Auf wen trifft die Nati im Sechzehntelfinal? Alles hängt von dieser Partie ab
Noch weiss die Schweiz immer nicht, auf wen sie im Sechzehntelfinal trifft. Doch jetzt hängt alles nur noch von einem Ergebnis ab: jenem zwischen Algerien und Österreich. Endet die Partie Unentschieden, trifft die Nati auf Algerien. Gibt es einen Sieger, bekommt es die Schweiz mit dem Iran zu tun. Das Spiel findet in der Nacht auf Sonntag um 4 Uhr statt. Österreich geht als Favorit in die Partie.
Für die Schweiz könnte es also zum Wiedersehen mit Ex-Nati-Trainer Vladimir Petkovic kommen. Der 62-Jährige ist seit Februar 2024 Nationaltrainer in Algerien. Zwischen 2014 und 2021 hatte er die Nati betreut und zweimal in den Achtelfinal (EM 2016, WM 2018) und an der EM 2021 gar in den Viertelfinal geführt.
Österreich kommt hingegen als Gegner nicht mehr in Frage. Unser Nachbarland wäre im Falle eines Punktgewinns sicher Zweiter, wenn das Team von Trainer Ralf Rangnick verliert, wäre es ausgeschieden. Der Iran wäre dann hingegen in jedem Fall weiter und in der K.o.-Phase erster Gegner der Nati.
Der Iran qualifizierte sich nach drei Unentschieden gegen Neuseeland (2:2), Belgien (0:0) und Ägypten (1:1) als Dritter der Gruppe G für den Sechzehntelfinal. Das Team hat aufgrund des Kriegs zwischen dem Iran und den USA mit schwierigen Umständen zu kämpfen. So durfte es zu den ersten beiden Partien erst am Tag des Spiels anreisen und musste nach Abpfiff wieder die Ausreise ins Basislager in Mexiko antreten. Zum letzten Spiel durfte der Iran aufgrund der zwischenzeitlichen Waffenruhe im Iran schon früher anreisen, musste die USA danach aber trotzdem sofort wieder verlassen.
Da kommt es dem Team von Trainer Amir Ghalenoi gelegen, dass die Partie gegen die Schweiz in Vancouver in Kanada stattfinden würde. Dennoch würde die Nati in der Partie der klare Favorit sein. So wie wohl auch gegen Algerien. Definitiv wissen, auf wen die Nati im Sechzehntelfinal am Freitag, 3. Juni, 5 Uhr treffen wird, wird sie gegen 6 Uhr am heutigen Sonntag. Im Achtelfinal wartet auf den Sieger dann entweder Kolumbien oder Ghana.
Bevor die letzte Gruppe ihre letzten Spiele absolviert, stehen bereits 14 Sechzehntelfinals fest.
Diese Sechzehntelfinals stehen bereits fest:
- Südafrika (2. Gruppe A) – Kanada (2. Gruppe B)
- Brasilien (1. Gruppe C) – Japan (2. Gruppe F)
- Deutschland (1. Gruppe E) – Paraguay (3. Gruppe D)
- Niederlande (1. Gruppe F) – Marokko (2. Gruppe C)
- Elfenbeinküste (2. Gruppe E) – Norwegen (2. Gruppe I)
- Frankreich (1. Gruppe I) – Schweden (3. Gruppe F)
- Mexiko (1. Gruppe A) – Ecuador (3. Gruppe E)
- England (1. Gruppe L) – DR Kongo (3. Gruppe K)
- Belgien (1. Gruppe G) – Senegal (3. Gruppe I)
- USA (1. Gruppe D) – Bosnien-Herzegowina (3. Gruppe B)
- Portugal (2. Gruppe K) – Kroatien (2. Gruppe L)
- Australien (2. Gruppe D) – Ägypten (2. Gruppe G)
- Argentinien (1. Gruppe J) – Kap Verde (2. Gruppe H)
- Kolumbien (1. Gruppe K) – Ghana (3. Gruppe L)
(nih)
