Sport
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NLA, 2. Runde

Bern – Biel 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)

Davos – Fribourg 8:2 (5:0, 1:0, 2:2)

Genf – Lugano 3:4nP (2:1, 0:2, 1:0)

Lausanne – Kloten 4:0 (2:0, 1:0, 1:0)

Rapperswil – Zug 1:3 (0:1, 0:1, 1:1)

ZSC Lions – Ambri 5:1 (1:1, 3:0. 1:0)

Die Davoser Dino Wieser, links, und Andres Ambuehl, gegen den liegenden Fribourger Jeremie Kamerzin, beim Eishockeyspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem HC Fribourg-Gotteron, am Samstag, 13. September 2014, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Heftige Bruchlandung von Fribourg-Gottéron beim Gastspiel in Davos. Bild: KEYSTONE

NLA, 2. Runde

Davos, Lausanne und der ZSC feiern Kantersiege – SCB gewinnt im Derby

Die Kloten Flyers erleben in der zweiten Runde ihr blaues Wunder und tauchen in Lausanne. Ein noch grösseres Debakel erlebt Fribourg in Davos. Einen unspektakulären Sieg feiert dagegen der SCB gegen den EHC Biel.

Bern – Biel: Erster Saisonsieg für den SCB

– Der SC Bern zitterte sich einen Tag nach der spektakulären 3:4-Niederlage nach Penaltyschiessen zu einem 2:1-Zittersieg gegen Biel. Der SCB hatte die Partie eigentlich jederzeit im Griff, sündigte aber bei der Auswertung seiner Chancen.

– 14 Sekunden vor dem Ende erzielte der Schwede Niklas Olausson seinen ersten Treffer und den Anschluss für Biel. Kurz davor hatte bereits Ahren Spylo eine Grosschance vergeben.

– Und vorne erzielten der Kanadier Chuck Kobasew (6.) und Routinier Martin Plüss (23.) jeweils zu Beginn der ersten beiden Drittel je ein Tor. Für Neuzuzug Kobasew war es bereits der zweite Saisontreffer. 

Die Berner Christoph Bertschy und Martin Pluess, Mitte von links, und Nicolas Kobasew, von rechts, und die Bieler Torhueter Simon Rytz und Kevin Fey, von links, kaempfen um den Puck im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem EHC Biel am Samstag, 13. September 2014 in der PostFinance-Arena in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Derby-Sieg für den SCB. Bild: KEYSTONE

Davos – Fribourg: Schallende Ohrfeige für Gottéron

– Keine sieben Minuten waren gespielt und Fribourg lag in Davos 0:3 zurück. Der enttäuschte Debütant Melvin Nyffeler machte danach Benjamin Conz im Tor Platz – bei den Gegentoren war er allerdings schuldlos.

– Als Torschützen zu gefallen wussten in der fulminanten Davoser Startphase in erster Linie Neuzuzüge: Marc Wieser, Mauro Jörg und Dario Simion trafen. Der einzige «Bisherige», der sich im ersten Drittel unter die Torschützen reihte, war Andres Ambühl. 

– Weder mit einem Timeout (nach dem 0:3) noch mit einem Torhüterwechsel (nach dem 0:4) vermochte Gottérons Trainer Hans Kossmann den Negativtrend zu stoppen. 

Armer Melvin Nyffeler.

Der Davoser Samuel Walser, rechts, erwischt den Fribourger Torhueter Melvin Nyffeler zwischen den Beinen durch zum 3:0 beim Eishockeyspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem HC Fribourg-Gotteron am Samstag, 13. September 2014, in der Vaillant-Arena in Davos. (KEYSTONE/Arno Balzarini)

Melvin Nyffeler: Musste nach schnellen Gegentoren beim Debüt bald wieder Benjamin Conz in den Kasten lassen. Bild: KEYSTONE

Servette – Lugano: Servettes Blitzstart nach Zwischenfall mit Adler 

– Schon vor dem ersten Bully deutete sich das Ungemach für Servette an: Sherkan, das Genfer Maskottchen, verflog sich. Beinahe verfing er sich im Netz hinter dem Tor; statt auf der Eisfläche landete der Adler irgendwo hinter den Rängen im Gastro-Bereich. 

– Nach einem verheissungsvollen Start (2:0 nach sieben Minuten) und zwei Toren von Taylor Pyatt, verloren die Servettiens den Weg aus den Augen. Lugano riss die Partie herum, rettete sich am Ende etwas glückhaft ins Penaltyschiessen.

– Pettersson, der schwedische Weltmeister, war definitiv die auffälligste Figur auf dem Eis. Das Penaltyschiessen entschied er mit seinem Treffer, nachdem er vorher bereits das 1:2 und das 3:2 erzielt und das 2:2 vorbereitet hatte.

Les joueurs genevois fetent leur but vers la gardien Elvis Merzlikins, gauche, apres avoir inscrit le 2:0, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League LNA, entre le Geneve Servette HC et le HC Fribourg-Gotteron, ce samedi 13 septembre 2014 a la patinoire des Vernets a Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Servette legte einen Blitzstart hin und führte nach 8 Minuten schon 2:0. Doch am Ende mussten sie ins Penaltyschiessen. Bild: KEYSTONE

Lausanne – Kloten: Lausanne überrascht die Flyers

– Im Duell zweier Verlierer der ersten Runde setzte sich Lausanne gegen die Kloten Flyers 4:0 durch. Der Lausanner Keeper Cristobal Huet feierte seinen 18. Shutout in der NLA. 

– Zu einem solch frühen Zeitpunkt von einer Krise zu sprechen, wäre zwar falsch, allerdings muss sich Kloten etwas einfallen lassen, damit der Negativstrudel nicht weiterdreht. Inklusive Champions League und Vorbereitung haben die Flyers nun acht Partien in Folge verloren. 

– Die Basis zum Sieg legte Lausanne im ersten Drittel, das die Waadtländer 2:0 für sich entschieden. 

Ernüchterung bei den Kloten-Fans.

Le joueur lausannois Florian Conz, gauche, et le joueur lausannois Caryl Neuenschwander, centre, celebrent le premier but devant le gardien zuerichois Martin Gerber,  droite, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, entre le Lausanne Hockey Club, LHC, et les Kloten Flyers, ce samedi 13 septembre 2014 a la patinoire de Malley a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Lausanne überrascht Kloten und siegt klar. Bild: KEYSTONE

Rapperswil – Zug: Die Lakers noch immer sieglos

– Einen Tag nach dem 2:1-Sieg nach Penaltyschiessen gegen Davos doppelt Zug im Auswärtsspiel gegen Rapperswil-Jona nach. Die Lakers sind nach dem 1:3 weiter punktelos.

– Zum Matchwinner der Zuger avancierte Dominic Lammer mit den Toren zum 2:0 (32.) und 3:1 (52.). Das 1:3 begünstigten die Rapperswiler mit einem Wechsel zur Unzeit. 

– Wie ineffizient die St. Galler waren, unterstreicht das Schussverhältnis von 35:25. Somit spielten die Lakers zwar erneut gut mit, aber davon gibt es keine Punkte.

Pierre-Marc Bouchard, links, und Robbie Earl, 2. von links, vom EV Zug spielen um den Puck gegen Cedric Haechler, Mitte, Ivars Punnenovs, 2. von rechts, und Daniel Eigenmann, rechts, von den Lakers beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und dem EV Zug am Samstag, 13. September 2014, in der Diners Club Arena in Rapperswil. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Drittes Spiel, dritte Pleite für die Lakers. Bild: KEYSTONE

ZSC Lions – Ambri: ZSC sorgt im zweiten Drittel für die Entscheidung

– In der vergangenen Saison gab es in den Duellen zwischen den ZSC Lions und Ambri-Piotta nur Heimsiege. Diese Serie erfuhr mit dem 5:1 für die Lions eine Fortsetzung. 

– Luca Cunti steuerte je zwei Tore und zwei Assist zum Erfolg bei.

– Mit dem 5:1 entschieden die Lions vor 8424 Zuschauern im Hallenstadion auch das zweite Heimspiel der Saison zu ihren Gunsten. Ambri dagegen erlitt nach dem 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen gegen Bern einen ersten Dämpfer.

Das Spiel in einem Tweet.

Der Zuercher Morris Trachsler, rechts, zwingt den Tessiner Daniele Grassi, links, aufs Eis beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und dem HC Ambri-Piotta am Samstag, 13. September 2014, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Drei Tore der ZSC Lions im Mitteldrittel sorgen für die Differenz. Bild: KEYSTONE



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Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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