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Die IIHF entzieht Weissrussland die Eishockey-WM

epa08931007 Belarusian President Alexander Lukashenko (L) shakes hands with Rene Fasel (R), the president of the International Ice Hockey Federation (IIHF), in Minsk, Belarus, 11 January 2021. EPA/NIK ...
Weissrusslands Präsident Alexander Lukaschenko und IIHF-Präsident René Fasel haben sich vor einer Woche noch getroffen.Bild: keystone

Die IIHF entzieht Weissrussland die Eishockey-WM

18.01.2021, 17:2918.01.2021, 17:32

Die Eishockey-WM findet im Frühling (21. Mai bis 6. Juni) nicht in Minsk statt. Dies entschied der Council des Internationalen Verbandes IIHF an einer Videokonferenz.

Sicherheitsbedenken, welche ausserhalb der Kontrolle der IIHF liegen, führten zum letztlich erwarteten Entscheid. Es sei aktuell nicht möglich, in Minsk die Sicherheit von Teams, Zuschauern und Offiziellen zu garantieren, so die IIHF.

Eine andere Wahl, als Weissrussland die WM zu entziehen, blieb dem internationalen Verband letztlich gar nicht mehr, nachdem Sponsoren begonnen hatten, sich abzuwenden. Der Hauptsponsor (Skoda), seit 28 Jahren treuer Partner, hatte am Wochenende angekündigt, dass er sich zurückziehen würde, falls Weissrussland einer der Gastgeber bleibe.

Auch war der Freiburger IIHF-Präsident René Fasel letzte Woche nach einer Visite in Minsk von allen Seiten mit Kritik beworfen worden, nachdem er den weissrussischen Machthaber Alexander Lukaschenko öffentlich herzlich umarmt hatte.

Die Eishockey-WM 2021 wurde vor vier Jahren an Lettland (Riga) und Weissrussland (Minsk) vergeben. Die Schweiz hätte in Minsk gespielt.

Die IIHF prüft nun, ob Lettland die Weltmeisterschaft alleine durchführen kann. Geprüft werden auch Alternativen (Slowakei, Dänemark). (zap/sda)

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quelle: keystone / pavel golovkin
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