«Einschüchterung»: Hoher FIFA-Funktionär erhebt schwere Vorwürfe gegen Infantino
Lamour erhob gar schwere Vorwürfe gegen Infantino. Er wirft ihm vor, die eigenen Mitarbeiter hintergangen zu haben. Sie hätten Besseres verdient als «Missachtung und Einschüchterung», hiess es in einem Schreiben, das der Nachrichtenagentur AP vorliegt.
«Es ist das Projekt einer Person», schrieb Lamour und forderte zumindest indirekt Konsequenzen.
Lamour erklärte zwar nicht den Rücktritt von seinem Amt, das er seit dem 1. November 2024 ausübt, und begründete dies mit der Verpflichtung gegenüber seinen Kollegen. Der Franzose, der auch Schweizer Staatsbürger ist, stellte aber klar:
FIFA-Chef Gianni Infantino hatte zuvor bereits grossen Gegenwind aus mehreren Kontinentalverbänden für seine WM-Verkaufspläne zu spüren bekommen. Der europäische Verband UEFA drohte gar mit einem WM-Boykott, später sprachen sich auch der nord- und mittelamerikanische sowie der asiatische Verband gegen Infantinos Vorgehen aus.
(con/sda/dpa)
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