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Grenzenloser Jubel nach dem Zieleinlauf. bild: twitter

1:59:40! Kipchoge läuft als erster Mensch Marathon unter 2 Stunden



Eliud Kipchoge hat es geschafft! Als erster Mensch hat der Kenianer die Marathon-Distanz bei seinem Run in Wien unter 2 Stunden geschafft. Er lief mit einer Zeit von 1:59:40 ins Ziel ein. «Ich bin glücklich, ich habe Geschichte geschrieben», sagte der 34-jährige Kenianer unmittelbar nach der Zielankunft. «Wenn man will, dann gibt es keine Grenzen.»

Der Zieleinlauf im Video:

Kipchoge hat eine der berühmtesten Schallmauern im Sport durchbrochen – ein Weltrekord ist die Zeit aber nicht, auch weil die Hasen abwechslungsweise ins Rennen geschickt wurden.

Rekord unter Laborbedingungen

Kipchoge lief quasi unter Laborbedingungen und unter anderem von 41 Tempomachern – unter ihnen Julian Wanders – abgeschirmt durch Österreichs Hauptstadt. Der offizielle Weltrekord liegt bei 2:01:39 Stunden, aufgestellt von Kipchoge selbst 2018 beim Marathon in Berlin.

Mit dem Erfolg von Wien hat der Olympiasieger von Rio 2016 seiner medaillenreichen Karriere die nächste Bestmarke hinzugefügt.

Um den Rekord zu schaffen, musste Kipchoge jeden der fast 42 Kilometer in durchschnittlich 2:51 Minuten zurücklegen. Das entspricht einer Geschwindigkeit von etwas mehr als 21 Stundenkilometern – eine Marathondistanz lässt sich für Hobbysportler selbst auf dem Velo nicht selbstverständlich in diesem Tempo zurücklegen.

Wir haben auf dem Laufband Kipchoges Tempo eingegeben – das Resultat war 😱

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Video: watson/Angelina Graf

Das Ziel, die Zwei-Stunden-Schallmauer zu durchbrechen, verfolgt der Kenianer, der 2003 vor seinem Wechsel auf die Marathon-Distanz Weltmeister über 5000 Meter geworden war, bereits seit einigen Jahren. Einen ersten Versuch absolvierte der Weltrekordhalter, der seine Strecke seit Jahren nach Belieben dominiert, 2017 bei einem vom Ausrüster Nike vermarkteten Rennen auf der Formel-1-Strecke in Monza. Er verpasste das Ziel jedoch knapp – für die 42,195 Kilometer brauchte er damals 2:00:25 Stunden.

Die ersten Reaktionen

Rad-Profi Cavendish

(amü)

So soll die magische 2-Stunden-Schallmauer geknackt werden:

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    Alle Leser-Kommentare
  • luegeLose 12.10.2019 21:54
    Highlight Highlight 2:51 Min/Km. Übermenschlich. das ist wie Phelps im Wasser. Wenn ich mittags rennen gehe, ok, lassen wir das. Aber er ist halt sehr jung.
  • Erklärbart 2.0 12.10.2019 21:39
    Highlight Highlight Krass - bin früher 1km in gut 3.30 gerannt (Vorgabe im Training waren maximal 4 Minuten für 1km). Das habe ich aber höchstens 2x am selben Trainingsabend geschafft, die Regel waren eher 3.50. Und danach bist du eigentlich kaputt. Der Typ macht das 1 Minute schneller und das über 40 mal 😅 Wahnsinn.
  • Supernova20 12.10.2019 20:21
    Highlight Highlight "Das entspricht einer Geschwindigkeit von etwas mehr als 21 Stundenkilometern – eine Marathondistanz lässt sich für Hobbysportler selbst auf dem Velo nicht selbstverständlich in diesem Tempo zurücklegen." - kann ich als Hobbysportler eifach nicht so stehen lassen. 😔
  • Myk38 12.10.2019 19:27
    Highlight Highlight Ich war den Trähnen nah. 2h lang so fokusiert zu sein. Weltklasse. 👏
  • John M 12.10.2019 18:00
    Highlight Highlight Awesome!!!
    Ich habe nach seinem Rekord in Berlin aufgrund des Watson Experiment mal selbst versucht seine Pace zu halten. 5km mit 3:04 Pace und einen Puls von 190 🥵

    Diese Leistung ist einfach mehr als unglaublich. Derjenige Läufer der dies unter realen Bedingungen hinkriegt wird in die Geschichtsbücher eingehen.
  • Ueli dr knächt 12.10.2019 17:20
    Highlight Highlight Spannend fände ich noch die Begründung dafür, weswegen bei der Liveübertragung ständig eine angekündigte Zeit von etwa 1:59:50 angezeigt wurde (mal ein, zwei Sekunden mehr oder weniger, aber es wurde aktualisiert) und plötzlich als nur noch die Zieluhr eingeblendet wurde sah man, dass er in in einer Minute noch 10 Sekunden gutgemacht hat, während dem er gejubelt hat? Bei einem Anlass dieser Grösse kann ja mal passieren, dass eine Uhr etas langsamer geht..
    • TWilli 12.10.2019 20:13
      Highlight Highlight Er spurtete noch auf dem letzten 1-2 km. Die 2-3 hundert Meter wo er gejubelt hat fallen nicht so ins Gewicht. Und man kann auch rennen und jubeln.
    • Michael Mettler 12.10.2019 21:18
      Highlight Highlight @ueli: von laufen kann man/frau auch ahnung haben. Oder eben nicht...
    • sigma2 13.10.2019 08:39
      Highlight Highlight Für die letzten 400m hat er nur 65s gebraucht.
  • Livia Peperoncini 12.10.2019 16:21
    Highlight Highlight Jetzt stellt sich nur noch die Frage ob dieser Läufer zu den 3% ungedopten Kenianischen Läufern gehört oder eben nicht.
    Play Icon
  • AllknowingP 12.10.2019 15:51
    Highlight Highlight GAGA!
  • Viktor mit K 12.10.2019 13:10
    Highlight Highlight Verdammt und ich dachte, wenn ich mal auf dem Laufband 12 Stundenkilometer renne, ist das schnell😂
  • Nussknacker 12.10.2019 12:54
    Highlight Highlight Unglaublich!!

    Diese Woche auch 1km in 3:00 gerannt wegen dem bevorstehenden Lauf als Vergleich und es ist einfach unmenschlich 🤯🥵

    Er sagt aber auch er sei der erste, bald werden weitere folgen und auch an offiziellen Marathons. Er ist auch menschlich sehr inspirierend und bescheiden.
  • DINIMAMIISCHNDUDE 12.10.2019 12:38
    Highlight Highlight krass
  • joevanbeeck 12.10.2019 12:20
    Highlight Highlight Es ist doch noch passend das eine Chemie Firma Sponsor dieses Events war.

    https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/doping-in-kenia-sportreportage-102.html
  • Ordo Malleus 12.10.2019 11:40
    Highlight Highlight Gratulation, eine wahnsinnige Leistung! 👍
  • Füürtüfäli 12.10.2019 11:22
    Highlight Highlight Beim Training bin ich die Woche mal zwecks der Gaudi einen Kilometer in knapp 3' 10 oder so gelaufen. Für obiges Ziel braucht Mensch eine Zeit von etwa 2' 50 pro Kilometer, 42,125 x hintereinander - das ist absurd abartig krank.

    Herzlichen Glückwunsch
    • 's all good, man! 12.10.2019 15:49
      Highlight Highlight Um das einfach nochmals mehr in eine Relation zu setzen: nicht sehr viele Menschen wären überhaupt in der Lage, einen Kilometer in 3'10" zu laufen so wie du. Da muss man schon ordentlich gut trainiert sein und daher kann das weit nicht jeder einfach mal so zum Gaudi.

      Oder eben: die Pace heute von Kipchoge sind umgerechnet 68 Sekunden für eine 400m-Bahnrunde. Versucht das mal! Ich bin nicht sicher, ob ich das packen würde - und ich bin ein ganz passabler Marathonläufer.

      Unvorstellbar!
    • Scaros_2 12.10.2019 17:15
      Highlight Highlight Als ehemaliger 400m sprinter der die 50s schallmauer knackte und in aktiver zeit im final der schweizermeisterschaften war ist das brutal anzuschauen.

      Denn wir rannten 400m in so zeiten, um die 47s, waren total erschöpft und dem kotzen nahe. Er aber rennt 105x einen 400m lauf und das im schnitt von 64s. Das ist unvorstellbar was der körper leisten muss.

      Weil selbst nur 1 400m in der zeit ist für viele unmöglich.
  • Füürtüfäli 12.10.2019 11:19
    Highlight Highlight Die noch größere Sensation war, dass so viele Wiener so zeitig in der Früh schon wach und an der Strecke waren.😅
  • Michael Mettler 12.10.2019 11:12
    Highlight Highlight War ganz geil!!! Grüsse aus Wien
  • Mrs. Bonsai 12.10.2019 11:01
    Highlight Highlight Tolle Teamleistung👍👍👍
  • Joe Smith 12.10.2019 11:00
    Highlight Highlight Zweifellos eine überragende Leistung, da gibt es gar nichts zu deuteln. Wenn man aber sieht, unter welchen Umständen sie gelaufen wurde (z.B. 35 Weltklasse-Tempomacher, von denen keiner die ganze Distanz lief, immer umgeben von 7 davon), dann setze ich hinter den sportlichen Wert doch ein grosses Fragezeichen.
    • Michael Mettler 12.10.2019 11:09
      Highlight Highlight Stimmt der sportliche Wert ist deswegen praktisch bei Null... er sass ja 2 Stunden im Sofa und tat NICHTS...
    • Toerpe Zwerg 12.10.2019 11:12
      Highlight Highlight Nichts deuteln, aber ...
    • 's all good, man! 12.10.2019 11:42
      Highlight Highlight Der sportliche Wert ist sogar herausragend. Man wird Erkenntnisse daraus gewinnen, schon nur aus dem Training. Ob «klinische» Bedingungen oder nicht, er musste ja trotzdem monatelang dafür trainieren, die Wahnsinnspace von 2:50min/km über eine so lange Zeit halten zu können. Er ist fast 35 und weiss, dass er es in einem regulären Rennen wohl nicht mehr schaffen wird. Aber er hat nachfolgenden Generationen gezeigt, dass es möglich sein wird. Das zählt mehr, als man sich vielleicht vorstellen mag.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mia_san_mia 12.10.2019 10:49
    Highlight Highlight Das war aber knapp.
    • Typu 12.10.2019 12:22
      Highlight Highlight Das war so berechnet. Er hat das ziel sogar unterboten. Auf diesem niveau läufst du die km pace fast sekunden genau.
  • Eifachmitrede 12.10.2019 10:47
    Highlight Highlight Unglublich! Fast das ganze Rennen am lächeln... Niemand ist limitiert, dies sollte man sich wohl viel mehr sagen!
  • Mariokart-Luigi 12.10.2019 10:34
    Highlight Highlight Weltklasse!
    • Pukelsheim 12.10.2019 10:49
      Highlight Highlight scho nid schlächt :p
    • dho 12.10.2019 17:52
      Highlight Highlight Weltklasse? Rekord unter Laborbedingungen... Achtung: Doping, Doping, Doping.

      Oder glaubt ihr wirklich, was euch die Unterhaltungindustrie liefert?
  • Nelson Muntz 12.10.2019 09:59
    Highlight Highlight Ein Chemiemulti unterstützt einen Weltrekordversuch....
    • Zerschmetterling 12.10.2019 10:56
      Highlight Highlight Es war kein Weltrekordversuch. Es war von Anfang an klar dass es nicht als Rekord anerkannt wird.
    • Glenn Quagmire 12.10.2019 11:25
      Highlight Highlight Es ist ein nur ein Inoffizieller ... oder wars nur Medikamententest?
    • Adam Smith 12.10.2019 14:22
      Highlight Highlight @Nelson Ohne Chemiemultis (Ich weiss nicht warum für viele hier Chemie=Böse ist) würdest du ziemlich scheisse dastehen, weil fast jedem Produkt Chemie zu Grundr liegt. Aber klar, alle Konzerne sind ja böse.
      Cool von INEOS so einen Versuch zu unterstützen und allergrössten Respekt an kipchoge.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dan Rifter 12.10.2019 09:20
    Highlight Highlight Ineos überall..

    Es reicht nicht, dass der Konzern aktiv mithilft, den Planeten zu zerstören.. mit dem so gemachten Geld versauen sie auch noch den Sport und damit die Ablenkung davon, dass es Firmen wie Ineos gibt
    • Lucas29 12.10.2019 10:48
      Highlight Highlight Es geht nicht um Ineos, sondern um Kipchoge!
      Haben Sie Depressionen, weil Sie andauernd ans Klima denken müssen und die schönen Dinge vergessen?
    • Ikarus 12.10.2019 13:21
      Highlight Highlight Endris, gerade bei der forschung bezahlen wirs ja mit den preisen;) die milliardäre sind sicher keine heilsbringer unserer zeit, wirtschaftlich würde es jedem einzelnen menschen besser gehen wenn niemand so gierig wäre milliardär zu sein.
    • Adam Smith 12.10.2019 14:26
      Highlight Highlight @Dan Rifter Ja klar, jeder Konzern ist automatisch böse. Ohne solche Konzerne wie INEOS könntest du keine Kommentare hier schreiben oder wieder in einer Höhle leben. Vor allem geht es hier um Kipchoge und nicht um INEOS. Also spar dir deine dummen antikapitalistischen Kommentare.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wilhelmsson 12.10.2019 09:14
    Highlight Highlight Was Kipchoge zu leisten vermag ist unglaublich und ich drück ihm die Daumen! Dennoch würde es ein "künstlicher" Rekord bleiben.
  • N. Y. P. 12.10.2019 08:19
    Highlight Highlight Mein Tipp:

    2 h 00 Min. 02 Sek.

    Bin gespannt.

    • Michael Mettler 12.10.2019 11:10
      Highlight Highlight 22 Sekunden daneben...

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