DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
National League A, Nachtragspiele
Genf-Servette – Davos 1:6 (0:2,1:3,0:1)
SCL Tigers – Zug 3:2 (1:1,0:1,2:0)
ZSC – Kloten​ 3:4 nP (1:2,0:1,1:1)
Marc Wieser bejubelt seinen Treffer zum 4:1<br data-editable="remove">
Marc Wieser bejubelt seinen Treffer zum 4:1
Bild: KEYSTONE

Wichtiger Sieg am Strich: Kloten besiegt ZSC im Penaltyschiessen – Davos deklassiert Genf

Die Kloten Flyers hüpfen über den Strich – trotz eines Torhüterdramas um Martin Gerber. Der HCD lässt Genf keine Chance und gewinnt in der Westschweiz gleich mit 6:1. Die Tigers indes wahren mit einem Sieg gegen Zug ihre geringen Playoff-Chancen.
16.02.2016, 21:5117.02.2016, 08:16

ZSC Lions – Kloten Flyers 3:4 n.P.

- Die Kloten Flyers gewinnen das Zürcher Derby im Penaltyschiessen und machen einen grossen Schritt in Richtung Playoffs. Für die Zürcher Unterländer ist es bereits der vierte Derby-Sieg in dieser Saison. In der Liga haben sie nun erstmals viermal hintereinander gewonnen.

- Verloren haben die Flyers aber Martin Gerber – zumindest für die Schlussminuten. Der Routinier musste nach 53 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Das 3:3 kurz davor schien haltbar. Wie schwer verletzt Gerber genau ist, bleibt unklar.

- Die Flyers machen es sich zunutze, dass die direkten Widersacher im Kampf am Trennstrich heute nicht im Einsatz stehen. Kloten belegt den achten Platz, einen Punkt hinter Lausanne, das aber eine Partie mehr ausgetragen hat. Der auf dem neunten Rang liegende SC Bern hat nun zwei Punkte Rückstand auf die Flyers, Ambri-Piotta folgt einen weiteren Zähler dahinter.

Hart umkämpft: Die Entscheidung im Zürcher Derby fällt erst in der Penaltyschiessen.<br data-editable="remove">
Hart umkämpft: Die Entscheidung im Zürcher Derby fällt erst in der Penaltyschiessen.
Bild: KEYSTONE

Genf-Servette – HC Davos 1:6

Gut zwei Wochen vor dem Start zu den Playoffs befindet sich Titelverteidiger Davos bereits in einer beneidenswerten Form. In Genf lassen sie dem eigentlich formstarken Servette mit 6:1 keine Chance. Samuel Walser zeichnet sich als Doppeltorschütze aus.

Die Genfer dürften morgen mit einer gehörigen Erkältung aufwachen. Während ihnen die schnellen Davoser konstant um die Ohren fahren, stehen die «Grenats» fast permanent im Durchzug. Eigentlich dürfen sie nur gerade fünf Minuten auf einen Punktgewinn hoffen. Nach Daniel Rubins 1:3 im Powerplay kommt Servette kurzzeitig besser ins Spiel, doch Marc Wieser und Devin Setoguchi sorgen zwischen der 31. und der 39. Minuten mit zwei Treffern für die Entscheidung. Im Schlussdrittel erhöht Walser sogar noch zum 6:1.

Die Genfer leisten sich zu viele Puckverluste, die von den fokussierten und effizienten Bündnern eiskalt ausgenutzt werden.

Ein seltenes Bild: Genf-Hüter Robert Mayer pariert einen Schuss von Perttu Lindgren.<br data-editable="remove">
Ein seltenes Bild: Genf-Hüter Robert Mayer pariert einen Schuss von Perttu Lindgren.
Bild: PHOTOPRESS

SCL Tigers – EV Zug 3:2

Die SCL Tigers machen gegen Zug in den letzten fünfeinhalb Minuten aus einem 1:2 noch ein 3:2. Kyle Wilson sichert Langnau mit seinem zweiten Meisterschaftstor den erst zweiten Sieg in den letzten sieben Spielen.

Die SCL Tigers werden die Playoffs höchst wahrscheinlich nicht mehr erreichen, vielleicht können sie aber den Fall in die Playout vermeiden. Nach zuletzt schlechten Resultaten beweisen die Emmentaler Moral. Gegen den individuell stärker besetzten, am Ende aber nachlässigen EV Zug erkämpft sich der Aufsteiger gut fünf Minuten vor Schluss den Ausgleich. Kevin Clark drückt den Puck mit letztem Einsatz über die Linie – und nur zwei Minuten später gelingt Kyle Wilson in Überzahl mit einem ähnlich erkämpften Tor der Siegtreffer.

Bei den Zugern, die statt auf Platz 2 vorzurücken auf den 4. Rang zurückfallen, ist von Playoff-Intensität nichts zu spüren. In einem lange Zeit emotionslosen Spiel gehen sie durch Sandro Zangger (6.) und Jarkko Immonen (39.) zweimal in Führung. Tobias Bucher hat im ersten Drittel ein erstes Mal ausgeglichen. Zu Beginn des Schlussabschnitts verpassen Sven Senteler und Daniel Sondell nur knapp den wohl entscheidenden dritten Treffer. Danach zeigen die Tigers aber mehr Biss und verdienen sich so den Sieg.

Der Langnauer Tobias Bucher bejubelt seinen Treffer zum 1:1.<br data-editable="remove">
Der Langnauer Tobias Bucher bejubelt seinen Treffer zum 1:1.
Bild: KEYSTONE

Die Telegramme

ZSC Lions - Kloten Flyers 3:4 (1:2, 0:1, 2:0, 0:0) n.P.
11'073 Zuschauer. - SR Eichmann/Koch, Abegglen/Bürgi.
Tore: 3. (2:04) Leone 0:1. 3. (2:22) Dominik Diem (Bergeron, Rundblad) 1:1. 14. Collenberg (Lemm) 1:2 (Eigentor Blindenbacher). 37. Praplan (Obrist) 1:3. 43. Chris Baltisberger (Seger) 2:3. 53. Siegenthaler (Keller) 3:3. - Penaltyschiessen: Hollenstein 0:1, Wick -; Santala 0:2, Nilsson -; Praplan -, Matthews -; Olimb 0:3.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 4mal 2 Minuten gegen die Kloten Flyers.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Shannon (überzähliger Ausländer), Flüeler, Herzog, Malgin, Trachsler, Schnyder, Fritsche und Foucault. Kloten Flyers ohne von Gunten, Hasani (alle verletzt) und Kolarik (überzähliger Ausländer). - 48. Künzle verletzt ausgeschieden. - Timeout Kloten (53.).

Genève-Servette - Davos 1:6 (0:2, 1:3, 0:1)
6861 Zuschauer. - SR Fischer/Vinnerborg, Kovacs/Peter Küng.
Tore: 2. Walser (Setoguchi, Schneeberger) 0:1. 17. Forster (Axelsson, Ambühl) 0:2. 21. (20:38) Lindgren (Ausschluss Loeffel) 0:3. 26. Rubin (Simek, Kast/Ausschluss Paulsson) 1:3. 31. Marc Wieser (Axelsson) 1:4. 39. Setoguchi (Dino Wieser) 1:5. 44. Walser 1:6.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Servette, 2mal 2 Minuten gegen Davos.
Bemerkungen: Servette ohne Almond, Bays, Slater, Iglesias, Wick und Jacquemet, Davos ohne Sciaroni, Guerra, Simion, Forrer (alle verletzt) und Picard (gemäss Abmachung mit Servette nicht eingesetzt).

SCL Tigers - Zug 3:2 (1:1, 0:1, 2:0)
5856 Zuschauer. - SR Massy/Stricker, Gnemmi/Tscherrig.
Tore: 6. Zangger (Morant) 0:1. 11. Bucher (Hecquefeuille, DiDomenico) 1:1. 39. Immonen (Bouchard, Martschini/Ausschluss Schirjajew) 1:2. 55. Clark (Gustafsson, Nüssli) 2:2. 58. Wilson (Sven Lindemann, DiDomenico/Ausschluss Erni) 3:2.
Strafen: je 2mal 2 Minuten.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Koistinen, Murray, Bärtschi und Tom Gerber (alle verletzt), Zug ohne Marchon (gesperrt) und Sieber (verletzt). Pfostenschüsse: Schirjajew (50.); Senteler, Sondell (beide 46.). Timeout Zug (59.), ab 58:58 ohne Torhüter. (ole/sda)

Tabelle

Eishockey NLA – Alle Topskorer

1 / 22
Alle NL-Topskorer der Qualifikation seit 2002/2003
quelle: keystone / patrick b. kraemer
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
Brasilien mit Schützenfest – Serbien steigt auf – Kamerun erneut ohne Tor
Während die Schweiz sich in der Nations League 2:1 gegen Tschechien durchsetzt und A-klassig bleibt, haben auch ihre WM-Gruppengegner gespielt. Serbien steigt dank einem Sieg in Norwegen auf, Brasilien gewinnt ein Testspiel hoch und Kamerun absolviert eine schwache WM-Vorbereitung.

Die Serben sind in die A-Klasse aufgestiegen. In Oslo, wo Erling Haaland für einmal kein Tor gelang, setzten sie sich gegen Norwegen durch. Die Treffer der Gäste erzielten zwei andere Klassestürmer: Dusan Vlahovic von Juventus Turin und Fulhams Goalgetter Aleksandar Mitrovic, der in seinem 76. Länderspiel schon sein 50. Tor erzielte.

Zur Story