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Lausanne players celebrate after Lausanne's Cory Emmerton scored during a NHL friendly game between Switzerland's Lausanne HC (LHC) and Philadelphia Flyers, in Lausanne, Switzerland, Monday, September 30, 2019. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

Lausanne jubelt gegen Philadelphia. Bild: KEYSTONE

Lausanne schafft die Überraschung und schlägt das NHL-Team der Philadelphia Flyers

Der HC Lausanne imponierte in einem Prestige-Testspiel gegen das NHL-Team der Philadelphia Flyers mit einem 4:3-Sieg. Die Waadtländer feierten damit im dritten Spiel nach der Stadion-Einweihung den ersten Erfolg.



Yannick Herren, Cory Emmerton im Powerplay und Joel Genazzi sorgten bis zur 14. Minute für einen 3:0-Vorsprung der Waadtländer in der mit 9600 Zuschauern vollbesetzten Arena.

«Ich glaube dieser Abend wird mir lange in Erinnerung bleiben. Es war ein spezieller Moment, den Penalty gegen Giroux zu halten. Für unsere Moral ist dieser Sieg wichtig, sie haben zu Beginn nicht das beste Spiel gezeigt, aber auch sie wollten am Ende unbedingt gewinnen.»

Luca Boltshauser, Goalie Lausanne HC

Im Mitteldrittel erhöhte Joël Vermin gegen die lange Zeit eher matten Flyers mit dem zweiten Lausanner Überzahltor auf 4:0 (24.). Bei den Flyers folgte daraufhin bereits der Goalie-Wechsel: Brian Elliott ersetzte Carter Hart, der dann schon knapp drei Minuten vor Spielende erstmals einem sechsten Feldspieler Platz machte. Was sich prompt durch das 3:4 aus Gäste-Sicht durch Sean Couturier (58.) auszahlte.

Yannick Herren schiesst Lausanne gegen Philadelphia früh in Führung.

Kurz nach dem Goalie-Wechsel war das erste Tor des NHL-Ensembles durch Claude Giroux gefallen. Der Captain der Flyers besass dann im Schlussdrittel noch eine Penalty-Chance (44.), scheiterte aber an Luca Boltshauser. Dieser hatte ab der 33. Minute Tobias Stephan im Tor der Gastgeber abgelöst. Der zweite Treffer der Flyers folgte dann durch einen Backhand-Abschluss von Connor Bunnaman (46.).

Claude Giroux bringt die Flyers wieder auf 1:4 heran.

Das 2:4 von Bunnaman.

Lausanne zeigte gegen die Flyers zwar eine starke und abgeklärte Leistung. Allerdings erhielten die Waadtländer vom NHL-Team lange auch erstaunlich viel Raum und Zeit. Die erst in der Schlussphase druckvoll agierenden Flyers wirkten wohl auch auf Grund von intensiven Trainingstagen im Vorfeld der Partie etwas schwerfällig.

Dabei hatte Lausanne in den ersten beiden Spielen im neuen Stadion in der Meisterschaft noch deutlich den Kürzeren gezogen. Gegen Genève-Servette gab es ein 3:5 und zuletzt gegen Davos gar eine 1:7-Klatsche.

Lausanne - Philadelphia Flyers 4:3 (3:0, 1:1, 0:2)
9600 Zuschauer (ausverkauft). - SR Salonen/O'Halloran, Kaderli/Suchanek.
Tore: 5. Herren 1:0. 11. Emmerton (Bertschy, Genazzi/Ausschluss Hayes) 2:0. 14. Genazzi (Oejdemark, Jooris) 3:0. 24. Vermin (Jeffrey/Ausschluss Farabee) 4:0. 26. Giroux (Couturier) 4:1. 46e Bunnaman 4:2. 58. Couturier (Twarynski) 4:3 (Flyers ohne Goalie).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Lausanne, 3mal 2 Minuten gegen Philadelphia Flyers.
Lausanne: Stephan (33. Boltshauser); Lindbohm, Frick; Heldner, Junland; Grossmann, Nodari; Genazzi, Oejdemark; Vermin, Jeffrey, Kenins; Bertschy, Jooris, Herren; Moy, Emmerton, Almond; Antonietti, Froidevaux, Traber; Leone.
Philadelphia Flyers: Hart (24. Elliott); Sanheim, Provorov; Braun, Gostisbehere; Niskanen, Hägg; Myers, Morin; Konecny, Giroux, Couturier; Voracek, Hayes, Farabee; van Riemsdyk, Laughton, Lindblom; Twarynski, Bunnaman, Raffl.
Bemerkungen: 44. Boltshauser hält Penalty von Giroux. - 58. Timeout von Philadelphia, anschliessend ab 57:01 zweimal ohne Torhüter. (abu/sda)

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