DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Spieler landen in der Super League im Tor. Die Bälle eher selten.
Spieler landen in der Super League im Tor. Die Bälle eher selten.Bild: KEYSTONE

Wie am letzten Super-League-Wochenende ein Negativrekord aufgestellt wurde

29.07.2019, 14:58

Während sich vermutlich viele Schweizer darüber freuten, dass es nach der Hitzewelle endlich wieder abkühlte und auch wieder einmal regnete, herrschte bei den Schweizer Fussballfans an diesem Wochenende dagegen Tristesse.

Nicht nur, dass es in den Stadien nass und kühl war. Nein, der Fussball auf dem Rasen schien sich auch dem Wetter angepasst zu haben. Die Spiele waren geprägt von Fehlpässen, schwachen Flanken und wenigen Toren. Nur gerade bei der Basler Heimpleite gegen St.Gallen (1:2) gab es mehr als einen Treffer zu bestaunen. Servette und Sion, Lugano und Thun sowie Luzern und der FCZ trennten sich torlos. Dazu kam noch ein 1:0-Minisieg von Meister YB bei Xamax.

Negativrekord, Teil 1

Vier mickrige Törchen in einer kompletten Runde, das ist ein Negativrekord in der Super League (seit 2003/04 und der Einführung der Zehnerliga). Nur im Frühling dieses Jahres gab es ebenfalls nur vier Tore zu sehen. 2012 kam es ebenfalls einmal vor, doch damals hatte sich Xamax aufgrund der Insolvenz bereits aus dem Spielbetrieb zurückgezogen, weshalb vier statt fünf Partien stattfanden.

grafik: watson

Weniger als vier Tore pro Runde gab es in der Geschichte der Super League noch nie. Für Fans des FC Aarau ein genüssliches Detail: Der FCA schoss an diesem Wochenende in einem Spiel gleich viele Tore wie alle Super-League-Klubs zusammen (4:1-Sieg gegen Kriens).

Negativrekord, Teil 2

Erst zum vierten Mal in der Geschichte der Super League kam es an diesem Wochenende vor, dass die Heimmannschaften insgesamt nur ein Tor oder weniger erzielten. Erst einmal überhaupt kam es vor, dass die Heimteams in fünf Spielen überhaupt keinen Treffer bejubeln konnten: In der fünftletzten Runde der Saison 2003/04. Servette, St.Gallen, YB und Basel feierten Auswärtssiege, der FCZ und GC trennten sich 0:0.

  • 27./28. Juli 2019:
    Basel – St.Gallen 1:2
    Servette – Sion 0:0
    Lugano – Thun 0:0
    Luzern – FC Zürich 0:0
    Xamax – YB 0:1
  • 13./14. April 2019:
    Basel – GC 0:0
    Luzern – Xamax 0:1
    Lugano – Sion 1:1
    Thun – St.Gallen 0:0
    FC Zürich – YB 0:1
  • 18./19. Oktober 2014:
    Aarau – St.Gallen 0:3
    YB – Basel 0:1
    Sion – Thun 0:0
    Luzern – Vaduz 0:0
    GC – FC Zürich 1:3
  • 1./2. Mai 2004:
    Wil – Servette 0:2
    Xamax – St.Gallen 0:1
    Aarau – YB 0:1
    Thun – Basel 0:2
    FC Zürich – GC 0:0

Warten auf den Heimsieg

Überhaupt hatten die Mannschaften in der Super League in den ersten zwei Runden extrem Mühe, sich vor eigenem Anhang durchzusetzen. Noch kein einziger Heimsieg wurde bis jetzt gefeiert. Auch weil die Favoriten YB (1:1 gegen Servette) und Basel (1:2 gegen St.Gallen) beim ersten Auftritt zuhause patzten. Zwei komplette Runden ohne Heimsieg gab es in der Geschichte der Super League noch nie.

Die Fans des FCB wurden beim ersten Heimspiel enttäuscht.
Die Fans des FCB wurden beim ersten Heimspiel enttäuscht. Bild: KEYSTONE

Torschnitt

Glücklicherweise ist der Torschnitt pro Runde nach zwei absolvierten Spieltagen noch nicht aussagekräftig. Denn sonst würden die Schweizer Fussballfans dieses Jahr extrem wenige Tore zu sehen kriegen. In der neuen Saison waren es pro Spiel gerade mal 2,1 Tore. Fast ein ganzes Tor weniger als der Durchschnitt der letzten Spielzeit.

Tore pro Spiel nach Saison:

grafik: watson/reto fehr

Weisse Westen

Überraschenderweise stehen nach zwei Runden Luzern und Lugano nicht nur an der Tabellenspitze, sondern auch noch mit weissen Westen da. Beide haben in der neuen Spielzeit noch kein Tor zugelassen. Bei den Zentralschweizern überzeugt zwischen den Pfosten Deutschland-Neuzugang Marius Müller. Bei den Tessinern spielt Noam Baumann gross auf.

Marius Müller: Die neue Nummer eins beim FC Luzern überzeugt.
Marius Müller: Die neue Nummer eins beim FC Luzern überzeugt.Bild: KEYSTONE

Auf der anderen Seite der Skala steht der FC Zürich. Das Team von Ludovic Magnin hat in zwei Spielen bereits vier Tore kassiert und kein einziges geschossen.

Ratlosigkeit bei Ludovic Magnin: Seine Stürmer treffen nicht.
Ratlosigkeit bei Ludovic Magnin: Seine Stürmer treffen nicht.Bild: KEYSTONE
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat

1 / 42
Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

FCZ-Trainer Ludovic Magnin teilt gegen Leverkusen aus

Video: watson

Abonniere unseren Newsletter

5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Chewbacca
29.07.2019 15:14registriert Dezember 2014
Die löchrige Abwehr von GC scheint bei Watson also doch vermisst zu werden ;)
759
Melden
Zum Kommentar
avatar
feuseltier
29.07.2019 15:22registriert April 2015
Wird Zeit für eine 12 er Liga.

Lausanne und Aarau gehören einfach in die NLA!! Habe ich wer vergessen.. , glaube nicht :))
6955
Melden
Zum Kommentar
5
Modeste-Wechsel zum BVB ist offiziell +++ Angeliño leihweise von Leipzig zu Hoffenheim

Keinen wichtigen Wechsel und kein spannendes Gerücht mehr verpassen: Hol dir jetzt den watson-Transfer-Push! So einfach geht's:

Zur Story