Aston Villa gewinnt die Europa League – und Edelfan Prinz William flippt völlig aus
In England gibt es, zumindest für Menschen mit Fussballinteresse, derzeit jede Menge zu feiern. Während die Fans von Arsenal London am Mittwoch endlich den langersehnten und erdauerten ersten Meistertitel seit 2004 bejubeln konnten, waren am Donnerstag die Fussballbegeisterten aus der zweitgrössten Stadt Grossbritanniens, Birmingham, an der Reihe: Vorortklub Aston Villa besiegte den SC Freiburg mit dem Schweizer Nati-Star Johan Manzambi im Europa-League-Final und feierte nach dem Champions-League-Triumph 1982 (damals noch Europapokal der Landesmeister) den zweitgrössten internationalen Erfolg der Vereinsgeschichte.
Der siebenfache englische Meister um Trainer und EL-Experte Unai Emery, der bereits seinen fünften Sieg in dem Wettbewerb verbuchte, liess gegen den deutschen Underdog wenig anbrennen und gewann am Ende deutlich mit 3:0. Hier geht es zum Spielbericht.
Für grosse Emotionen sorgte der Titel beim berühmtesten Fan der «Villans»: Der englische Thronfolger Prinz William ist seit seiner Schulzeit Anhänger des Klubs, obwohl dieser längst nicht immer erfolgreich war. William wurde kurz nach den grossen Erfolgen von Villa Anfang der 80er-Jahre geboren.
Gegenüber der «BBC» erklärte er, der im Kensington-Palast in London aufwuchs und naheliegenderweise eigentlich Unterstützer einer der Londoner Grossklubs wie Arsenal oder Chelsea hätte werden können, einst, weshalb er sich für den weniger populären Verein aus der gut drei Stunden entfernten Nachbarstadt Birmingham entschied:
Und weiter:
Und da war er bei Aston Villa an der perfekten Adresse. Der Klub gehört zwar zeitweise zur erweiterten Spitze in England (wie in der aktuellen Saison), macht auch aber auch immer wieder schwierige Zeiten durch. So stieg der Verein 2016 aus der Premier League ab, erst drei Jahre später schaffte er es wieder in die höchste Spielklasse. William blieb immer treu – und wurde nun nicht nur mit grossen Emotionen, sondern auch einem Titel belohnt.
(con)
