstand ...
    • PJ1256 31.05.2019 12:45
      Highlight Highlight Bei einer Hausdurchsuchung musst du jedes mal mit auf den Posten. Du wirst ja wegen etwas angezeigt und somit musst du befragt werden.
  • Thomas_v_Meier 31.05.2019 11:56
    Highlight Highlight Ich hoffe das da mehr vorliegt, gegen die drei Personen, als dieses dumme und unterirdische Banner das eine Verhaftung gerechtfertigt......
    • Ueli der Knecht 01.06.2019 02:02
      Highlight Highlight Es liegt eine Straftat vor, die mit einer Strafe von bis zu drei Jahren Freiheitsentzug bedroht ist.

      Das ist der gleiche Strafandrohung wie zB. für die Herstellung, die Lagerung und den Vertrieb von Kinderpornos. Würdest du da auch eine Verhaftung als ungerechtfertigt betrachten?
  • Hayek1902 31.05.2019 11:48
    Highlight Highlight Die soziale Ächtung hätte gereicht, also wirklich. Die haben niemanden verletzt, ausser ein paar Gefühle.
    • Ueli der Knecht 01.06.2019 02:05
      Highlight Highlight "Wer öffentlich zu einem Vergehen mit Gewalttätigkeit gegen Menschen oder Sachen auffordert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft."
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html#a259

      Urdemokratisch entschieden. Also akzeptier es.

      Aufruf zu einem Vergehen mit Gewaltanwendung ist kein Pipifax, sondern gilt in unserem Strafrecht als gleich schlimm wie die Herstellung, Lagerung und Vertrieb von Kinderpornos (da wird auch niemand verletzt).
  • samy4me 31.05.2019 11:23
    Highlight Highlight Sehr verhältnismässig, momol. Und nachher noch eine Hanfplantage hochnehmen, ein paar Parkbussen verteilen und es war ein guter Tag für unsere heldenhaften Gesetzeshüter.
  • Gugguseli1963 31.05.2019 11:22
    Highlight Highlight Dieses Transparent und die Aussage ist eine Katastrophe aber sie wiederspiegelt die Gesellschaft wie sie leibt und lebt. Ich bin beruflich viel mit Menschen zusammen und diese Worte sind nur die Abbild der Gesellschaft und widerspiegelt die Realität. Und hört auf Ausreden zu suchen oder eine künstliche Empörung aufrecht zu erhalten, die 68er und ihre Gefolgschaft - Anhänger macht ihre Arbeit und dies sind nur Folgen davon.
    • Magnum 31.05.2019 12:39
      Highlight Highlight Ach ja, die pöhsen 68er. Laut Ex-Papst Ratzinger sind die am grassierenden sexuellen Missbrauch durch Angehörige des Klerus verantwortlich. Und laut Dir für die grobe Entgleisung einiger primitiver Spätpubertierender aus Kaffhausen und dem Thurgau. Denn in der Provinz ist der verderbliche Einfluss der 68er bekanntlich am stärksten, und Sexismus ist ganz klar eine Marke von denen - NICHT!
    • Ueli der Knecht 01.06.2019 02:10
      Highlight Highlight Ich weiss nicht recht, Gugguseli1963, aber 68er haben doch FlowerPower, und Sachen wie "make love not war", Peace und gewaltfreien Protest propagiert.

      Machst du in allem Ernst diese friedlichen 68er-Träumer für die derzeitigen rechtsfaschistischen Gewalt-Auswüchse unserer Gesellschaft verantwortlich?
      Play Icon
    • Patrik Hodel 01.06.2019 07:06
      Highlight Highlight Ueli, lass ihn.
      Wer auf Ratzinger hört, dem ist nicht mehr zu helfen.
  • emptynetter 31.05.2019 11:21
    Highlight Highlight Man kanns auch übertreiben mir der härte des gesetzes. Wenn unsere polizei/justiz nur immer so voller tatendrang wäre, und nicht nur wenns in den medien grad ein grosses thema ist und sich einige Regierungsrätinnen öffentlich aufregen.
  • H.P. Liebling 31.05.2019 11:16
    Highlight Highlight Sorry, Hausdurchsuchungen wegen einem Plakat gehen viel zu weit!! Ja, ein niveauloses Transparent unter aller Sau, da müssen wir nicht diskutieren. Aber eine Vorladung für die Fehlbaren hätte gereicht. Nie und nimmer sind Hausdurchsuchungen angemessen. Aber lieber an "Hooligans" ein Exempel statuieren, dafür kann man Vergewaltiger etwas sanfter anfassen... geht auf, oder?
    • äti 31.05.2019 12:03
      Highlight Highlight ... ich sehe, du kennst die ganze Geschichte. Ich nicht, hilf uns mit deinem Wissen.
    • Ueli der Knecht 01.06.2019 02:14
      Highlight Highlight Die Hausdurchsuchungen erfolgten nicht wegen einem Plakat, sondern weil da ein paar Täter öffentlich zu Vergehen mit Gewaltanwendung aufriefen, was nunmal gemäss schweizer Strafrecht eine Straftat ist und mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei jahren bedroht ist. Also keine Bagatelle, als was du es verharmlosen willst, H.P. Liebling.
  • Nelson Muntz 31.05.2019 11:05
    Highlight Highlight Schon wieder Thurgauer? Wie schon die GC-Hools...
    • Leckerbissen 31.05.2019 12:28
      Highlight Highlight Da gibt's eben nicht nur die liebe Apfel-Königin!
    • Basti Spiesser 31.05.2019 13:04
      Highlight Highlight D Urgauer halt...
      Play Icon
  • DemonCore 31.05.2019 11:05
    Highlight Highlight Eine recht hilflose Aktion.

    «Wer jemanden in anderer Weise durch Wort, Schrift, Bild, Gebärde oder Tätlichkeiten in seiner Ehre angreift, wird, auf Antrag, mit Geldstrafe bis zu 90 Tagessätzen bestraft.»

    Mehr sehe ich hier nicht.

    Die Zivilgesellschaft sollte diese Dummköpfe sanktionieren, ohne Frage. Die Härte der Justiz sähe aber ich lieber bei den grossen Fischen angewandt: Korruption, Kriegsverbrecher, Terroristen und ihre Financiers, Kinderschänder und was sonst noch so alles mehr oder weniger frei herumläuft in der Schweiz.
    • äti 31.05.2019 12:05
      Highlight Highlight ... du meinst, das war alles? Die ganze Story?
    • DemonCore 31.05.2019 15:02
      Highlight Highlight Die Polizei könnte etwas anderes gefunden haben, Gras, illegale Waffen, verbotene Pornographie. Spielt keine Rolle ob das mit dem ursprünglichen Verdacht zu tun hat oder nicht. Davon steht aber nichts im Artikel.

      Wegen einem beleidigenden Banner ist eine Verhaftung übertrieben.
    • reactor 31.05.2019 15:32
      Highlight Highlight Das war keine Beleidigung, die Anklage lautet auch "öffentlicher Aufruf zu Gewalt". Eine Beleidigung tönt anders.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Guzmaniac 31.05.2019 11:01
    Highlight Highlight Wow, übertriibeds doch no meh! Verwahrig wär abracht!
  • Sir Konterbier 31.05.2019 10:52
    Highlight Highlight Sorry aber auch Idioten haben Anrecht auf eine faires, rechtsstaatliches Verfahren.

    Eine einfache Vorladung hätte gereicht. Wenn man bei der Arbeit fehlt dann ist das schon eine Riesenstrafe, auch wenn man nachher freigesprochen wird. Und das Aussprechen von Strafen sollte man nach wie vor der Justiz überlassen.

    Solche Aktionen würden dann übrigens auch erklären warum die Polizisten soviel Überstunden haben.
  • Kimbolone 31.05.2019 10:45
    Highlight Highlight Es ist wieder Wahljahr, da muss der Plebs mit solchen Aktionen beruhigt werden.

    2019 - das Jahr in welchem bei Fussbalhools eine Sondereinheit die Wohnung stürmt und Plakatersteller verhaftet werden.
  • Toerpe Zwerg 31.05.2019 10:40
    Highlight Highlight Verhaftung und Hausdurchsuchungen?

    Heiliges Kanonenrohr, was haben die da gefunden? Ein Lager voller sexistischer Plakate und Bildli von nackten Frauen?
    • äti 31.05.2019 12:09
      Highlight Highlight ... tja, wenn man alles wüsste, würde mancher Kommentar anders lauten.
    • Toerpe Zwerg 31.05.2019 12:41
      Highlight Highlight Das kann sein ... wissen Sie etwas was ich nicht weiss?
    • Ueli der Knecht 01.06.2019 01:28
      Highlight Highlight Falls Polizisten bei Hausdurchsuchungen Bildlis von nackten Frauen finden, dann sehen die in der Regel nur minderjährige Mädchen (auch wenn die aussehen wie 50), und das gefundene Material ist daher in den Augen der Polizisten verbotene Pornographie. Polizisten haben diesbezüglich stets eine rege Fantasie. Solche Verdachtsmomente erlauben dann jeweils auch die Sicherstellung (und die Verweigerung der Rückgabe) von Computern und Datenträgern, was den Betroffenen oft grossen Schaden zufügt (und sie dann vielleicht kooperativ stimmt).
  • Texup 31.05.2019 10:40
    Highlight Highlight Wirklich jetzt? Hausdurchsuchungen? Aufgrund absoluter Dummheit jener Urheber des Transparents oder was?
  • Trompete 31.05.2019 10:37
    Highlight Highlight Die Aktion ist klar zu verurteilen und vermutlich von Männern initiiert, die nicht wirklich viel Zuneigung von Frauen erfahren. Trotzdem frage ich mich nun: Braucht es wirklich Hausdurchsuchungen und Festnahmen? Natürlich, das Verhalten gehört gemäss unseren Gesetzen sanktioniert! Doch warum bestellt man diese Leute nicht zu einer Einvernahme aufs Revier, wie man dies in vielen anderen Fällen tut? Sollte es um mögliche Absprachen unter den Beschuldigten gehen, hat man den Moment sowieso schon um Tage verpasst, respektive könnte sie einfach zeitgleich einvernehmen.
    • Duweisches 31.05.2019 12:03
      Highlight Highlight Möglicherweise sollten so Hinweise auf weitere Beteiligte gefunden werden. Meiner Meinung nach aber auch überrissen...
    • Kyle C. 31.05.2019 12:38
      Highlight Highlight Ich glaube, der Begriff "Hausdurchsuchung" wird missverstanden. Da ist kein SWAT-Team reingestürmt und alles kurz und klein geschossen. Da wurde wohl zivil und im Rahmen des Gesetzes geklingelt und eine angeordnete Durchsuchung gemacht. Die Gründe sind bisher unklar, aber man wird welche gehabt haben. Evtl. waren sie schon bekannt in der Szene, es liefen andere Verfahren, sie waren in der Bewährung, wer weiss? Wenn man öffentlich solchen gewaltverherrlichenden und frauenfeindlichen Unsinn macht, an einem Sportanlass, wo auch Kinder sind, dann haben es diese Typen nicht anders verdient.
    • Lf1 31.05.2019 15:07
      Highlight Highlight Decibel der war gut 👍🏻
  • Rezeptilop20 31.05.2019 10:30
    Highlight Highlight Bei den wirklichen fussball Chaoten und Gewalttäter passiert meistens nichts und die Polizei kuscht. Aber wegen einem Plakat - das zwar zugegebenermaßen unter aller Sau war - führt man dann Verhaftungen durch und einen nie da gewesenen Ermittlungsaufwand.
    • Score 31.05.2019 17:05
      Highlight Highlight Klar, der Aufschrei bei den Medien (die das ganze ja überhaupt öffentlich machten) und in den entsprechenden Kommentarspalten war ja auch entsprechend gross. Habe das schon damals kritisiert, aber die Leute stehen auf Drama...
    • supremewash 31.05.2019 17:34
      Highlight Highlight Der Ermittlungsaufwand dürfte sich bei den rund 20 unvermummten Nasen in Grenzen gehalten haben.
  • Mantrax 31.05.2019 10:24
    Highlight Highlight Auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen: man kann es auch übertreiben. Die Aktion war extrem dumm und darf so nicht passieren aber es wurde niemand geschädigt oder gefährdet. Whataboutism vom Feinsten aber trotzdem: Ich würde mir die selbe „Härte des Gesetzes“ mal bei Körperverletzung wünschen. Ob die Verhaftungen auch ohne die mediale Aufmerksamkeit erfolgt wären und ob sie wirklich verhältnismässig sind mag ich zu bezweifeln.
    • CrimsonTide 31.05.2019 10:34
      Highlight Highlight Absolut korrekt. Wenn‘s drum geht echte Chaoten dingfest zu machen stottert der Apparat.
    • TanookiStormtrooper 31.05.2019 10:42
      Highlight Highlight Habe ich mir auch gedacht. Das Spruchbanner ist unglaublich dämlich, aber in Zürich werden Spieler und Funktionäre vom eigenen Anhang Bedroht und es passiert gefühlt weniger.
      Trotzdem scheint man in Schaffhausen willens zu sein, gleich mal den Tarif durchzugeben und den "Fans" klare Grenzen zu setzen. Wenn schon ein dämliches Spruchband zu sowas führt, werden die Idioten wohl gar nicht wissen wollen, was bei richtigen Ausschreitungen auf sie zu kommen würde.
    • Kyle C. 31.05.2019 10:47
      Highlight Highlight Du widersprichst dich. Einerseits "darf so nicht passieren", andererseits verharmlost du die Tat und stellst das Verfahren als übertrieben dar. Wenn etwas nicht mehr passieren soll, dann muss eine solche Aktion auch bestraft werden. Nur weil niemand körperlich geschädigt wurde, heisst das nicht, dass nicht trotzdem ein Schaden entstanden ist. Vom Ruf des Fussballs, über den Ruf des Vereins und Fans bis hin zu Frauen, die sich dadurch bestenfalls respektlos behandelt fühlen von Männern. Auch verbale Gewalt ist eine Form von Gewalt.
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