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Giorgio Contini, Trainer des FC St. Gallen, links, und Alain Sutter, der neue Sportchef des FC St. Gallen, aufgenommen am Mittwoch, 3. Januar 2018, in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Alain Sutter ist neu Sportchef beim FC St.Gallen. Bild: KEYSTONE

FCSG-Sportchef Sutter: «Mein Rucksack ist prall gefüllt, ob das reicht, werden wir sehen»

Alain Sutter wird neuer Sportchef im FC St. Gallen. Er tritt sein Amt am kommenden Montag an und hört gleichzeitig als Fussball-Experte beim Schweizer Fernsehen SRF auf. Der 49-jährige Berner unterschrieb bei den Ostschweizern einen Vertrag über drei Jahre.



Auf ein chaotisches Jahr 2017 soll ein ruhiges Jahr 2018 folgen. Zumindest auf Führungsebene hat die neue Crew um den neuen Präsidenten Matthias Hüppi entsprechend gleich am ersten Arbeitstag des neuen Jahres «Pflöcke einschlagen» können (Hüppi). Mit Alain Sutter wurde die seit Anfang August vakante Position des Sportchefs besetzt - mit einer schweizweit populären Persönlichkeit. Ausserdem sollen auch ein neuer CEO der Event AG sowie ein neuer CFO bestimmt worden sein; die beiden Namen will der FC St. Gallen am 15. Januar bekannt geben.

Matthias Hueppi, Verwaltungsratspraesident des FC St. Gallen, links, und Alain Sutter, der neue Sportchef des FC St. Gallen, aufgenommen am Mittwoch, 3. Januar 2018, in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Matthias Hüppi und Alain Sutter sind wieder vereint. Bild: KEYSTONE

Alain Sutter war bislang im Fussball meist und erfolgreich in kommentierender Funktion tätig - auf SRF bei Spielen der Schweizer Nationalmannschaft sowie bei Übertragungen der Champions League. Über operative Erfahrung verfügt er dagegen kaum. Vor rund sechs Jahren war er bei den Grasshoppers als Berater in den Verwaltungsrat eingetreten, schied aber schon nach vier Monaten und einem Wechsel des Präsidenten wieder aus.

Ist Alain Sutter eine gute Wahl als Sportchef?

Bedenken, dass er über zu wenig Erfahrung verfügt, hat Sutter nicht. «Durch meine lange Tätigkeit im Fussball-Business bin ich schon jedem über den Weg gelaufen. Das Netzwerk ist kein Problem», sagte Sutter. Er könne mit Menschen umgehen, auch in schwierigen Situationen, so Sutter. «Ich habe einen Rucksack, der prall gefüllt ist. Ob das reichen wird, werden wir sehen.»

Sutter kommt aus Bern-Bümpliz, er spielte die meiste und mit zwei Meistertiteln und Cupsiegen erfolgreichste Zeit seiner Karriere in Zürich bei den Grasshoppers und war später fast fünf Jahre im Ausland beim 1. FC Nürnberg, Bayern München, dem SC Freiburg und Dallas Burn engagiert. Er wohnte in Florida, auf Mallorca und später im Aargau. Nun ist er bei der Ostschweizer Fussball-Institution FC St. Gallen verpflichtet, die regionalen Aspekte in den Fokus zu rücken. «Wir müssen uns um den Nachwuchs kümmern. Das ist der Weg, den wir gehen müssen», forderte Hüppi.

Wie 1994 alles begann;-)

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Video: YouTube/Beat Huerlimann

Die Identifikation sei mehr und mehr verloren gegangen, hatte Sutter beobachtet. «Die Ränge sollen Heimspiel für Heimspiel gefüllt sein. Die Zuschauer sollen einen Verein zum Anfassen haben und unabhängig vom Resultat zufrieden nach Hause gehen», so Sutter. Der Gegner soll etwas Angst haben, wenn er nach St.Gallen reisen müsse. So habe er das während seiner eigenen Karriere gekannt, sagte Sutter. (fox/cma/sda)

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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zellweger_fussballgott 03.01.2018 23:59
    Highlight Highlight Endlich geht was in eine hoffentlich gute Richtung. Hoffentlich geht es jetzt bergauf nach dem es solange bergab ging.
  • Psychonaut1934 03.01.2018 23:08
    Highlight Highlight Sulain Atter und Hüppias Matthi, das ewige Dreamteam. Eine herzige Geschichte.
  • urs eberhardt 03.01.2018 22:12
    Highlight Highlight Avanti Dilettanti!
  • Guzmaniac 03.01.2018 21:54
    Highlight Highlight Und jetzt noch Gress als Trainer??
  • Gigi,Gigi 03.01.2018 20:09
    Highlight Highlight Und welchen Job bekommt der Bernard Russi?
  • UrsK 03.01.2018 20:03
    Highlight Highlight Das Gute an der Geschichte: Alain Sutter bleibt uns nun als Experte erspart. Es kann nur besser werden.
    • romana9 03.01.2018 22:26
      Highlight Highlight Genau das war auch mein erster Gedanke 👌👍
  • Mia_san_mia 03.01.2018 19:47
    Highlight Highlight Schade, er hat es gut gemacht beim SRF.
  • Hugeyun 03.01.2018 19:31
    Highlight Highlight Freut mich für Alain Sutter und finde es gleichzeitig schade, dass er nicht mehr als SRF-Experte tätig wird (wobei SRF sowieso leider kaum noch Fussball senden darf)
  • Ketchum 03.01.2018 19:12
    Highlight Highlight Warum geht nie ein Kelch am FCSG vorbei? Warum nur? Ich bin ratlos ...
  • rundumeli 03.01.2018 18:54
    Highlight Highlight versteh jetzt nicht, wieso der alain als srf-experte zurücktritt ... hat doch der fc.st.gallen weder in der nati noch in der champions league viel verloren ... allenfalls hopfen und malz ;-)
  • Freshmeat 03.01.2018 18:53
    Highlight Highlight Als nächstes dann die Umbenennung in FC SRG. 😂
  • kari56 03.01.2018 18:34
    Highlight Highlight Gut fürs Schweizer Fernsehen, beim FCSG bin ich mir da nicht so sicher. Er hat bis jetzt noch nichts geleistet, nur ein paar Bücher geschrieben, die niemand liest.
    Hoffnung stirbt zuletzt.
    Hopp Sanggalle
  • Yonko 03.01.2018 18:30
    Highlight Highlight Haben sich die FCSG Verantwortlichen mal so eine SRF Sendung mit den beiden angesehen??😂
    • reaper54 03.01.2018 22:15
      Highlight Highlight Höchstwahrscheinlich ja, darum hat man sie auch nicht als Club TV Crew oder Stadionsprecher angestellt...
  • Lucernefan 03.01.2018 18:29
    Highlight Highlight juhuuuii Nati ond CL ohne alain! :)
    • Ketchum 03.01.2018 19:14
      Highlight Highlight Zum Glück ergeht's dem FCL kaum besser als dem FCSG. Aber das ist höchstens ein schwacher Trost.
    • Lucernefan 03.01.2018 23:00
      Highlight Highlight schauen wir dann ende saison ;)
  • maxi #sovielfürdieregiongetan 03.01.2018 17:40
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