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Infantino: Presse reagiert auf gescheiterte WM-Pläne der FIFA

FIFA president Gianni Infantino is seen prior to the World Cup semifinal soccer match between France and Spain in Arlington, Texas, near Dallas, Tuesday, July 14, 2026. (AP Photo/Eric Gay)
Gianni Infa ...
Gianni Infantino: Seit 2016 ist er Fifa-Präsident.Bild: keystone

«Demütigende Niederlage»: Infantino versagt – nun reagiert die Presse

Der Fussball-Weltverband gibt seine viel kritisierten Investorenpläne auf. Das ruft in den internationalen Medien deutliche Reaktionen hervor.
01.08.2026, 11:3601.08.2026, 11:36
Ein Artikel von
t-online

Die Fifa macht nach massiver Kritik schnell Schluss mit ihren umstrittenen Investorenplänen. Verbandspräsident Gianni Infantino äusserte sich noch in der Nacht zu Samstag in einem offiziellen Statement. Die internationalen Medien reagieren auf die abrupte Kehrtwende.

Schweiz

«Blick»

«Infantino kuscht nach Aufstand. (…) FIFA-Boss Gianni Infantino macht einen seltenen Rückzieher. Nach heftiger Kritik aus nahezu allen Kontinentalverbänden zieht der FIFA-Präsident seine umstrittenen Milliardenpläne zurück. (…) Angesichts der geschlossenen Front sah sich Infantino jetzt gezwungen, zurückzurudern. Ein ungewöhnlicher Rückzieher für den Walliser, der in den vergangenen Jahren seine Vorhaben meist ohne grösseren Widerstand durchsetzen konnte.»

England

«Daily Mail»

«FIFA-Präsident Gianni Infantino vollzieht eine peinliche Kehrtwende bei den Plänen zur Vermarktung der Weltmeisterschaft. Der unter Druck stehende Chef räumt ein, dass diese ‹für Spaltung gesorgt› hätten, und hofft nun, den Fussball wieder zu vereinen. (…) Gianni Infantino hat eine demütigende Niederlage erlitten.»

«Guardian»

«Gianni Infantinos Vorhaben, Anteile an der Fussball-Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, ist spektakulär gescheitert. Angesichts weltweiter Empörung räumte der FIFA-Präsident ein, das Projekt habe ‹Spaltungen hervorgerufen, die dem eigentlichen Ziel nicht mehr dienlich sind›. Der Plan hatte weltweit für heftige Unruhe in der Fussballwelt gesorgt und die UEFA dazu veranlasst, mit einem Boykott künftiger FIFA-Turniere zu drohen, sollte das Vorhaben nicht aufgegeben werden.»

«Telegraph»

«Gianni Infantino hat seinen 15-Milliarden-Pfund-Plan zum Verkauf der Anteile an der Weltmeisterschaft verworfen – eine Folge des breiten Widerstands und des Aufruhrs innerhalb der FIFA-Reihen.»

«Sun»

«Angesichts weltweiter Empörung hat FIFA-Präsident Gianni Infantino die Pläne verworfen, Anteile an der Fussball-Weltmeisterschaft zu verkaufen. Sein Vorhaben, einen Teil einer neuen Tochtergesellschaft zu veräussern, die für die Weltmeisterschaft zuständig ist, scheiterte an der Boykottdrohung der UEFA sowie an einem ‹Marken-Alptraum› für potenzielle Investoren.»

Spanien

«Marca»

«Sein Vorhaben ist gescheitert. Nach heftiger Kritik aus aller Welt an seinem Plan zur Privatisierung der Weltmeisterschaft musste Infantino zurückrudern. Der Druck auf den FIFA-Präsidenten war bereits enorm.»

«As»

«Ein globaler Rückschlag für den FIFA-Präsidenten. (…) Es war nur eine Frage der Zeit, bis Infantinos abwegige Idee scheitern würde, insbesondere nach dem Rücktritt von Carlos Cordeiro, dem Chefberater der FIFA. Die UEFA führte den Widerstand an – und nun hat Infantino den Kampf verloren.»
epa13121893 FIFA president Gianni Infantino (L) and US president Donald Trump hand over the trophy to Spain after they won the FIFA World Cup 2026 final match Spain against Argentina, in New Jersey, U ...
Gianni Infantino (l.) und Donald Trump: Beim WM-Finale zeigten sie sich Seite an Seite.Bild: keystone

«El País»

«Der Fussball mit seinen Millionen von Fans hat über externe Akteure gesiegt, die FIFA hat verloren. Zumindest vorerst ist ihr Plan zur Privatisierung der Weltmeisterschaft gescheitert. Gianni Infantino, Präsident des Fussball-Weltverbandes, gab am frühen Samstagmorgen vom FIFA-Hauptsitz in der Schweiz aus bekannt, dass sein Vorschlag nicht weiterverfolgt wird.»

Frankreich

«L'Équipe»

«Mit seinem Plan, die Weltmeisterschaft teilweise zu verkaufen, hat FIFA-Präsident Gianni Infantino so viel Widerstand wie noch nie erfahren. Seit seiner Wahl zum Präsidenten des Fussball-Weltverbandes im Jahr 2016 ist Infantinos Position noch nie so stark erschüttert worden. Der Verband steckt nun in einer Krise. Die harte Linie der UEFA – die Drohung mit einem Boykott – gegen seinen Plan, Anteile an der Weltmeisterschaft zu verkaufen, hat die Führung des Weltfussballs destabilisiert.»

«Le Parisien»

«Unter Druck gibt Gianni Infantino seinen Plan für private Investoren in die FIFA auf. Er sah sich massiver Kritik ausgesetzt.»

Italien

«Gazzetta dello Sport»

«Schluss jetzt! Die Vernunft hat gesiegt. Gianni Infantino rudert bei seinem Versuch der ‹Privatisierung› des internationalen Fussballs zurück und legt das Projekt FIFA Forward Enterprise offiziell auf Eis. Dieses Projekt hatte in den letzten Stunden die halbe Welt empört.»

«Corriere della Sera»

«Infantino rudert zurück: Nach Protesten kündigt die FIFA an, von ihrem Plan zurückzutreten, die Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen. Die Kehrtwende wurde durch die Boykottdrohung der UEFA und den entschiedenen Widerstand der asiatischen und amerikanischen Fussballverbände ausgelöst.»

Österreich

«Kronen Zeitung»

«Infantino knickt ein. Abrupte Kehrtwende! FIFA gibt Investorenpläne auf.»
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Infantino bei Donald Trump
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Infantino bei Donald Trump
Ein Schweizer im Oval Office: Gianni Infantino besuchte am Dienstag Donald Trump.
quelle: ap/ap / evan vucci
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32 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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mei nung
01.08.2026 11:51registriert Juli 2015
Infantino und FIFA raus aus Zürich! Schluss mit der Tarnung als gemeinnütziger Verein und reduziertem Steuersatz.
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future--?
01.08.2026 11:55registriert November 2023
Infantino es ist Zeit! Zeige etwas Rückgrat, ein Rücktritt ist nun angebracht.
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Souldiver11
01.08.2026 11:46registriert August 2025
Und jetzt noch Rücktritt fordern.
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