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Das Stadion des BVB mit der berühmten «Gelben Wand» (links). Bild: Bongarts

Dortmund baut sein Stadion aus – rate mal, um wie viele Plätze

12.06.18, 08:06 12.06.18, 10:17


Der Stadionbesuch in Dortmund zählt zu den grossen Erlebnissen im Leben eines Fussballfans. 81'360 Plätze fasste die Arena bislang. In der vergangenen Bundesliga-Saison war sie in jedem zweiten Heimspiel der Borussia ausverkauft, die Auslastung lag bei 97,7 Prozent.

Gute Gründe, um mittels eines Ausbaus dafür zu sorgen, dass künftig noch mehr Zuschauer hineinpassen. «Germany’s biggest stadium set to get bigger!», jubelt die Bundesliga auf ihrer englischen Website euphorisch.

Und um wie viele Plätze wird der Signal Iduna Park vergrössert?

Um exakt fünf.

Nicht fünftausend. Fünf! Fünf Zuschauer passen künftig mehr ins Stadion, das in der Bundesliga damit neu 81'365 Fans fasst. Nächstgrösseres Stadion ist Bayern Münchens Allianz Arena, die 75'000 Zuschauern Platz bietet und die in jedem Heimspiel ausverkauft ist.

Zugegeben: Die ganze Nachricht war das noch nicht. Die Umbaumassnahmen betreffen nämlich auch die internationalen Spiele. Und da, ohne Stehplätze, gibt es nun immerhin 250 Plätze mehr. Das zählt dann tatsächlich schon beinahe als das, was man sich unter dem Stichwort «Stadionausbau» vorstellt. (ram)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Mensgi 12.06.2018 08:31
    Highlight Wow stellt auch mal vor wie die Atmosphäre sein wird nach dem Umbau. Kein Vergleich zu Früher.
    251 0 Melden
    • Amboss 12.06.2018 09:17
      Highlight Ach was. Hier hat mal wieder der Kommerz gewonnen. Und immer wenn der Kommerz siegt, gehen solche Umbauten zu Lasten der Stimmung :)
      67 5 Melden

Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

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