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WM 2026: Die Auffälligkeiten vom Eröffnungsspiel Mexiko – Südafrika

Mexico's Raul Jimenez celebrates after scoring his side's second goal during the World Cup Group A soccer match between Mexico and South Africa in Mexico City, Thursday, June 11, 2026. (AP P ...
Zum WM-Auftakt siegt Mexiko gegen Südafrika.Bild: keystone

Sitholes Horrorabend und nervige Neuerungen: 7 Auffälligkeiten beim WM-Eröffnungsspiel

Die grösste Fussball-Weltmeisterschaft der Geschichte wurde am Donnerstag mit der Partie zwischen Co-Gastgeber Mexiko und Südafrika eröffnet. In einem einseitigen Spiel setzte sich Mexiko souverän durch. Diese sieben Dinge sind uns bei der ersten Partie aufgefallen.
12.06.2026, 00:0012.06.2026, 00:00

Das Aztekenstadion ist verdammt laut

Bereits bei der mexikanischen Hymne war wohl manch ein Körper der Gänsehaut nah. Lautstark wurde im Aztekenstadion, in welchem 80'000 Menschen Platz haben, mitgesungen und es entstand eine grandiose Stimmung. Zwar war während der Partie nicht viel los, aber immer wenn es brenzlig wurde, stieg auch der Lärmpegel extrem.

Als Julian Quiñones nach acht Minuten das erste Tor des Spiels erzielte, kochten die Emotionen im Stadion über und es wurde extrem laut im altehrwürdigen Stadion, in welchem bereits zum dritten Mal ein WM-Eröffnungsspiel stattfand.

Mit Mexiko muss gerechnet werden

Klar, Mexiko hat sich «nur» gegen die FIFA-Weltnummer 60 durchgesetzt. Aber das Heimteam zeigte gegen Südafrika eine starke Leistung und liess dem Aussenseiter kaum eine Chance.

Beflügelt von den Heimfans gehen die Lateinamerikaner auch gegen Südkorea und Tschechien als Favoriten in die weiteren Gruppenspiele. Sollte sich Mexiko den Gruppensieg sichern, fänden auch der Sechzehntelfinal und ein allfälliger Achtelfinal im Aztekenstadion statt.

Fans celebrate a goal by Mexico while watching a live broadcast of the World Cup soccer match between Mexico and South Africa at the Los Angeles Memorial Coliseum in Los Angeles, Thursday, June 11, 20 ...
Die Freude bei den mexikanischen Fans ist gross.Bild: keystone

Der Horrorabend von Yaya Sithole

Nein, an dieses Eröffnungsspiel wird sich Yaya Sithole nicht gerne zurückerinnern. Der 27-Jährige verlor zunächst beim Spielaufbau den Ball und trug so die Hauptschuld am ersten Gegentreffer. Allerdings kam es in der zweiten Halbzeit noch schlimmer.

Als Brian Gutierrez in der 49. Minute plötzlich alleine auf das südafrikanische Tor zog, wurde der Mexikaner kurz vor der Strafraumgrenze von Sithole gelegt. Nach der Notbremse war klar: Der Mittelfeldspieler der Südafrikaner muss unter die Dusche.

Die Südafrikaner gewinnen den Vibe-Check

Unvergessen ist das Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft 2010, als es ebenfalls zum Aufeinandertreffen zwischen Mexiko und Südafrika kam. Damals fand die Partie allerdings in Südafrika statt und nach dem 1:0 durch Siphiwe Tshabalala sorgte die Bafana Bafana für einen legendären Tanz.

Vor dem ersten Spiel an der diesjährigen Weltmeisterschaft tanzten die Südafrikaner bereits nach der Ankunft in die Garderobe und auch vor dem Einspielen liessen sie es sich nicht nehmen, das Tanzbein zu schwingen.

Die Hymnenformation ist gewöhnungsbedürftig

Eine Woche vor der Weltmeisterschaft kündigte die FIFA an, dass vor der Partie auch die Ersatzspieler bei den Hymnen auf dem Platz stehen werden: «Für das Abspielen der Nationalhymnen versammeln sich alle 26 Spieler jedes Teams um das Banner im Mittelkreis, damit jeder Einzelne von ihnen, also nicht nur jene der Startelf, diesen symbolträchtigen Moment voller Stolz und Emotionen erleben kann.»

epa13031538 Mexican singer Alejandro Fernandez sings the Mexican national anthem during the pre-game show before the opening match of the FIFA World Cup 2026 between Mexico and South Africa in Mexico  ...
Bei den Nationalhymnen stehen die Teams neu am Mittelkreis.Bild: keystone

Für langjährige Fussballfans ist es eine Anpassung und man erkennt nicht auf den ersten Blick, welche Spieler danach auch in der Startelf stehen.

Die Trinkpausen stören

Bei dieser Weltmeisterschaft gibt es in jeder Halbzeit nach etwa 22 Minuten eine dreiminütige Trinkpause, auch «Hydration Break» genannt. Natürlich ist es auch immer eine gute Gelegenheit für die TV-Sender, Werbung zu schalten. SRF verzichtete im Eröffnungsspiel in der ersten Halbzeit darauf, in der zweiten wurde für etwa eine Minute Werbung gezeigt.

Die Mexikaner versammeln sich zum «Hydration Break».
Die Mexikaner versammeln sich zum «Hydration Break».Bild: srf

Das Schlimmere daran ist, dass der Spielfluss extrem gestört wird und es wieder einige Anlaufminuten braucht, bis die Partie wieder den Rhythmus findet. Positiv ist es für Leute mit einer schwachen Blase, so gibt es eine Gelegenheit mehr, um auf die Toilette zu gehen.

Die Schiri-Cam ist dafür umso besser

Man kennt die sogenannte Ref-Cam zwar schon aus der Bundesliga oder der Premier League, aber diese Bilder, welche jeweils aus der Sicht des Schiedsrichters geliefert werden, sind einfach grandios. Der einzige Makel: Der Unparteiische sieht mit der Kamera ein wenig wie ein Geheimagent aus, der sich auf den Fussballplatz verirrte. Auch dass die VAR-Entscheidungen vom Schiedsrichter über die Lautsprecher erklärt werden, ist eine positive Neuerung.

@allthingsworldcup REF CAM for the first goal of the 2026 World Cup👀 What a moment. #worldcup2026 #football #worldcup #soccer #foryoupage ♬ original sound - AllThingsWorldCup
Das 1:0 aus Sicht des Schiedsrichters.
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