DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Schlüsselspieler beim SC Bern

1 / 13
Die Schlüsselspieler beim SC Bern
quelle: freshfocus / urs lindt/freshfocus
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Eismeister Zaugg

Der SCB auf der Suche nach Ausländern – nimmt Devin Setoguchi einen zweiten Anlauf Richtung Bern?

Der SCB beginnt die neue Saison bloss mit zwei ausländischen Spielern. Bei der Suche nach Ersatzausländern kommen interessante Namen ins Spiel. Zum Beispiel Devin Setoguchi.



Der Vertrag mit NHL-Stürmer Kris Versteeg ist aufgelöst worden. Angeblich aus medizinischen Gründen. Nun fällt auch noch Andrew Ebbet aus. Er kann tatsächlich aus medizinischen Gründen vorerst nicht mehr spielen.

«Ein abschlussstarker Flügel, der zur Not auch Center spielen kann.»

SCB-Sportchef Alex Chatelain

Der SCB ist zwar gut genug besetzt, um eine Weile nur mit zwei Ausländern (Verteidiger Maxim Noreau und Stürmer Mark Arcobello) zu spielen, aber die Suche nach Ersatzlösungen hat begonnen. Trainer Kari Jalonen sagt: «Wir haben noch keine Namen». Aber das stimmt natürlich nicht.

Die neuen Ausländer in der NLA: Kommt bei Bern bald noch einer dazu?

1 / 26
Die neuen Ausländer in der NLA
quelle: keystone/ti-press / samuel golay
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Sein Sportchef Alex Chatelain sucht nach der bestmöglichen und nicht der erstbesten Lösung. Er umschreibt das Profil so: «Ein abschlussstarker Flügel, der zur Not auch Center spielen kann». Im Sommer hatte er sich, bevor er Kris Versteeg unter Vertrag nahm, auch mit Devin Setoguchi (29) beschäftigt. Schliesslich wird der Kanadier vom gleichen Agenten vertreten wie Mark Arcobello (29), einer der beiden einsatzfähigen neuen SCB-Ausländer.

ZUM START DER EISHOCKEY NATIONAL LEAGUE A-SAISON 2016/17 AM MITTWOCH, 7. SEPTEMBER 2016, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZU DEN WICHTIGSTEN TRANSFERS ZUR VERFUEGUNG - Los Angeles Kings right wing Kris Versteeg celebrates his goal during the second period of Game 5 in an NHL hockey Stanley Cup playoffs first-round series against the San Jose Sharks, Friday, April 22, 2016, in Los Angeles. (KEYSTONE/AP Photo/Mark J. Terrill)

Chris Versteeg hat die Medizin-Tests in Bern angeblich nicht bestanden. Bild: AP

Spieleragent Gaëtan Voisard bestätigt auf Anfrage: «Ja, das stimmt.» Aber die Verhandlungen seien bald abgebrochen worden. Weil der Kanadier von Anfang an erklärt habe, dass er im August noch nicht nach Bern kommen könne. Er betreibt in seiner nordamerikanischen Heimat im August eine Hockeyschule. Zu dem Zeitpunkt wusste Alex Chatelain halt noch nicht, dass sich auch Chris Versteeg weigern wird, schon im August für einen medizinischen Test nach Bern zu kommen. «Wir hatten ihm das vorgeschlagen. Aber er wollte nicht.»

Gute Playoff-Stats bei Setoguchi

Inzwischen ist Devin Setoguchi von den Los Angeles Kings ins Trainingscamp eingeladen worden – aber einen NHL-Vertrag hat er noch lange nicht. «Wir haben Setoguchi nun dem SCB wieder offeriert» sagt Gaëtan Voisard. «Eine Antwort von Bern haben wir noch nicht.» Er gehe davon aus, dass sein Klient eine gute Offerte aus Bern wohl annehmen und einer unsicheren NHL-Zukunft vorziehen würde. Es ist nun sozusagen Devin Setoguchis zweiter Anlauf Richtung Bern.

Letzte Saison stürmte der NHL-Erstrundendraft für den HC Davos. In 30 Qualifikationspartien produzierte er 24 Punkte (11 Tore/13 Assists) und in den Playoffs war er noch besser: 7 Spiele, 5 Tore, 3 Assists.

Devin Setoguchi von Davos, rechts, trifft zum 3-1 gegen Torhueter Jakub Stepanek und Eric Blum von Bern, von links, beim dritten Playoff-Halbfinalspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem SC Bern, am Dienstag, 22. Maerz 2016, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Setoguchi (rechts) trifft hier gegen den SC Bern. Wechselt er bald die Seite? Bild: KEYSTONE

Keine Frage: der geläuterte Rock’n’Roller erfüllt das SCB-Anforderungsprofil und ist so abschlussstark, dass Kari Jalonen die Unlust zur Defensivarbeit wohl hinnehmen würde. Denn tatsächlich hat der SCB-Trainer in den bisherigen Partien bei seinem Team eine gewisse Abschlussschwäche festgestellt.

Interessanterweise hat der tüchtige Gaëtan Voisard beim SCB auch noch Alexandre Picard ins Spiel gebracht. Dessen Wechsel zum neuen chinesischen KHL-Team in Peking ist offenbar noch nicht fix. Der Kanadier diente drei Jahre Chris McSorley bei Servette und stürmte letzte Saison nach dem Spengler Cup für Davos – mit guten Werten (17 Spiele/4 Punkte).

20.02.2016; Zug; Eishockey NLA EV Zug -  HC Davos; Alexandre Picard (Davos) und Trainer Arno del Curo (Davos) (Daniela Frutiger/Freshfocus)

Auch Ex-Davoser Alexandre Picard könnte zum Thema werden. Bild: Daniela Frutiger/freshfocus

Ob es beim SCB zu einer schnellen Lösung kommt oder ob der Sportchef das Ende der NHL-Trainingscamps abwartet und erst im Oktober neues ausländisches Personal einstellt, hängt auch davon ab, wie lange Andrew Ebbet ausfällt und wie der SCB in die neue Saison startet. Zumindest vom Unterhaltungswert her wäre Devin Setoguchi eine interessante Lösung. So oder so braucht der SCB schon wegen der Verletzungsanfälligkeit von Andrew Ebbet (er hat letzte Saison in der Qualifikation nur 19 Partien bestritten) einen fünften Ausländer. Die Gerüchte um neue Ausländer werden uns in den nächsten Wochen vorzüglich unterhalten – und dem SCB Medienpräsenz bescheren.

Das Pech mit den Ausländern hat für den SCB auch einen Vorteil. Vor einem Jahr fegte der SCB die SCL Tigers im ersten Saisonheimspiel gleich mit 7:1 vom Eis. Die drei ausländischen SCB-Stürmer erzielten insgesamt drei Treffer. Nun wird der SCB am Freitag zur Heimpremiere gegen die Langnauer mit einem Ausländer in der Verteidigung und nur einem im Sturm antreten. Damit ist die Ausrede schon klar, wenn es knapper als 7:1 werden sollte: es fehlen halt zwei ausländische Stürmer…

Eishockey Saisonvorschauen 2016/17

Trainer Kevin Schläpfer ist nicht mehr der wichtigste Mann bei Biel – das ist nun Jonas Hiller

Link zum Artikel

Sind die ZSC Lions zu gut, um regelmässig Meister zu werden?

Link zum Artikel

Kloten mit wiedergewonnener Bodenständigkeit – das Zünglein an der Waage sind die Goalies

Link zum Artikel

Diesmal ist Arno Del Curtos Tiefstapelei nicht nur Theater: Der HCD hat ein Torhüterproblem

Link zum Artikel

Ambri kehrt zu den Ursprüngen zurück – aber auch in die Playoffs?

Link zum Artikel

Trotz den stets fehlenden zwei Millionen: Servette will den Ruf als «YB des Hockeys» loswerden

Link zum Artikel

Vieles ist neu bei Gottéron: Zeigt der Drache sein wahres Gesicht?

Link zum Artikel

Die SCL Tigers und das riskante Experiment mit den «Billig-Trainern»

Link zum Artikel

Die Konkurrenz sollte sich wappnen: Der SCB ist noch stärker als in der Meistersaison

Link zum Artikel

Ist das «Grande Lugano» auferstanden? Noch nicht. Aber es gibt keine Ausreden mehr

Link zum Artikel

Lausanne kopiert ausgerechnet die SCL Tigers – ob das gut geht?

Link zum Artikel

Zug ist endlich wieder so böse wie im Meisterjahr 1998 – aber auch so gut?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Die neuen Ausländer in der NLA

1 / 26
Die neuen Ausländer in der NLA
quelle: keystone/ti-press / samuel golay
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eismeister Zaugg

Wiederholt «Operettentrainer» Kogler das Berner Hockeymärchen von 2016?

Ein «Operettentrainer» bringt Zürichs Welttrainer Rikard Grönborg ins Grübeln. Ist Berns Mario Kogler der neue Lars Leuenberger, der mit dem SCB 2016 sensationell den Titel geholt hat?

Noch im letzten Herbst trennen diese beiden Coaches Hockeywelten. Die Vorstellung, Mario Kogler könnte Rikard Grönborg herausfordern, ist schon fast absurd. Höchstens denkbar in einem Hollywood-Streifen über Hockey.

Rikard Grönborg (53) ist ein Welttrainer. Mit Schweden hat er bei verschiedenen Titelturnieren (U18, U20, WM) 16 Medaillen geholt. Davon vier in Gold. NHL-Organisationen sind an seinen Diensten interessiert.

Der charismatische schwedisch-amerikanische Doppelbürger übernimmt im Sommer …

Artikel lesen
Link zum Artikel