«Xhaka will zu Chelsea, um wieder unter Xabi Alonso zu spielen»
Die Nachricht sorgte am frühen Samstagabend für grosses Aufsehen: Granit Xhaka steht vor einem Wechsel zu Chelsea.
Einer, der die Nachricht unter anderem vermeldete, war Fabrizio Romano. Der Italiener gilt als «Transfer-Guru» und ist im internationalen Fussball gut vernetzt.
Romano zufolge sind sich Xhaka und Chelsea bereits grundsätzlich einig: «Er sagte: Ich will zurück nach London, ich will unter Xabi Alonso für Chelsea spielen.» Die Verhandlungen zwischen dem amtierenden Klubweltmeister und dem 33-jährigen Schweizer würden deshalb nicht schwierig werden, prophezeite Romano.
Die Gespräche zwischen Chelsea und Sunderland, wo Xhaka seit vergangenem Sommer unter Vertrag steht, könnten sich hingegen noch länger hinziehen. Der Mittelfeldspieler hatte vor einem Jahr in den Norden Englands gewechselt und den Aufsteiger prompt in den Europacup geführt. «Sunderland hat nicht mit Xhakas Abgang gerechnet», berichtete Romano. «Es hat auch in der nächsten Saison mit ihm als Schlüsselspieler gerechnet.»
Allerdings stehen die Chancen der «Black Cats» wohl nicht allzu gut, ihren Spieler halten zu können, wenn der trotz Vertrag bis im Sommer 2028 unbedingt weg will. Chelsea seinerseits wird versuchen, die Ablösesumme zu drücken. «Es will sicher weniger zahlen als die 30 bis 40 Millionen Euro, von denen gesprochen wird.» Der Poker könnte sich wochenlang hinziehen und womöglich erst über die Bühne gehen, wenn Sunderland den passenden Nachfolger gefunden hat.
Dass Granit Xhaka zurück nach London, wo er mehrere Saisons für Arsenal gespielt hatte, will, hat einen Hauptgrund: Xabi Alonso. Der Spanier hat nach einem missglückten Engagement bei Real Madrid für die neue Saison angeheuert. Gemeinsam arbeitete das Duo zuvor bei Bayer Leverkusen, das Trainer Alonso und Regisseur Xhaka in der Saison 2023/24 ungeschlagen zum ersten Meistertitel der Klubgeschichte geführt hatten. (ram)
