Sport
FC Barcelona

Das Double ist perfekt: Jordi Alba schiesst Barcelona in der Verlängerung zum Cup-Sieg 

Spanien, Copa del Rey, Final
FC Sevilla – FC Barcelona 0:2 n.V.
FC Barcelona: Der 28. Cup-Titel ist unter Dach und Fach.
FC Barcelona: Der 28. Cup-Titel ist unter Dach und Fach.
Bild: Francisco Seco/AP/KEYSTONE

Das Double ist perfekt: Jordi Alba schiesst Barcelona in der Verlängerung zum Cup-Sieg 

23.05.2016, 00:5323.05.2016, 08:43

Sevilla, frisch gekrönter, dreifacher Europa-League-Sieger, bot Barcelona, dem spanischen Meister, im Final der Copa del Rey von Anfang an die Stirn. Marc-André ter Stegen im Barça-Tor war im Estadio Vicente Calderon in Madrid von Anfang an gefordert und wartete mit Glanzparaden auf.

Wie sehr Barcelona unter Druck stand, zeigte sich besonders in der 37. Minute, als Gerard Piqué im Mittelfeld ein Kopfballduell gegen Vicente Iborra verlor und Kevin Gameiro alleine auf das Gehäuse der Katalanen ziehen konnte. Javier Mascherano konnte den Sevilla-Stürmer nur noch mit einem Foul zurückhalten und wurde so zurecht des Feldes verwiesen.

In Überzahl wurde Sevilla noch mehr zur spielbestimmenden Mannschaft, die kurz nach der Pause Pech hatte bei einem Pfostenschuss von Ever Banega. Die technischen Fähigkeiten der Barcelona-Offensive sind aber so aussergewöhnlich, dass sie ebenfalls immer wieder gefährlich wurde. Erschwerend kam aber in der 55. Minute hinzu, dass sich Luis Suarez nach einer mutmasslichen Muskelverletzung im Oberschenkel auswechseln lassen musste.

So wurde das Spiel hektischer und hektischer, Schiedsrichter Carlos del Cerro Grande hatte alle Hände voll zu tun und insbesondere in der Schlussphase der regulären Spielzeit viele Karten zu verteilen. Zur vielversprechendsten Chance vor der Verlängerung kam Lionel Messi, dessen Freistoss aus aussichtsreicher Position in der 92. Minute war aber nicht gut genug, um Sevillas Goalie Sergio Rico zu bezwingen.

Rüdes Foul an Neymar, das zum Messi-Freistoss führte.streamable

Linksverteidiger Jordi Alba ermöglichte Barça den 28. Gewinn der Copa del Rey und den vierten in den letzten acht Jahren. Alba traf im Final in Madrid in der 7. Minute der Verlängerung mit einem prächtigen Schuss auf Vorarbeit von Lionel Messi. 

streamable

Kurz vor dem Schlusspfiff erzielte Neymar das 2:0. Auch hier war Messi der Vorbereiter.

streamable

In der ewigen Bestenliste der Cup-Triumphe baute Barcelona seinen Vorsprung aus. Athletic Bilbao folgt mit 23, Real Madrid mit 19 Siegen. Für den Europa-League-Gewinner Sevilla wäre es der sechste Cup-Erfolg gewesen. (cma/drd/sda)

Das sind die Meister 2016 in den wichtigsten Ligen Europas

1 / 23
Das sind die Meister 2016 in den wichtigsten Ligen Europas
England: Der krasse Aussenseiter Leicester schafft das Märchen tatsächlich! Die Foxes holen den ersten Titel in der 132-jährigen Klubgeschichte. Was war das für ein Drama für Tottenham beim 2:2 gegen Chelsea!
quelle: x01095 / carl recine
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das ist der moderne Fussball
Oh Mäzen, mein Mäzen – wie der Schweizer Fussball ums finanzielle Überleben kämpft
30
Oh Mäzen, mein Mäzen – wie der Schweizer Fussball ums finanzielle Überleben kämpft
von françois schmid-bechtel
«Hunderte Dinge haben mich genervt» – dieser Fan boykottiert seit einem Jahr Fussball
56
«Hunderte Dinge haben mich genervt» – dieser Fan boykottiert seit einem Jahr Fussball
von Arne Siegmund
Nur noch 7 Profis im Kader – Traditionsklub Bolton droht der totale Kollaps
4
Nur noch 7 Profis im Kader – Traditionsklub Bolton droht der totale Kollaps
von Philipp Reich
Wir würden als Sportchefs für 100 Millionen diese Teams zusammenstellen – und du?
48
Wir würden als Sportchefs für 100 Millionen diese Teams zusammenstellen – und du?
von Lea Senn, Sandro Zappella
Marcel Reif zum St.Galler VAR-Drama: «Das ist nicht die Idee des VAR, so schadet er»
21
Marcel Reif zum St.Galler VAR-Drama: «Das ist nicht die Idee des VAR, so schadet er»
Barça patzt, Real profitiert – das ist der «japanische Messi» Takefusa Kubo
9
Barça patzt, Real profitiert – das ist der «japanische Messi» Takefusa Kubo
von Adrian Bürgler
Der ÖFB-Cup als Fundgrube für jeden mit einem Herz für grossartige Klubnamen
19
Der ÖFB-Cup als Fundgrube für jeden mit einem Herz für grossartige Klubnamen
Falschen Jallow verpflichtet: Türkischer Klub leistet sich Transfer-Blamage des Sommers
10
Falschen Jallow verpflichtet: Türkischer Klub leistet sich Transfer-Blamage des Sommers
4 Fussball-Stars erstreiken sich den Wechsel – und immer soll es zu Barcelona gehen
34
4 Fussball-Stars erstreiken sich den Wechsel – und immer soll es zu Barcelona gehen
von Adrian Bürgler
11-Jähriger trifft Messi im Strandurlaub – und spielt eine Runde mit ihm
8
11-Jähriger trifft Messi im Strandurlaub – und spielt eine Runde mit ihm
Kein Witz! Darum heisst Juventus Turin im neusten FIFA-Game «Piemonte Calcio»
46
Kein Witz! Darum heisst Juventus Turin im neusten FIFA-Game «Piemonte Calcio»
Warum es besser wäre, wenn jeder Klub nur noch drei Transfers tätigen dürfte
43
Warum es besser wäre, wenn jeder Klub nur noch drei Transfers tätigen dürfte
von Ralf Meile
Rassismus-Vorwürfe gegen einen FCSG-Spieler – was geschah im Testspiel gegen Bochum?
15
Rassismus-Vorwürfe gegen einen FCSG-Spieler – was geschah im Testspiel gegen Bochum?
von luca ghiselli
Psychologe analysiert Tattoos von Fussballprofis – mit klarem Ergebnis
19
Psychologe analysiert Tattoos von Fussballprofis – mit klarem Ergebnis
von Katharina Reckers
Kevin-Prince Boateng haut neuen Rapsong raus – aber was macht das Pferd da eigentlich?
6
Kevin-Prince Boateng haut neuen Rapsong raus – aber was macht das Pferd da eigentlich?
Die teuersten Teenager der letzten 25 Jahre – so krass sind die Transfersummen explodiert
6
Die teuersten Teenager der letzten 25 Jahre – so krass sind die Transfersummen explodiert
von Sandro Zappella
Topklubs haben schon fast 1 Milliarde für Transfers ausgegeben – die Übersicht
11
Topklubs haben schon fast 1 Milliarde für Transfers ausgegeben – die Übersicht
Liga gibt zu, dass der VAR in St.Gallen nicht hätte eingreifen dürfen
24
Liga gibt zu, dass der VAR in St.Gallen nicht hätte eingreifen dürfen
Vier Gründe, warum Bayern München einfach keinen Topstar abkriegt
82
Vier Gründe, warum Bayern München einfach keinen Topstar abkriegt
von Philipp Reich
Ein Problem namens Wanda – wie Torjäger Mauro Icardi bei Inter in Ungnade gefallen ist
19
Ein Problem namens Wanda – wie Torjäger Mauro Icardi bei Inter in Ungnade gefallen ist
von Philipp Reich
Ausländer-Trios, werbefreie Trikots oder das Nasenpflaster – 16 Dinge, die aus dem Fussball verschwunden sind
38
Ausländer-Trios, werbefreie Trikots oder das Nasenpflaster – 16 Dinge, die aus dem Fussball verschwunden sind
von Philipp Reich

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Es war nicht immer eine Liebesgeschichte: Wawrinka schlägt ein letztes Mal in Basel auf
Mit 41 Jahren beendet Stan Wawrinka an den Swiss Indoors 2026 seine Karriere. Der dreifache Grand-Slam-Gewinner kommt zum 18. Mal an die Swiss Indoors. Bei seinen bisherigen Auftritten sind einige emotionale Episoden zusammengekommen.
Im Alter von 18 Jahren debütiert Stan Wawrinka an den Swiss Indoors in Basel. Fünf Jahre nach dem vier Jahre älteren Roger Federer bekommt auch der Lausannois eine Wildcard. Der Grund ist der rasante Aufstieg des damals noch als Stanislas Wawrinka auftretenden Schweizers, der im Jahr 2003 aus dem Nichts heraus die Juniorenkonkurrenz der French Open gewinnt, 500 Plätze im Ranking nach oben klettert und als Nummer 172 der Welt nach Basel kommt. Dort verlor er in der ersten Runde gegen den Tschechen Tomas Zib 6:7, 6:7. Im Interview analysiert Wawrinka damals: «Ich war angespannt. Deswegen bin ich nie richtig in die Partie gekommen. In der Halle ist das Spiel schneller, mir fehlte die Zeit, mich an der Grundlinie zu organisieren.» Auf die Frage, wie er die nächsten Wochen angehe, antwortet Wawrika: «Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten.» Und zwar in der französischen Interclubliga mit Bordeaux.
Zur Story