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Le milieu bernois Christopher Martins, gauche, en action avec le gardien neuchatelois Laurent Walthert, droite, lors de la rencontre de football de Super League entre Neuchatel Xamax FCS et BSC Young Boys ce dimanche 28 juillet 2019 au stade de la Maladiere a Neuchatel. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Spieler landen in der Super League im Tor. Die Bälle eher selten. Bild: KEYSTONE

Wie am letzten Super-League-Wochenende ein Negativrekord aufgestellt wurde



Während sich vermutlich viele Schweizer darüber freuten, dass es nach der Hitzewelle endlich wieder abkühlte und auch wieder einmal regnete, herrschte bei den Schweizer Fussballfans an diesem Wochenende dagegen Tristesse.

Nicht nur, dass es in den Stadien nass und kühl war. Nein, der Fussball auf dem Rasen schien sich auch dem Wetter angepasst zu haben. Die Spiele waren geprägt von Fehlpässen, schwachen Flanken und wenigen Toren. Nur gerade bei der Basler Heimpleite gegen St.Gallen (1:2) gab es mehr als einen Treffer zu bestaunen. Servette und Sion, Lugano und Thun sowie Luzern und der FCZ trennten sich torlos. Dazu kam noch ein 1:0-Minisieg von Meister YB bei Xamax.

Negativrekord, Teil 1

Vier mickrige Törchen in einer kompletten Runde, das ist ein Negativrekord in der Super League (seit 2003/04 und der Einführung der Zehnerliga). Nur im Frühling dieses Jahres gab es ebenfalls nur vier Tore zu sehen. 2012 kam es ebenfalls einmal vor, doch damals hatte sich Xamax aufgrund der Insolvenz bereits aus dem Spielbetrieb zurückgezogen, weshalb vier statt fünf Partien stattfanden.

Bild

grafik: watson

Weniger als vier Tore pro Runde gab es in der Geschichte der Super League noch nie. Für Fans des FC Aarau ein genüssliches Detail: Der FCA schoss an diesem Wochenende in einem Spiel gleich viele Tore wie alle Super-League-Klubs zusammen (4:1-Sieg gegen Kriens).

Negativrekord, Teil 2

Erst zum vierten Mal in der Geschichte der Super League kam es an diesem Wochenende vor, dass die Heimmannschaften insgesamt nur ein Tor oder weniger erzielten. Erst einmal überhaupt kam es vor, dass die Heimteams in fünf Spielen überhaupt keinen Treffer bejubeln konnten: In der fünftletzten Runde der Saison 2003/04. Servette, St.Gallen, YB und Basel feierten Auswärtssiege, der FCZ und GC trennten sich 0:0.

Warten auf den Heimsieg

Überhaupt hatten die Mannschaften in der Super League in den ersten zwei Runden extrem Mühe, sich vor eigenem Anhang durchzusetzen. Noch kein einziger Heimsieg wurde bis jetzt gefeiert. Auch weil die Favoriten YB (1:1 gegen Servette) und Basel (1:2 gegen St.Gallen) beim ersten Auftritt zuhause patzten. Zwei komplette Runden ohne Heimsieg gab es in der Geschichte der Super League noch nie.

Die Mannschaften betreten das Feld vor dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC St. Gallen 1879 im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Samstag, 27. Juli 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Die Fans des FCB wurden beim ersten Heimspiel enttäuscht. Bild: KEYSTONE

Torschnitt

Glücklicherweise ist der Torschnitt pro Runde nach zwei absolvierten Spieltagen noch nicht aussagekräftig. Denn sonst würden die Schweizer Fussballfans dieses Jahr extrem wenige Tore zu sehen kriegen. In der neuen Saison waren es pro Spiel gerade mal 2,1 Tore. Fast ein ganzes Tor weniger als der Durchschnitt der letzten Spielzeit.

Tore pro Spiel nach Saison:

Torschnitt Super League

grafik: watson/reto fehr

Weisse Westen

Überraschenderweise stehen nach zwei Runden Luzern und Lugano nicht nur an der Tabellenspitze, sondern auch noch mit weissen Westen da. Beide haben in der neuen Spielzeit noch kein Tor zugelassen. Bei den Zentralschweizern überzeugt zwischen den Pfosten Deutschland-Neuzugang Marius Müller. Bei den Tessinern spielt Noam Baumann gross auf.

Luzerns Torhueter Marius Mueller waehrend dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Luzern und dem FC Zuerich in der Swissporarena in Luzern, am Sonntag, 28. Juli 2019. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Marius Müller: Die neue Nummer eins beim FC Luzern überzeugt. Bild: KEYSTONE

Auf der anderen Seite der Skala steht der FC Zürich. Das Team von Ludovic Magnin hat in zwei Spielen bereits vier Tore kassiert und kein einziges geschossen.

Zuerichs Trainer Ludovic Magnin waehrend dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Luzern und dem FC Zuerich in der Swissporarena in Luzern, am Sonntag, 28. Juli 2019. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Ratlosigkeit bei Ludovic Magnin: Seine Stürmer treffen nicht. Bild: KEYSTONE

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    Alle Leser-Kommentare
  • c_meier 29.07.2019 18:55
    Highlight Highlight naja die Teams müssen sich nach den Sommertransfers halt zuerst wieder finden...
    (Ausnahme wäre eigentlich Basel, wo im Vergleich zu anderen Teams eher wenig änderte)
  • uicked 29.07.2019 17:10
    Highlight Highlight Schlechter Fussball und schlechte Teams fördern halt schlechte Statistiken. War ja völlig absehbar.
  • feuseltier 29.07.2019 15:22
    Highlight Highlight Wird Zeit für eine 12 er Liga.

    Lausanne und Aarau gehören einfach in die NLA!! Habe ich wer vergessen.. , glaube nicht :))
    • kärli 29.07.2019 20:24
      Highlight Highlight Winti!

      Aber im Ernst: wer soll dann in der Challenge League spielen? Gibt kaum Teams in der 1. Liga die das könnten dürften oder wollten.
  • Chewbacca 29.07.2019 15:14
    Highlight Highlight Die löchrige Abwehr von GC scheint bei Watson also doch vermisst zu werden ;)

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