Mbappé profitiert bei Doppelpack von grossem Irak-Bock – Frankreich siegt souverän
Der Captain der «Équipe Tricolore» erzielt zwei Treffer und zieht mit nun 16 Toren mit dem früheren WM-Rekordtorschützen Miroslav Klose gleich. Doch die alleinige Krone ist vorerst ausser Reichweite: Weil Lionel Messi am selben Tag auf 18 Tore vorlegte, bahnt sich an dieser Weltmeisterschaft ein spektakuläres Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Ausnahmekönner an.
Die Partie in Philadelphia wird jedoch nicht nur aus sportlichen Gründen in Erinnerung bleiben. Nach dem Führungstreffer von Mbappé in der 14. Minute zieht ein heftiges Gewitter über das Stadion. Der kanadische Schiedsrichter Drew Fischer sieht sich gezwungen, die Begegnung zur Halbzeit zu unterbrechen. Erst nach einer ungewollten Pause von gut zwei Stunden rollt der Ball wieder.
Zwischen dem 1:0 und dem 2:0 vergeht somit weit mehr als die übliche knappe Stunde. In der 54. Minute profitiert Mbappé von einem Fehler in der irakischen Hintermannschaft und schiebt nach Vorarbeit von Ousmane Dembélé mühelos ein. Der Superstar verzeichnet weitere Chancen auf den Anschluss an Messi, vergibt diese aber teilweise leichtfertig.
Dembélé krönt seine starke Leistung in der 66. Minute mit dem Treffer zum 3:0-Endstand. Der Irak wehrt sich tapfer, bleibt offensiv aber harmlos. Frankreich untermauert seine Favoritenrolle und steuert souverän auf die K.o.-Phase zu.
Frankreich - Irak 3:0 (1:0)
Philadelphia. 68'324 Zuschauer. SR Fischer.
Tore: 14. Mbappé (Olise) 1:0. 54. Mbappé (Dembélé) 2:0. 66. Dembélé (Olise) 3:0.
Frankreich: Maignan; Koundé (83. Gusto), Upamecano, Saliba, Digne; Koné, Rabiot; Dembélé (68. Doué), Olise (68. Cherki), Barcola (83. Akliouche); Mbappé (91. Thuram).
Irak: Ahmed Basil; Hussein Ali, Zaid Tahseen (60. Rebin Sulaka), Akam Hashim, Merchas Doski; Amir Al Ammari (68. Aimar Sher); Ahmed Qasem, Zaid Ismael (60. Youssef Amyn), Zidane Iqbal, Ibrahim Bayesh (69. Marko Farji); Aymen Hussein (26. Ali Al Hamadi).
Verwarnungen: 6. Amir Al Ammari. (nih/sda)
