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National League: Zug gewinnt klar gegen die Lakers

Die Zuger mit David Sklenicka, rechts, feiern das Tor zum 3:2 beim Eishockey Play-in Hinspiel der National League zwischen dem EV Zug und den SC Rapperswil-Jona Tigers am Donnerstag, 12. Maerz 2026 in ...
David Sklenicka lässt sich nach seinem Treffer feiern.Bild: keystone

Zug nach dem Hinspiel schon fast sicher in den Playoffs + Biel gewinnt nur knapp

12.03.2026, 18:3012.03.2026, 23:08

Zug – Rapperswil-Jona Lakers 5:2

Der EV Zug verschafft sich im Play-In gegen die Rapperswil-Jona Lakers mit einem 5:2-Heimsieg eine sehr gute Ausgangslage. Die Lakers müssen am Samstag mit mindestens drei Toren Unterschied gewinnen.

Zwei Doppelschläge bildeten die Basis fürs Zugs Heimsieg. Dominik Kubalik und Mike Künzle erzielten nach 30 Minuten innerhalb von drei Minuten die Tore vom 0:0 zum 2:0. Im Schlussabschnitt verstrichen wieder nur drei Minuten zwischen dem 3:2 von David Sklenicka (3:2) und Fabrice Herzog (4:2). 68. Sekunden vor Schluss gelang Tobias Geisser auch noch das 5:2.

Die Zuger mit Sven Senteler, links, und Sven Leuenberger, mitte rechts, beim Eishockey Play-in, Spiel 1 der National League zwischen dem EV Zug und den SC Rapperswil-Jona Tigers am Donnerstag, 12. Mae ...
Die Zuger lassen sich nach dem Sieg feiern.Bild: keystone

Die Lakers wurden im Hinspiel klar dominiert. Malte Strömwall in Überzahl und Victor Rask erzielten im zweiten Abschnitt innerhalb von 96 Sekunden die Goals zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Zug liess sich durch diesen Ausgleich zwar kurz beirren, dominierte nach der zweiten Pause die Partie aber wieder klar.

Es scheint, als ob Zug für die «Postseason» einen Gang hochschalten konnte. Im Schlussabschnitt erzielten mit Sklenicka, Herzog und Geisser drei Akteure Tore, die zuletzt vier Monate lang nicht mehr getroffen hatten.

Die Lakers dürfen auch noch hoffen. Sie gewannen sechs der letzten acht Heimspiele gegen Zug – aber seit drei Jahren daheim nicht mehr mit drei oder mehr Goals Unterschied. Und genau so einen Sieg benötigen sie am Samstag.

Die Spieler von Rapperswill mit Luca Capaul, 2. von links, und Yannick-Lennart Albrecht, mitte, reagieren nach der Niederlage beim Eishockey Play-in, Spiel 1 der National League zwischen dem EV Zug un ...
Die Enttäuschung bei Rapperswil ist sehr gross.Bild: keystone

Zug - Rapperswil-Jona Lakers 5:2 (0:0, 2:2, 3:0)
6887 Zuschauer. - SR Borga/Gerber, Obwegeser/Cattaneo.
Tore: 30. Kubalik (Tatar) 1:0. 33. Künzle (Kovar, Sklenicka) 2:0. 35. Strömwall (Powerplaytor) 2:1. 37. Rask (Wetter) 2:2. 50. Sklenicka (Vozenilek, Eggenberger) 3:2. 53. Herzog (Tatar) 4:2. 59. Tobias Geisser (Tatar) 5:2.
Strafen: je 5mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Kubalik; Moy.
Zug: Genoni; Bengtsson, Tobias Geisser; Diaz, Sklenicka; Schlumpf, Riva; Wey, Stadler; Herzog, Kovar, Kubalik; Künzle, Tatar, Hofmann; Vozenilek, Senteler, Truog; Lindemann, Leuenberger, Eggenberger.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Pilut, Maier; Capaul, Larsson; Henauer, Jelovac; Dufner; Strömwall, Rask, Wetter; Zangger, Moy, Lammer; Fritz, Taibel, Jensen; Hofer, Albrecht, Graf; Hornecker.
Bemerkungen: Zug ohne Balestra, Martschini, Wingerli (alle verletzt) und Lilja (überzähliger Ausländer), Rapperswil-Jona Lakers ohne Dünner, Quinn (beide verletzt), Honka und Maillet (beide überzählige Ausländer).

Biel – Bern 4:3

Der SCB wird in Biel für eine sehr magere Darbietung sehr gut honoriert. Biel gewinnt das Play-In-Hinspiel gegen den SCB nur mit 4:3.

Lange machte es im Seeland den Anschein, als ob es dem grossen Schlittschuhclub Bern Recht wäre, wenn er schnell in die Sommerferien könnte. Die Stadtberner begannen die Partie schläfrig. Dennoch stand die Partie bis zur 31. Minute unentschieden. Innerhalb von 73 Sekunden skorten Fabio Hofer in Überzahl und Mark Sever die Goals vom 1:1 zum 3:1. Und bis zur 54. Minute führte Biel sogar mit 4:1.

Spieler von SC Bern, SCB, reagieren nach der Niederlage (3-4) im Hinspiel der Play-In-Serie der Eishockey National League zwischen EHC Biel-Bienne, EHCB, und SC Bern, SCB, vom Donnerstag, 12. Maerz 20 ...
Bern verliert – darf aber noch hoffen.Bild: keystone

Das 4:1, erzielt von Toni Rajala, gelang Biel, weil sich Bern innerhalb von 14 Sekunden zwei dilettantische Zweiminutenstrafen einbrockte. An Disziplin mangelte es Bern auch danach nochmals. Biel konnte nochmals in doppelter Überzahl spielen.

Am Ende gab es indes lange Gesichter auf Bieler Seite. In der 54. Minute gelang Romain Loeffel das 2:4, und weil Biel daraufhin erfolglos eine Coach's Challenge nahm, gelang dem SCB im Powerplay auch noch das 3:4.

Nach dieser späten Aufholjagd wähnten sich die Berner trotz der Niederlage als eine Art Sieger. Im Rückspiel vom Samstag ist immer noch alles möglich.

Torhueter Harri Saeteri (EHCB) (links) und Yanik Burren (EHCB) (rechts) jubeln nach dem Sieg (4-3) im Hinspiel der Play-In-Serie der Eishockey National League zwischen EHC Biel-Bienne, EHCB, und SC Be ...
Ganz zufrieden sind die Bieler nicht.Bild: keystone

Biel - Bern 4:3 (1:1, 2:0, 1:2)
6556 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kaukokari/Stolc, Stalder/Altmann.
Tore: 9. Sever (Sallinen, Haas) 1:0. 16. Merelä (Kreis, Loeffel) 1:1. 31. Hofer (Hultström, Andersson/Powerplaytor) 2:1. 33. Sever (Sallinen) 3:1. 47. Rajala (Sylvegard/bei 5 gegen 3) 4:1. 54. Loeffel (Marco Müller) 4:2. 56. Häman Aktell (Sgarbossa/Powerplaytor) 4:3.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Biel, 5mal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Hofer; Ejdsell.
Biel: Säteri; Hultström, Zryd; Dionicio, Blessing; Burren, Stampfli; Christen; Rajala, Andersson, Hofer; Sallinen, Haas, Sever; Sylvegard, Cajka, Neuenschwander; Sablatnig, Nicolas Müller, Kneubuehler; Bärtschi.
Bern: Zurkirchen; Loeffel, Kreis; Untersander, Rhyn; Kindschi, Häman Aktell; Füllemann; Merelä, Aaltonen, Lehmann; Bemström, Sgarbossa, Ejdsell; Marchon, Marco Müller, Scherwey; Ritzmann, Graf, Alge; Schild.
Bemerkungen: Biel ohne Grossmann (verletzt) und Huuhtanen (überzähliger Ausländer). (riz/sda)

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