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Fifth-placed Switzerland's Mujinga Kambundji, holding her national flag, celebrates after the Women's 200m final during the European Athletics Championships at the Letzigrund stadium in Zurich on August 15, 2014.     AFP PHOTO / OLIVIER MORIN

Mujinga Kambundji hat allen Grund zu strahlen. Bild: AFP

Eine weitere Top-Leistung

Kambundji verpasst die erhoffte Medaille, knackt aber Aebis 26-jährigen Schweizer Rekord

Mujinga Kambundji zeigt auch im Final über 200 m an den Europameisterschaften in Zürich eine fantastische Leistung. Die Bernerin wird in Schweizer Rekordzeit von 22,83 Sekunden Fünfte.



Die schnellste Schweizerin der Geschichte verbesserte im Letzigrund den 26 Jahre alten Rekord von Regula Anliker-Aebi um fünf Hundertstelsekunden, und dies bei einem Gegenwind von 0,5 m/s.

Im Halbfinal am Donnerstag war Kambundji erstmals unter 23 Sekunden geblieben, nun gelang ihr bei nass-kalten Bedingungen noch einmal eine Steigerung. Bereits über 100 m war die 22-jährige Bernerin, die drei Tage pro Woche in Mannheim trainiert, zweimal einen nationalen Rekord gelaufen.

Mujinga Kambundji from Switzerland reacts after the women's 200m final, at the fourth day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Friday, August 15, 2014. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Schon wieder Schweizer Rekord: Mujinga Kambundji steigert sich von Tag zu Tag. Bild: KEYSTONE

Gold ging wie bereits über 100 m an die Holländerin Dafne Schippers, die sich damit zur Sprintkönigin von Zürich krönte. Die 22-Jährige gewann in 22,03 Sekunden überlegen und stellte eine Jahresweltbestzeit auf.

Silber ging an die Britin Jodie Williams (22,46), Bronze holte Myriam Soumaré (Fr), die bereits über 100 m eine Medaille gewonnen hatte. Kambundji ist die einzige Athletin neben Schippers und Soumaré, die sich über beide Sprintstrecken für den Final qualifizieren konnte. (pre/si)

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