Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Designated OC president Marc Gianola is pictured during the game between Switzerland's HC Lugano and Finland's Jokerit Helsinki, at the 89th Spengler Cup ice hockey tournament in Davos, Switzerland, on Monday, December 28, 2015. Fredi Pargaetzi retires as OC president after 26 years by the end of the year. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

HCD-CEO Marc Gianola hat seiner Fankurve zugesichert, dass es nach Corona wieder Stehplätze im Davoser Eistadion geben wird. Bild: SPENGLER CUP

Verschwinden Stehplätze nach Corona für immer? Nicht beim HC Davos



Eine Story von watson-Eismeister Klaus Zaugg sorgte vor wenigen Tagen für Aufregung. Demnach könnten Stehplätze auch nach der Coronavirus-Krise mehrheitlich aus den Stadien verschwunden bleiben. Und personalisierte Tickets sollen auch weiterhin Standard sein. Selbst Marc Lüthi, der ständig betont, die grösste Stehplatzrampe der Welt werde nicht verschwinden, wird gemäss dem Eismeister nach der Krise darüber nachdenken.

Nun hat ein Klub gemeinsam mit seiner Fankurve für ein Zeichen gesorgt, dass dort die Fankultur auch nach Corona erhalten bleibt. Der «Sektor 1921» und der HC Davos veröffentlichten ein von HCD-Geschäftsführer Marc Gianola unterschriebenes Dokument, das bestätigt, dass in Davos die aktuell gültigen Massnahmen wieder verschwinden, sobald sie nicht mehr nötig sind.

Das heisst ganz konkret: ID-Kontrollen und die Sitzplatzpflicht werden aufgehoben, sobald die zuständigen Behörden dies erlauben und es aus «Gründen der öffentlichen Gesundheit» nicht mehr geboten ist. Im Gegenzug bestätigt der «Sektor 1921», dass die Fankurve die aktuell gültigen Massnahmen vollumfänglich einhalten wird und auch in der aktuell schwierigen Situation ins Stadion kommt, um dort für Stimmung zu sorgen.

Der HCD ist der erste und bislang einzige Schweizer Hockey-Klub, der vertraglich bestätigt, dass nach der Coronavirus-Krise die bestehenden Massnahmen wieder komplett aufgehoben werden. (abu)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

So sieht das frisch renovierte Stadion in Fribourg aus

Dinge, die Hockey-Fans niemals sagen würden

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
Jumbo Joe
06.10.2020 14:15registriert June 2020
Starker Effort der neubenannten Davoser Fanszene "Sektor 1921"! Die Einstellung und das Engagement für den HCD stimmen auch in schwierigen, ungewissen Zeiten. Schön, dass der HCD mit Marc Gianola einen CEO hat, der auf die Bedürfnisse seiner Fans eingeht.
7315
Melden
Zum Kommentar
5

Eismeister Zaugg

«Rocky» Nachbaur und die Tapferen von Hollywood

Der SC Bern verliert gegen das Chaosteam aus Lausanne 3:4. Aber viel wichtiger: Die Verwandlung des Titanen in einen tapferen Aussenseiter ist gelungen. Die Unterhaltung wird diese Saison in Bern grandios sein.

Was wäre ein Hockeyabend ohne ein paar Randgeschichten. In der ersten Pause unterhalten sich zwei in Ehren ergraute Szenenkenner über den Match. Sie sind sich einig: «Wenn das so weitergeht, ist Craig MacTavish der erste Coach, der diese Saison fliegt.» Und es folgen ein paar Anekdoten aus dem Chaosclub Lausanne. Die beste: Karel Svoboda ist als Assistent und sogenannter «Skill Coach» tätig. Der einzige Grund, warum er den Job hat: Er ist der Bruder von Petr Svoboda, dem grossen Zampano …

Artikel lesen
Link zum Artikel