Zug nach dem Hinspiel schon fast sicher in den Playoffs + Biel gewinnt nur knapp
Zug – Rapperswil-Jona Lakers 5:2
Der EV Zug verschafft sich im Play-In gegen die Rapperswil-Jona Lakers mit einem 5:2-Heimsieg eine sehr gute Ausgangslage. Die Lakers müssen am Samstag mit mindestens drei Toren Unterschied gewinnen.
Zwei Doppelschläge bildeten die Basis fürs Zugs Heimsieg. Dominik Kubalik und Mike Künzle erzielten nach 30 Minuten innerhalb von drei Minuten die Tore vom 0:0 zum 2:0. Im Schlussabschnitt verstrichen wieder nur drei Minuten zwischen dem 3:2 von David Sklenicka (3:2) und Fabrice Herzog (4:2). 68. Sekunden vor Schluss gelang Tobias Geisser auch noch das 5:2.
Die Lakers wurden im Hinspiel klar dominiert. Malte Strömwall in Überzahl und Victor Rask erzielten im zweiten Abschnitt innerhalb von 96 Sekunden die Goals zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Zug liess sich durch diesen Ausgleich zwar kurz beirren, dominierte nach der zweiten Pause die Partie aber wieder klar.
Es scheint, als ob Zug für die «Postseason» einen Gang hochschalten konnte. Im Schlussabschnitt erzielten mit Sklenicka, Herzog und Geisser drei Akteure Tore, die zuletzt vier Monate lang nicht mehr getroffen hatten.
Die Lakers dürfen auch noch hoffen. Sie gewannen sechs der letzten acht Heimspiele gegen Zug – aber seit drei Jahren daheim nicht mehr mit drei oder mehr Goals Unterschied. Und genau so einen Sieg benötigen sie am Samstag.
Zug - Rapperswil-Jona Lakers 5:2 (0:0, 2:2, 3:0)
6887 Zuschauer. - SR Borga/Gerber, Obwegeser/Cattaneo.
Tore: 30. Kubalik (Tatar) 1:0. 33. Künzle (Kovar, Sklenicka) 2:0. 35. Strömwall (Powerplaytor) 2:1. 37. Rask (Wetter) 2:2. 50. Sklenicka (Vozenilek, Eggenberger) 3:2. 53. Herzog (Tatar) 4:2. 59. Tobias Geisser (Tatar) 5:2.
Strafen: je 5mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Kubalik; Moy.
Zug: Genoni; Bengtsson, Tobias Geisser; Diaz, Sklenicka; Schlumpf, Riva; Wey, Stadler; Herzog, Kovar, Kubalik; Künzle, Tatar, Hofmann; Vozenilek, Senteler, Truog; Lindemann, Leuenberger, Eggenberger.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Pilut, Maier; Capaul, Larsson; Henauer, Jelovac; Dufner; Strömwall, Rask, Wetter; Zangger, Moy, Lammer; Fritz, Taibel, Jensen; Hofer, Albrecht, Graf; Hornecker.
Bemerkungen: Zug ohne Balestra, Martschini, Wingerli (alle verletzt) und Lilja (überzähliger Ausländer), Rapperswil-Jona Lakers ohne Dünner, Quinn (beide verletzt), Honka und Maillet (beide überzählige Ausländer).
Biel – Bern 4:3
Der SCB wird in Biel für eine sehr magere Darbietung sehr gut honoriert. Biel gewinnt das Play-In-Hinspiel gegen den SCB nur mit 4:3.
Lange machte es im Seeland den Anschein, als ob es dem grossen Schlittschuhclub Bern Recht wäre, wenn er schnell in die Sommerferien könnte. Die Stadtberner begannen die Partie schläfrig. Dennoch stand die Partie bis zur 31. Minute unentschieden. Innerhalb von 73 Sekunden skorten Fabio Hofer in Überzahl und Mark Sever die Goals vom 1:1 zum 3:1. Und bis zur 54. Minute führte Biel sogar mit 4:1.
Das 4:1, erzielt von Toni Rajala, gelang Biel, weil sich Bern innerhalb von 14 Sekunden zwei dilettantische Zweiminutenstrafen einbrockte. An Disziplin mangelte es Bern auch danach nochmals. Biel konnte nochmals in doppelter Überzahl spielen.
Am Ende gab es indes lange Gesichter auf Bieler Seite. In der 54. Minute gelang Romain Loeffel das 2:4, und weil Biel daraufhin erfolglos eine Coach's Challenge nahm, gelang dem SCB im Powerplay auch noch das 3:4.
Nach dieser späten Aufholjagd wähnten sich die Berner trotz der Niederlage als eine Art Sieger. Im Rückspiel vom Samstag ist immer noch alles möglich.
Biel - Bern 4:3 (1:1, 2:0, 1:2)
6556 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kaukokari/Stolc, Stalder/Altmann.
Tore: 9. Sever (Sallinen, Haas) 1:0. 16. Merelä (Kreis, Loeffel) 1:1. 31. Hofer (Hultström, Andersson/Powerplaytor) 2:1. 33. Sever (Sallinen) 3:1. 47. Rajala (Sylvegard/bei 5 gegen 3) 4:1. 54. Loeffel (Marco Müller) 4:2. 56. Häman Aktell (Sgarbossa/Powerplaytor) 4:3.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Biel, 5mal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Hofer; Ejdsell.
Biel: Säteri; Hultström, Zryd; Dionicio, Blessing; Burren, Stampfli; Christen; Rajala, Andersson, Hofer; Sallinen, Haas, Sever; Sylvegard, Cajka, Neuenschwander; Sablatnig, Nicolas Müller, Kneubuehler; Bärtschi.
Bern: Zurkirchen; Loeffel, Kreis; Untersander, Rhyn; Kindschi, Häman Aktell; Füllemann; Merelä, Aaltonen, Lehmann; Bemström, Sgarbossa, Ejdsell; Marchon, Marco Müller, Scherwey; Ritzmann, Graf, Alge; Schild.
Bemerkungen: Biel ohne Grossmann (verletzt) und Huuhtanen (überzähliger Ausländer). (riz/sda)
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