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Donald Trump äussert sich zu den FIFA-Plänen von Infantino

FIFA President Gianni Infantino, left, and President Donald Trump comment on the medals as they wait to congratulate the Spanish players after the World Cup final soccer match between Spain and Argent ...
Verstehen sich gut: Gianni Infantino und Donald Trump.Bild: keystone

Nach Gegenwind für WM-Pläne: Donald Trump äussert sich zu Kontakt mit Infantino

Das Vorhaben des Fussball-Weltverbands und seines Präsidenten stösst zunehmend auf Gegenwehr. Nun hat sich der US-Präsident zu Vermutungen geäussert.
31.07.2026, 20:2231.07.2026, 21:33
David Digili / t-online
Ein Artikel von
t-online

US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Worten nicht mit FIFA-Chef Gianni Infantino über die Investorenpläne des Fussball-Weltverbandes gesprochen. Das sagte Trump auf eine entsprechende Journalistenfrage während einer Sitzung seines Kabinetts in Camp David. Mehr wollte er dazu nicht sagen.

Die FIFA hatte die Pläne in dieser Woche vorgestellt, seitdem formiert sich heftiger Widerstand dagegen. So hat die Europäische Fussball-Union mit einem Boykott von FIFA-Wettbewerben durch ihre 55 Mitgliedsverbände gedroht. Auch der für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständige Kontinentalverband Concacaf und der asiatische Dachverband AFC sind auf Distanz gegangen. Ein hochrangiger Berater von Infantino ist zurückgetreten, der FIFA-Betriebsdirektor erklärte, es handele sich um das Projekt einer Person.

Milliardensumme als Erlös eingeplant

Die FIFA hatte mitgeteilt, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte etwa an der Weltmeisterschaft eine Milliardensumme einspielen zu wollen. Nach Angaben der britischen Zeitung «Times» führe Technologieinvestor Joshua Kushner, dessen Bruder Jared mit Trumps Tochter Ivanka verheiratet ist, Gespräche darüber, den Einstieg über seinen Fonds Thrive Eternal anzuführen.

Ein FIFA-Sprecher bestätigte, dass erwartet wird, dass Thrive die Führung der geplanten Investorengruppe übernehmen werde. Die FIFA arbeitet nach Angaben des Sprechers bei ihren Plänen mit der Investmentbank JPMorgan zusammen. Ob es für die Pläne derzeit noch eine Mehrheit unter den weltweit 211 Mitgliedsverbänden der FIFA geben würde, ist offen.

Verwendete Quellen:

  • Nachrichtenagentur dpa
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