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Lulea's Juhani Tyrvaeinen, right, celebrates the scores to 1-0 against BernÕs goaltender Niklas Schlegel, center, and BernÕs Yanik Burren during the Champions Hockey League first elimination round game between Switzerland's SC Bern and SwedenÕs Lulea HF, at the PostFinance Arena in Bern, Switzerland, Tuesday, November 12, 2019. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Juhani Tyrvaeinen von Lulea freut sich über das zwischenzeitliche 1:0. Bild: KEYSTONE

Bern enttäuscht auch in der Champions League ++ Biel, Lausanne und Zug schlagen sich gut

Der Schlittschuhclub Bern träumt vom Gewinn der Champions League im Eishockey. Im Achtelfinal-Hinspiel daheim gegen die Schweden aus Lulea verspielte Meister SCB mit 0:3 aber schon (fast) alle Chancen.



Bern – Lulea

Mehr als eine Woche lang bemühte sich Bern zuletzt während der Nationalmannschaftspause, endlich den Tritt in diese Saison zu finden. Der erste Auftritt nach dem Meisterschaftsunterbruch lässt für die Berner aber wenig Gutes erahnen. Die Abwehr der Mutzen erwies sich auch gegen Lulea nach gutem Beginn wieder als anfällig. Im zweiten Abschnitt gingen die Schweden auf nicht zwingende Art und Weise innerhalb von vier Minuten 3:0 in Führung.

Berns Goalie Niklas Schlegel liess bei den Gegentreffern einen Weitschuss passieren und brachte bei Abprallern den Puck nicht weg. Nach dem 0:3 musste Schlegel den Platz für Pascal Caminada räumen. Es wäre aus Berner Sicht aber billig, die Schuld dem Goalie in die Schuhe zu schieben. Bern enttäuschte, bewegte sich zu wenig, spielte ohne Emotionen und letztlich auch ohne Plan.

Schon vor einem Jahr war der ambitionierte SC Bern in den Achtelfinals sang- und klanglos mit dem Gesamtskore von 1:5 ausgeschieden, damals gegen Malmö. Offensiv gelang den Bernern auch gegen Lulea wieder gar nichts. Das Team von Kari Jalonen muss sich steigern, um am Freitag (in Langnau) und am Samstag (in Bern gegen die ZSC Lions) nicht in der National League weiter abzurutschen.

Vor einem Jahr schied nicht nur Bern in den Achtelfinals aus, sondern gleich alle vier Vertreter der National League - und das zum Teil mit besseren Ausgangslagen als diesmal. Immerhin muss diesmal nur Bern im Rückspiel einer Niederlage hinterher laufen. Die übrigen drei Teams, die nächste Woche alle im eigenen Stadion antreten dürfen, erspielten sich vielversprechende Ausgangslagen.

Augsburg – Biel

Der EHC Biel befand sich in Augsburg beim Zwölften der DEL-Meisterschaft bis zur 48. Minute in Rücklage. Die Seeländer verschliefen sowohl im ersten wie im zweiten Abschnitt den Start und kassierte nach 28, beziehungsweise nach 55 Sekunden jeweils ein Gegentor. Im Finish schafften Stefan Ulmer (48.) und Toni Rajala (54.) für Biel aber noch den 2:2-Ausgleich.

Pilsen – Lausanne

Sogar zu einem Auswärtssieg kam der Lausanne Hockey Club: Die Lausanner gewannen beim tschechischen Co-Leader Pilsen mit 2:1. Erst spät fanden die Waadtländer in Tschechien den Weg zum Sieg. Pilsen führte bis zur 38. Minute mit 1:0, ehe Joel Vermin und Joel Genazzi für die Wende sorgten. Genazzi gelang das Siegtor in der 57. Minute mit einer Einzelaktion in Überzahl.

Tampere – Zug

Der EV Zug trotzte dem finnischen Meisterschafts-Leader Tappara Tampere ein 3:3-Unentschieden ab. Die Zuger erwischten in Tampere einen Blitzstart. Nach nur sechs Minuten führten die Innerschweizer durch Goals von Dario Simion und Santeri Alatalo mit 2:0. Dazwischen hatten die Referees ein weiteres Zuger Goal aberkannt. Im zweiten Abschnitt realisierte Tappara Tampere innerhalb von zwölf Minuten dank drei Powerplay-Treffern den Umschwung. Gregory Hofmann glich für Zug in der 43. Minute aus.

Die Telegramme

Bern - Lulea Hockey 0:3 (0:0, 0:3, 0:0)
4019 Zuschauer. - SR Schrubok/Kaukokari (RUS/FIN), Kovacs/Progin. - Tore: 24. Lundkvist (Jalvanti) 0:1. 27. (26:54) Kovacs (Engsund, Emanuelsson) 0:2. 28. (27:48) Brännström (Ilomäki, Sellgren) 0:3. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 Minuten gegen Lulea Hockey.

Bern: Schlegel (28. Caminada); Untersander, Colin Gerber; Andersson, Burren; Krueger, Blum; Praplan, Arcobello, Moser; Ruefenacht, Ebbett, Scherwey, Sciaroni, Mursak, Kämpf; Berger, Bieber, Spiller; Jeremi Gerber.

Lulea Hockey: Rautio; Sondell, Sellgren; Lundkvist, Jalvanti; Själin, Engsund; Thyni Johansson; Widing, Connolly, Farley; Emanuelsson, Tyrväinen, Kovacs; Gunler, Ilomäki, Brännström; Fabricius, Olausson, Berglund.

Tappara Tampere - Zug 3:3 (0:2, 3:0, 0:1)
5275 Zuschauer. - SR Kopitz/Schrader (GER/AUT), Elonen/Hägerström (FIN). - Tore: 2. Simion (Zryd, Zgraggen) 0:1. 7. Alatalo (Klingberg, Lindberg/Ausschluss Mäntylä) 0:2. 28. Kemiläinen (Kuusela, Kemiläinen/Ausschluss Zehnder) 1:2. 34. Karjalainen (Kuusela, Kemiläinen/Ausschluss Zehnder) 2:2. 40. (39:16) Vauhkonen (Virta, Suhonen/Ausschluss Schlumpf) 3:2. 43. Hofmann 3:3. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Tappara Tampere, 4mal 2 Minuten gegen Zug.

Tappara Tampere: Heljanko (7. Garteig); Suhonen, Vittasmäki; Kemiläinen, Blood; Ytterell, Mäntylä; Utunen; Bertrand, Morley, Kuusela; Ojamäki, Virta, Levtchi; Karjalainen, Malinen, Moilanen; Lehtonen, Rauhala, Vauhkonen; Puistola.

Zug: Genoni; Diaz, Stadler; Schlumpf, Alatalo; Zryd, Zgraggen; Thiry; Klingberg, Lindberg, McIntyre; Simion, Leuenberger, Stoffel; Zehnder, Albrecht, Langenegger.

Pilsen - Lausanne 1:2 (0:0, 1:1, 0:1)
5360 Zuschauer. - SR Rencz/Nikolic (SVK), Ondracek/Spur (CZE). - Tore: 35. Pour (Kantner) 1:0. 38. Vermin (Lindbohm, Frick) 1:1. 57. Genazzi (Almond/Ausschluss Eberle) 1:2. - Strafen: je 1mal 2 Minuten.

Pilsen: Frodl; Vrablik, Moravik; Ceresnak, Houdek; Kanak, Budik; Gulas, Kracik, Malat; Pour, Vlach, Kantner; Eberle, Kodytek, Straka; Rob, Nemec, Kolda.

Lausanne: Stephan; Frick, Lindbohm; Junland, Heldner; Genazzi, Nodari; Oejdemark; Kenins, Emmerton, Bertschy; Herren, Jeffrey, Vermin; Almond, Jooris, Moy; Froidevaux, Antonietti, Traber; Leone.

Augsburger Panther - Biel 2:2 (1:0, 1:0, 0:2)
Zuschauer. - SR Odins/Brännare (LAT), Hofer/Gaube (GER). - Tore: 1. (0:28) Hafenrichter 1:0. 21. (20:51) Fraser (Gill) 2:0. 48. Ulmer 2:1. 54. Rajala (Ullström) 2:2. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Augsburger Panther, 3mal 2 Minuten gegen Biel.

Augsburger Panther: Roy; Valentine, Lamb; Tölzer, Haase; NcNeill, Sezemsky; Rogl; Hafenrichter, LeBlanc, Payerl; Holzmann, Gill, Fraser; Trevelyan, Stieler, Callahan; Mayenschein, Ullmann, Sternheimer; Lambacher.

Biel: Paupe; Ulmer, Sataric; Fey, Salmela; Rathgeb, Moser; Prysi; Tschantré, Pouliot, Rajala; Schneider, Ullström, Cunti; Kessler, Fuchs, Künzle; Wüst, Neuenschwander, Karaffa; Schläpfer. (sda)

(cma/sda)

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Bubble Diese Diskussion wurde geschlossen.
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • humpalumpa 13.11.2019 06:39
    Highlight Highlight Was, es war chl? Interessiert keine sau. Sieht man ja auch an den 4000 Seelen, die sich dennoch dorthin verirrt haben.
    • Dynamischer-Muzzi 13.11.2019 08:00
      Highlight Highlight Bla bla bla
      Grosskotzigkeit, ein Grund dafür, warum diverse SCB Fans regelrecht gehasst werden.
      Guck mal nach Augsburg, dort war die Hütte voll und auch zum Rückspiel kommen 1000 Leutchen aus Augsburg nach Biel.
      Deine Aussage trifft also nur für den grosskotzigen SCB zu.
  • magnet1c 12.11.2019 22:45
    Highlight Highlight Bern in jeder Hinsicht enttäuschend. Im Spiel gegen starke Schweden chancenlos und knapp 4000 Zuschauer - ein absoluter Hohn.
    Biel war mit angezogener Handbremse unterwegs, da darf im Heimspiel mehr erwartet werden. Bei Zug gegen Tampere sah man zwei echte Spitzenteams, das wird auch im Heimspiel von Zug eng, aber möglich.
  • Pana 12.11.2019 22:33
    Highlight Highlight Bern vor 4000 Zuschauern? WTF. Champions League Achtelfinal gegen ein schwedisches Spitzenteam..
    • sombrelli 12.11.2019 23:56
      Highlight Highlight Und das im selbsternannten Hockeytempel in der sogenannten Hockeyhauptstadt..
    • Lümmel 13.11.2019 06:04
      Highlight Highlight Himmeltraurig... Ich verstehs einfach nicht. Endlich mal gegen ein anderes Team. Dazu noch ein (halbes) K.O. Runden Spiel.
      Ich hoffe echt dass mal ein Schweizer Team die CHL gewinnt, und so vielleicht einen kleinen Hype auslöst den auch die Medien mitgehen. Solange die Medien den Wettbewerb ignorieren, solange schenken ihm auch die Fans kaum beachtung. Ein Teufelskreis.
    • maylander 13.11.2019 07:06
      Highlight Highlight Da sieht man wie ernst dort die CHL genommen wird.
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