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Mahiedine Mekhissi-Benabbad of France runs down the final straight with his vest in his hand, to win the men's 3000 metres steeplechase final during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 14, 2014.                   REUTERS/Arnd Wiegmann (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)

Steeple-Läufer Maledine Mekhissi-Benabbad schrieb die Geschichte des Tages – weil er halbnackt zu Gold lief und er deshalb disqualifiziert wurde. Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

EM-Tagesticker, 14. August

Kambundji auch über 200 m im Final – Oben-ohne-Europameister wird disqualifiziert

Mujinga Kambundji drückte auch dem dritten EM-Tag ihren Stempel auf. Die Bernerin steht im Final über 200 m. Die 800-m-Läuferin Selina Büchel hingegen verpasste den Einzug in den Endlauf. Unser EM-Tagesticker fasst alles Wichtige zusammen.



Liveticker: 14.8.14: EM-Tagesticker

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Noch eine Disqualifikation
Auch nach dem Rennen über 110 m Hürden der Männer gibt es eine Änderung im Klassement. Der drittplatzierte Franzose Dimitri Bascou wurde disqualifiziert, weil er einen Gegner behindert hatte. So erbte sein Landsmann Pascal Martinot-Lagarde die Bronzemedaille.
Humorlose Funktionäre
Der vermeintliche Sieger über 3000 m Steeple Mahiedine Mekhissi-Benabbad (Frankreich) wurde disqualifiziert. Der spanische Verband hatte gegen den Sieg des Franzosen einen Protest eingelegt, der von der Jury gutgeheissen wurde. Mekhissi-Benabbad hatte rund 80 m vor dem Ziel und vor dem letzten Hindernis sein Trikot ausgezogen.
14.Aug.2014; Zuerich; Leichtathletik - EM Zuerich 2014;
Mahledine Mekhissi-Benabbad (FRA) ueber 3000 Meter Steeple (Andy Mueller/freshfocus)
Definitiv ist der Entscheid noch nicht. Die Franzosen haben umgehend einen Gegenprotest eingereicht.
110 m Hürden Männer, Final
Der Russe Sergej Schubenkow verteidigt seinen Titel und ist erneut Europameister im Hürdensprint. Silber geht an den Briten William Sharman und der haushohe Favorit Pascal Martinot-Lagarde aus Frankreich geht leer aus – denn Bronze holt sich sein Landsmann Dimitri Bascou.
epa04353702 Sergey Shubenkov from Russia competes in the men's 110m hurdles semifinal  of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, 14 August 2014.  EPA/STEFFEN SCHMIDT
Protest nach Steeple-Rennen
Bleibt Maledine Mekhissi-Benabbad Europameister? Der Franzose zog schon 100 m vor dem Ziel sein Trikot aus, rannte oben ohne ins Ziel. Dafür wurde er mit einer gelben Karte verwarnt – laut Reglement könnte er wegen Unsportlichkeit aber auch rot gezeigt werden. Der spanische Verband hat deshalb einen Protest eingelegt, weil so ihr viertklassierter Hindernisläufer Angel Mullera allenfalls noch Bronze erben könnte.
14.Aug.2014; Zuerich; Leichtathletik - EM Zuerich 2014;
Mahledine Mekhissi-Benabbad (FRA) ueber 3000 Meter Steeple (Andy Mueller/freshfocus)
Speerwurf Frauen, Final
Barbora Spotakova, die zweifache Olympiasiegerin, Weltmeisterin und Weltkordinhaberin wird erstmals in ihrer Karriere Europameisterin. Die Tschechin gewinnt vor Tatjana Jelaca aus Serbien und Linda Stahl aus Deutschland.
ZURICH, SWITZERLAND - AUGUST 12:  Barbora Spotakova of Czech Republic competes in the Women's Javelin qualification during day one of the 22nd European Athletics Championships at Stadium Letzigrund on August 12, 2014 in Zurich, Switzerland.  (Photo by Ian Walton/Getty Images)
Speerwurf Frauen, Final
Umsturz im fünften Durchgang. Zuerst wirft die Serbin Tatjana Jelaca mit 64,21 m neuen Landesrekord und setzt sich damit an die Spitze. Doch die Führung hält nur kurz: Barbora Spotakova (Bild) kontert mit 64,41 m – bleibt es dabei, ist die Tschechin neue Europameisterin. Die Deutsche Linda Stahl ist derweil auf den Bronze-Platz abgerutscht.
Barbora Spotakova from Czech Republic competes in the women's javelin throw qualifying event, at the first day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Tuesday, August 12, 2014. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Siebenkampf, 200 m
Ellen Sprunger gelingt kein optimaler Lauf. «Ich muss es akzeptieren», sagt sie, die nun nach dem ersten Tag des Siebenkampfs auf Rang 13 liegt. Valérie Reggel und Linda Züblin liegen auf den Plätzen 18 und 21 von 22 Teilnehmerinnen, die noch im Wettkampf sind.

Die Führenden – vorne geht es extrem eng zu und her:
Dreisprung Männer, Final
Benjamin Compaoré ist nicht zu schlagen. Gleich in seinem ersten Versuch setzt der Franzose mit 17,46 m eine Marke in die Sandgrube, die kein Konkurrent auch nur annähernd gefährden kann.
France's Benjamin Compaore makes an attempt in the men's triple jump final during the European Athletics Championships in Zurich, Switzerland, Thursday, Aug. 14, 2014. (AP Photo/Martin Meissner)
Hinter ihm holen die Russen Lyukman Adams (17,09 m) und Aleksey Fyodorov (17,04 m) Silber und Bronze.
Speerwurf Frauen, Final
Halbzeit bei den Speerwerferinnen. Nach drei Versuchen führt die Deutsche Linda Stahl mit 63,91 m vor Barbora Spotakova (Tschechien, 62,86 m) und Tatjana Jelaca (Kroatien, 62,31 m).
epa04350265 Linda Stahl from Germany competes in the women's Javelin Throw qualifying event during the European Athletics Championships 2014 in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, 12 August 2014.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Dreisprung Männer, Final
Fünf von sechs Sprüngen haben die Weitflieger absolviert. Immer noch führt der Franzose Benjamin Compaoré mit 17,46 m. Die Konkurrenz scheint nicht in der Lage zu sein, ihn noch abzufangen.
France's Benjamin Compaore competes in the Men's Triple jump qualifying round at the European Athletics Championships at the Letzigrund stadium in Zurich on August 12, 2014.   AFP PHOTO / FRANCK FIFE
Stabhochsprung Frauen, Final
Hitchcock-Entscheidung im Stabhochsprung! Im dritten und letzten Versuch überquert die Russin Angelika Sidorova (Bild) 4,65 m. Weil sie die einzige ist, die diese Höhe gemeistert hat, holt sie sich die Goldmedaille. Silber geht an die Griechin Ekaterini Stefanidi, Bronze an Sidorovas Landsfrau Angelina Zhuk-Krasnova. Beide haben – wie die Viertklassierte Deutsche Lisa Ryzih – 4,60 m überquert.
Anzhelika Sidorova of Russia competes in the women's pole vault during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 14, 2014. REUTERS/Phil Noble (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
Siebenkampf, 200 m
Linda Züblin startet offensichtlich viel zu schnell. Sie führt bis etwa 50 Meter vor dem Ziel, bricht dann völlig ein und im Ziel zusammen. Die Thurgauerin wird umgehend gepflegt, kann anschliessend das Stadion auf eigenen Beinen verlassen. Aber ob sie morgen noch antreten kann zum zweiten Tag des Siebenkampfs?
3000 m Steeple Männer, Final
Was für eine Show des neuen Europameisters. Mahiedine Mekhissi-Benabbad ist so überlegen, dass er dies zelebriert, indem er schon 100 Meter vor dem Zielstrich das Trikot aussieht und «bare Buuch» zur Goldmedaille trabt.
14.Aug.2014; Zuerich; Leichtathletik - EM Zuerich 2014;
Mahledine Mekhissi-Benabbad (FRA) ueber 3000 Meter Steeple (Andy Mueller/freshfocus)
Silber geht an seinen Landsmann Yoann Kowal, Bronze an den Polen Krystian Zalewski.
Stabhochsprung Frauen, Final
Bald werden die Medaillen verteilt. Die Griechin Ekaterini Stefanidi (Bild) führt. Sie hat als einzige 4,60 m übersprungen. Noch drei Gegnerinnen sind im Wettkampf dabei, zwei Russinnen und die Deutsche Lisa Ryzih.
Ekaterini Stefanidi of Greece reacts as she competes in the women's pole vault during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 14, 2014. REUTERS/Phil Noble (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
Dreisprung Männer, Final
Die Dreispringer sind im dritten Umgang. In Führung liegt deutlich mit 17,46 m der Franzose Benjamin Compaoré. Hinter ihm versuchen die Russen Lyukman Adams (17,09 m) und Aleksey Fyodorov (17,04 m) noch einen Zacken zuzulegen.
Benjamin Compaore from France compete in the men's triple jump final, at the third day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Thursday, August 14, 2014. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Siebenkampf, Kugelstossen
Valérie Reggel schaffte mit einer Weite von 13,70 m die beste Leistung des Schweizer Trios. Ellen Sprunger stiess die Kugel auf 13,42 m und stellte eine neue persönliche Bestleistung auf, Linda Züblin kam auf 13,17 m. Die Schweizerinnen bleiben damit im Zwischenklassement nach drei Disziplinen abgeschlagen:
Stabhochsprung Frauen, Final
Die Akrobatinnen sind mittlerweile auf einer Höhe von 4,55 m angelangt. Bislang haben einzig die beiden Russinnen Angelika Sidorova und Angelina Zhuk-Krasnova diese Höhe gemeistert. Noch fünf andere Athletinnen sind im Wettkampf, sie haben 4,55 m alle im ersten Versuch gerissen.
An athlete competes in the Women's Pole Vault final during the European Athletics Championships at the Letzigrund stadium in Zurich on August 14, 2014.  AFP PHOTO / FABRICE COFFRINI
200 m Männer, Halbfinals
Alex Wilson ist out, beim Sieg des französischen Favoriten Christophe Lemaitre wird der Basler nur 6. «Ich bin nicht einmal müde», schimpfte er nach dem Rennen im SRF. «Nächstes Mal versuche ich nicht mehr zu taktieren, sondern gehe von Anfang an voll. Ich bin selber schuld», ärgerte er sich. Unzufrieden äusserte er sich über die Bahnzuteilung, die Aussenbahn 8 behagte Wilson offensichtlich nicht.
Alex Wilson from Switzerland competes in the men's 200m round 1 race, at the third day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Thursday, August 14, 2014. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)
Siebenkampf, Kugelstossen
Die ausdauernden Frauen haben mit ihrer dritten Disziplin des Tages begonnen. Nach 100 m Hürden und dem Hochsprung liegt das Schweizer Trio im Hintertreffen. Ellen Sprunger, Valérie Reggel und Linda Züblin belegen die Plätze 15, 20 und 21 von 23 Klassierten. Höchste Zeit also, dass sie zeigen, weshalb man die Schweiz einst als «Kugelstoss-Nation» bezeichnete (weil wir mit Werner Günthör einen einzigen Weltklasse-Athleten hatten …)
14.Aug.2014; Zuerich; Leichtathletik - EM Zuerich 2014;
Linda Zueblin (SUI) Siebenkampf Hochsprung (Andy Mueller/freshfocus)
Ellen Sprunger from Switzerland, left, stands next to her compatriot Valerie Reggel, and Antoinette Nana Djimou from France, right, after the women's 100m hurdles race of the heptathlon competition, at the third day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Thursday, August 14, 2014. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Speerwurf Männer, Qualifikation
Dieses Dutzend wirft am Sonntagnachmittag um die Medaillen:
Topfavorit ist der Finne Tero Pitkämäki:
Tero Pitkamaki of Finland competes in the men's javelin throw qualifying rounds during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 14, 2014. REUTERS/Phil Noble (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
Interview Mujinga Kambundji
Die Bernerin hat einmal mehr Grund, in die SRF-Kamera zu strahlen. «Am Schluss bin ich schon recht kaputt gewesen», sagte Mujinga Kambundji, «auf den letzten 20 Metern bin ich fast gestorben. Aber morgen Abend bin ich wieder fit!» Das Programm bis zum Final ist rasch erzählt: sie werde sich «erholen, erholen, erholen», sagte der Schweizer Shootingstar.
200 m Frauen, Halbfinals
Mujinga Kambundji ist auch über 200 m im Final! Ihre Zeit reicht, um als «Lucky Loser» in den Kampf um die Medaillen einziehen zu können.
Mujinga Kambundji of Switzerland smiles after her women's 200 metres heat during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 14, 2014.                REUTERS/Arnd Wiegmann (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
Interview Léa Sprunger
«Ich bin zwar Saisonbestleistung gelaufen, aber ich bin dennoch enttäuscht, denn der Final war mein Ziel», sagt Léa Sprunger im SRF. «Ich bin gut aus der Kurve gekommen, aber dann hatte ich saure Beine.» Sie wolle das Rennen nun rasch abhaken und sich auf den Einsatz mit der hoffnungsvollen 4x100-m-Staffel konzentrieren.
14.Aug.2014; Zuerich; Leichtathletik - EM Zuerich 2014; Lea Sprunger (SUI) 200 Meter (Valeriano Di Domenico/freshfocus)
200 m Frauen, Halbfinals
Wie üblich legt Mujinga Kambundji einen Blitzstart hin, wird dann von 100-m-Europameisterin Dafne Schippers überholt und erst auf den allerletzten Metern auch noch von der Britin Bianca Williams. Rang 3 und erneut eine persönliche Bestzeit für die Bernerin, die 22,94 s läuft – und mit dieser Zeit hoffen kann, als «Lucky Loser» in den Final einziehen zu können. Noch eine Halbfinalserie steht an.
Switzerland's Mujinga Kambundji reacts after her 200m heat during the European Athletics Championships in Zurich, Switzerland, Thursday, Aug. 14, 2014. (AP Photo/Petr David Josek)
200 m Frauen, Halbfinals
Gestern überraschte Mujinga Kambundji über 100 m mit Rang 4 alle, heute Morgen lief sie im Vorlauf über 200 m eine neue persönliche Bestzeit. Kann sie jetzt noch einmal glänzen?
14.Aug.2014; Zuerich; Leichtathletik - EM Zuerich 2014;
Mujinga Kambundji (SUI) 200 Meter Frauen (Andy Mueller/freshfocus)
200 m Frauen, Halbfinals
Léa Sprunger zeigte sehr starke erste 170 m, dann ging ihr ein wenig die Puste aus. Die Welsche wurde noch überspurtet und beendete das Rennen auf Rang 4. Eine kleine Chance bleibt, dass sie es via Zeit in den Final schafft. Ihre Marke: 23,12 s – eine neue Saisonbestleistung.
14.Aug.2014; Zuerich; Leichtathletik - EM Zuerich 2014;
Lea Sprunger (SUI) 200 Meter (Andy Mueller/freshfocus)
200 m Frauen, Halbfinals
Léa Sprunger und Mujinga Kambundji kämpfen darum, in den Final der besten acht Läuferinnen vorzustossen. Sprunger ist im ersten von drei Halbfinalläufen, Kambundji folgt im zweiten. Nur die ersten beiden jedes Rennens kommen direkt in den Final, hinzu kommen die beiden Zeitschnellsten.
110 m Hürden Männer, Halbfinals
Topfavorit Pascal Martinot-Lagarde (Bild) gewinnt den zweiten Halbfinal in überlegener Manier. In seinem Sog läuft der Ungar Balazs Baji neuen Landesrekord und zieht ebenfalls in den Final ein, genauso wie Dimitri Bascou aus Frankreich.
Pascal Martinot-Lagarde of France reacts after competing in the men's 110 metres hurdles heats during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 13, 2014. REUTERS/Arnd Wiegmann (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
Im ersten Halbfinal liefen die Briten William Sharman und Lawrence Clarke sowie der Russe Sergej Schubenkow direkt in die Endausmarchung. Über die Zeit schafften es im zweiten Halbfinal zudem Petr Svoboda (Tschechien) und Artur Noga (Polen).
Speerwurf Männer, Qualifikation
Tero Pitkämäki hat als erster Athlet die direkte Finalqualifikation geschafft. Der finnische Leichtathletik-Star schleuderte den Speer auf 81,48 m.
Interview Selina Büchel
«Ich habe alles gemacht, was in meiner Macht stand», sagte die enttäuschte 800-m-Läuferin im SRF. «Ich kann es deshalb akzeptieren, aber es hätte nicht viel gefehlt und ich wäre hier in Zürich in den EM-Final eingezogen.» Selina Büchel sagte, ihr sei schlicht der Saft ausgegangen. «Die Situation wäre perfekt gewesen, ich hätte auf der Innenbahn Platz gehabt. Aber ich hatte einfach keine Kraft mehr. Es ist sehr schade.»
800 m Frauen, Halbfinals
Selina Büchel läuft ein taktisch hervorragendes Rennen, kann sich früh an zweiter, dritter Position festsetzen. Nach 600 m befindet sich die Toggenburgerin immer noch auf dem dritten Platz, auf der Zielgeraden beisst sie auf die Zähne – wird aber lediglich 4. Weil der Halbfinal langsamer als der erste war, ist der Traum vom EM-Final ausgeträumt. Ihre Saisonbestzeit verpasst sie in 2:01.80 nur um 14 Hundertstelsekunden – viel vorwerfen muss sich die 22-Jährige nicht.
14.Aug.2014; Zuerich; Leichtathletik - EM Zuerich 2014;
Jessica Judd (GBR) Lynsey Sharp (GBR) Selina Buechel (SUI) 800 Meter Halbfinal (Andy Mueller/freshfocus)
Selina Buechel from Switzerland reacts after the women's 800m semifinal race, at the third day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Thursday, August 14, 2014. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)
Selina Buechel from Switzerland is comforted after reaching 4th place in the women's 800m semifinal race, at the third day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Thursday, August 14, 2014. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
800 m Frauen, Halbfinals
Es soll nicht despektierlich klingen, aber die Spitzenläuferinnen haben austauschbare Namen und können wohl selbst von Hardcore-Leichtathletik-Fans nur mit etwas Glück dem 800-m-Lauf zugeordnet werden. Arzamasova vor Jozwik, Rogozina und Lavric lautet die Reihenfolge – eine Weissrussin gewinnt vor einer Polin, einer Russin und einer Rumänin.
800 m Frauen, Halbfinals
Um 18.38 Uhr steht der erste von zwei Halbfinalläufen über zwei Bahnrunden an. Zehn Minuten später, in der zweiten Serie, drückt die Sportschweiz Selina Büchel die Daumen. Die Toggenburgerin aus Mosnang, der Heimat des ehemaligen Skistars Maria Walliser, muss für den direkten Finaleinzug unter die ersten drei kommen.

Im Vorlauf hatte sich Büchel souverän für den Halbfinal qualifiziert.
epa04351531 Selina Buechel (L) from Switzerland and Jessica Judd (R) from Britain react after competing in the women's 800m heat during the European Athletics Championships 2014 in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, 13 August 2014.  EPA/STEFFEN SCHMIDT
Fans of Swiss athlete Selina Buechel cheer before the women's 800m semifinal race, at the third day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Thursday, August 14, 2014. (KEYSTONE/Walter Bieri)
400 m Hürden Frauen, Halbfinals
Auch Valentine Arrieta erlebt den Rest der Europameisterschaften im Letzigrund nur noch als Touristin. Sie läuft in ihrem Halbfinal auf den letzten Platz.
13.Aug.2014; Zuerich; Leichtathletik - EM Zuerich 2014;
Valentine Arrieta (SUI) ueber 400 Meter Huerden Frauen (Andy Mueller/freshfocus)
400 m Hürden Frauen, Halbfinals
Petra Fontanive schafft es nur auf Rang 7. Damit kann sie es auch nicht mehr über eine gute Zeit in den Final schaffen – ihr EM-Einsatz ist zu Ende. «Mir gelang einfach kein gutes Rennen», sagte die Zürcherin im anschliessenden SRF-Interview, wirkte jedoch nicht sehr enttäuscht.
13.Aug.2014; Zuerich; Leichtathletik - EM Zuerich 2014; Petra Fontanive  (SUI) 400m Huerden (Valeriano Di Domenico/freshfocus)
Weiter geht's!
In den Halbfinals über 400 m Hürden stehen zwei Schweizerinnen im Einsatz. Petra Fontanive im ersten, Valentine Arrieta im zweiten Umgang. Die ersten drei jeder Serie schaffen es direkt in den Final – die Trauben für die beiden Schweizerinnen hängen hoch, es müsste ein Exploit her.
Geduld bringt Rosen
Um 17.30 Uhr geht's weiter mit der Qualifikation im Speerwerfen der Männer. Dann schon Feierabend?
Das war's für erste!
Mit dem Hochsprung der Siebenkämpferinnen ist auch die Mornging Session des dritten EM-Tags zu Ende gegangen. Dank der Halbfinal-Qualifikation von Alex Wilson, Lea Sprunger und Kumbundji über 200 Meter wartet ein spektakulärer Abend aus Schweizer Sicht auf uns. Ausserdem gibt es Entscheidungen im Stabhochsprung der Frauen, im Dreisprung der Männer, im Speerwerfen der Frauen, über 3000 m Steeple der Männer und 110 m Hürden der Männer. Dort freuen wird ganz besonders auf den französischen Hürden-Sprinter Pascal Martinot-Lagarde.

Das Schweizer Programm der Evening Session:
18.10 Uhr: 400 m Hürden Frauen, Halbfinal -> mit Petra Fontanive, Valentina Arrieta
18.38 Uhr: 800 m Frauen, Halbfinal -> mit Selina Büchel
19.42 Uhr: 200 m Frauen, Halbfinals-> mit Mujinga Kambundji, Lea Sprunger
19.50 Uhr: Siebenkampf -> mit Linda Züblin, Valérie Reggel, Ellen Sprunger
20.15 Uhr: 200 m Männer, Halbfinals -> mit Alex Wilson
Siebenkampf, Hochsprung
Valérie Reggel packt die 1,73 Meter nicht. Mit 1,70 Meter hat sie aber eine persönliche Bestleistung aufgestellt. Ellen Sprunger reisst bei 1,76 Meter ebenfalls dreimal, mit übersprungenen 1,73 Meter darf aber auch sie mit der zweiten Disziplin mehr als zufrieden sein.
Siebenkampf, Hochsprung
Linda Züblin scheitert bei 1,70 Meter dreimal deutlich, die übersprungenen 1,67 Meter sind aber trotzdem ein Erfolg. Valérie Reggel hat die 1,70 Meter gepackt, Ellen Sprunger knackte sogar die 1,73-Meter-Marke. Und der Wettkampf ist noch nicht zu Ende ...
Siebenkampf, Hochsprung
Alle drei Schweizer Siebenkämpferinnen sind gut im Rennen: Linda Züblin, Ellen Sprunger und Valérie Reggel haben die 1,67 Meter-Marke übersprungen. Für Züblin und Reggel ist das jeweils eine neue Saisonbestleistung.
Die Schweizer Sprinter wecken die Begeisterung
200 Meter Männer, Qualifikation
Im Gegensatz zu Alex Wilson bleibt Joel Burgunder in seinem Heat chancenlos. Der Berner verpasst in 21,24 Sekunden seine persönliche Bestzeit klar und wird nur Siebter. Damit hat er den Halbfinal erwartungsgemäss verpasst.
200 Meter Männer, Qualifikation
Völlig ausgepumpt schaut Alex Wilson beim SRF vorbei: «Was die anderen bis jetzt gemacht haben, war grossartig. Klar, dass ich jetzt auch etwas zeigen musste. Die Leistungen der anderen sind natürlich ein Ansporn. Ich habe am Ende etwas Tempo rausgenommen. Mein Trainer sagte mir, ich soll einfach durchkommen. Am Abend will ich noch mehr zeigen, ich bin zu 100 Prozent bereit.»
200 Meter Männer, Qualifikation
Alex Wilson qualifiziert sich in 20,61 Sekunden als Dritter souverän für den Halbfinal. Der 100-Meter-Spezialist muss sich in seinem Vorlauf nur Christophe Lemaitre und James Ellington geschlagen geben. Nur eine Zehntelsekunde bleibt er damit über seiner persönlichen Bestweite. Die Halbfinals beginnen um 20.15 Uhr. Der Liechtensteiner Fabian Haldner bleibt chancenlos und wird in 23,06 Sekunden Letzter seines Laufs.
200 Meter Männer, Qualifikation
In Kürze bestreiten auch die Männer ihren Vorlauf über 200 Meter. Aus Schweizer Sicht sind natürlich alle Augen auf Alex Wilson und Joel Burgunder gerichtet. Nicht zu vergessen natürlich der Liechtensteiner Fabian Haldner.
200 Meter Frauen, Qualifikation
Und was ist mit Joëlle Golay? Mittlerweile sind alle Vorläufe durch, die Lausannerin verpasst die Halbfinal-Qualifikation über die Zeit klar. Kurzzeitig bestand allerdings etwas Hoffnung, da eine Athletin eine gelbe Karte kassiert hatte und aus dem Wettkampf hätte fallen können. Doch die Kampfrichter bestätigten das aktuelle Klassement.
200 Meter Frauen, Qualifikation
Lea Sprunger hat sich von Mujinga Kambundjis Effort offenbar anstecken lassen. Sie qualifiziert sich mit 23,15 Sekunden als Zweite souverän für den Halbfinal. Bis kurz vor dem Ziel liegt Sprunger dank einem super Start sogar noch in Führung.

«Ich bin sehr gut gestartet, aber die letzten 20 Meter haben weh getan. In diesem Jahr bin ich auf den ersten 100 Meter schneller, in der Kurve brauche ich einfach etwas mehr Kraft, um mit den anderen mitzuhalten. Am Abend wird mir das Publikum jedoch helfen, die letzten Meter besser zu überstehen», so Sprunger nach ihrem Lauf.
Stabhochsprung Männer, Qualifikation
Für Richards Marquis ist die EM zu Ende. Der Stabhochspringer scheitert bereits bei 5,50 Meter. Mit im ersten Versuch übersprungenen 5,40 Meter bleibt der Final für den Baselbieter EM-Debütanten unerreichbar.
200 Meter Frauen,Qualifikation
Mujinga Kambundji überzeugt auch heute: Die Berner Sprint-Prinzessin wird in ihrem Vorlauf zwar nur Zweite, damit qualifiziert sie sich locker für den Halbfinal. Mit 23,05 Sekunden läuft sie ausserdem eine weitere persönliche Bestzeit und U23-Schweizer Rekord. Ist im Halbfinal bereits der echte Schweizer Rekord von Regula Aebi in Gefahr? 22,88 Sekunden gilt es zu schlagen.
«Das war ein guter Lauf, aber es geht sicher noch einiges schneller», droht Kambundji. «Es gibt noch Luft nach oben. Es liegt sich noch mehr drin. Ich setze mir keine Grenzen!». Der Halbfinal ist für 19.45 Uhr angesetzt.
200 Meter Frauen,Qualifikation
Im ersten Heat verpasst Joëlle Golay den vierten Rang, der die direkte Halbfinal-Qualifikation bedeutet hätte, knapp. Mit 23,82 Sekunden bleibt sie vier Zehntel über ihrer persönlichen Bestzeit. Damit wird es auch schwierig, sich über die Zeit zu qualifizieren. In Kürze ist Mujinga Kambundji an der Reihe.
Stabhochsprung Männer, Qualifikation
Der Baselbieter Marquis Richards überquert 5,40 Meter gleich im ersten Versuch, nachdem er über 5,30 Meter noch zwei Versuche brauchte. Wie hoch hinaus geht das noch?
Hammerwerfen Männer, Qualifikation
Für Martin Binigisser ist die EM bereits gelaufen. Der 31-jährige Hammerwerfer bleibt in der Qualifiaktion mit einer Weite von 64,62 Meter klar hängen. Für die direkte Final-Qualifikation hätte er über zehn Meter weiter werfen müssen. Dafür kann er jetzt in Ruhe seinen Hochzeitstag mit Ehefrau Kate feiern.
Siebenkampf, 100 Meter Hürden
Ellen Sprunger wird in ihrem Lauf über 100 Meter Hürden in 13,65 Sekunden mit einer Saisonbestleistung Vierte. Kollegin Valérie Reggel schafft es in 13,79 Sekunden auf den sechsten Rang. Linda Züblin toppt im letzten Heat die beiden anderen Schweizer Siebenkämpferinnen mit einer Zeit von 13,60 Sekunden gar noch.
20 km Gehen Frauen
Die Russin Elmira Alembekova ist die Europameisterin über 20 km Gehen! Die 24-Jährige siegt solo nach 1:27:56 vor der der Ukrainerin Lyudmyla Olyanovska und der Tschechin Anezka Drahotova. Laura Polli verpasst den Schweizer Rekord nur knapp, mit 1:33,22 pulverisiert sie ihre persönliche Bestmarke aber um 45 Sekunden. Sie wird schliesslich 19., Schwester Marie läuft mit 1:34,39 auf den 21. Rang. Auch das ist eine persönliche Bestleistung.
Hammerwerfen Männer, Qualifikation
Der Schweizer Hammerwerfer Martin Bingisser wirft in seinem ersten Versuch 64,37 Meter. Damit bleibt er deutlich unter seiner persönlichen Bestweite und noch deutlicher hinter der Konkurrenz zurück. Und das an seinem Hochzeitstag unter den Augen seiner Frau ... Im zweiten Versuch eine leichte Verbesserung: 64,62 Meter.
20 km Gehen Frauen
Im Gegensatz zu gestern spielt heute auch das Wetter. Vereinzelt werden die Geherinnen sogar von Sonnenstrahlen geblendet. Doch die dunklen Wolken sind nicht weit. An der Spitze hat sich eine Neuner-Gruppe formiert. Das könnte ein spannendes Finish geben.
20 km Gehen Frauen
Die Polli-Schwestern sind bei Kilometer 6 mittlerweile beide abgehängt worden. Marie liegt bereits 44 Sekunden zurück. Schwester Laura 10 Sekunden. Das Tempo in der Spitzengruppe bestimmt die Italienerin Antonella Palmisano.
Volle Abdeckung
Bei Leichtathletik-Meisterschaften finden die Wettbewerbe oft parallel zu einander statt. Damit Sie Ihre Lieblingsdisziplin nicht verpassen, bieten die Organisatoren im Internet insgesamt neun Live-Streams an. Ein tolle Sache...
20 km Gehen Frauen
Das nennen wir eine gute Einstellung!
20 km Gehen Frauen
Das Feld zieht sich nach drei gegangenen Kilometern immer weiter auseinander. Leicht distanziert wird leider auch Marie Polli, die abreissen lassen muss. Schwester Laura kann den Anschluss an die Spitzenleute noch knapp halten.
20 km Gehen Frauen
Hier noch einmal die Regeln: Beim Gehen muss mindestens ein Fuss immer den Boden berühren und ein Bein dabei gestreckt sein. Bei einem Verstoss zeigen die Kampfrichter den Athleten zunächst die Gelbe Kelle. Darüber hinaus können die Gehrichter eine Rote Karte ausstellen. Kriegt ein Geher drei Rote Karten von verschiedenen Kampfrichtern wird er disqualifiziert.
20 km Gehen Frauen
Die Geherinnen sind unterwegs. Wie die Männer gestern müssen sie auf dem Rundkurs rund ums Bellevue 20 Runden à ein Kilometer zurücklegen. Was zeigen die Polli-Schwestern? Ein Topresultat dürfte eigentlich nicht drinliegen, aber man weiss ja nie ...
Bananenseile zum zweiten
Im holländischen Den Haag kommen die Bananentaue anlässlich der Kutschfahrten der Königsfamilie zum Einsatz, in Zürich werden damit nun Ausrutscher und Stolperer der Geher verhindert. Nach der Premiere gestern bei den Männern kommen die Seile auch heute bei den Frauen wieder zum Einsatz. Und so funktioniert's!
Going bananas! Preparing the course for the Zurich 2014 race walking competitions in Zurich, Switzerland, Wednesday,  August 13, 2014. The rail tracks are cramd with rope of banana leafs to prevent the competitors from falling. (KEYSTONE/WALTER BIERI)
Strittige Kampfrichter-Entscheide
Gestern Abend sorgten ein paar fragwürdige Jury-Entscheide für rote Köpfe. Der deutschen Weitspringerin Melanie Bauschke wurden vor dem letzten Versuch wegen eines Messfehlers 24 Zentimeter abgezogen. Bronze war Futsch, es kullerten die Tränen. Im 100-m-Final der Männer sorgte ein Fehlstart ohne Disqualifikation für Verwirrung, sogar bei den Läufern. Hoffentlich läuft das heute besser!
Der Zeitplan der Schweizer
Morning Session
09.10 Uhr: 20km Gehen Frauen -> mit Laura und Marie Polli
10.07 Uhr: Hammer Männer, Qualifi -> mit Martin Bingisser
10.15 Uhr: Stab Männer, Qualifi -> mit Marquis Richards
10.30 Uhr: Siebenkampf -> mit Linda Züblin, Valérie Reggel, Ellen Sprunger
11.10 Uhr: 200 m Frauen, Quali -> mit Mujinga Kambundji, Joelle Golay, Lea Sprunger
12.05 Uhr: 200 m Männer, Quali -> mit Alex Wilson, Joel Burgunder

Evening Session
18.10 Uhr: 400 m Hürden Frauen, Halbfinal -> mit Petra Fontanive, Valentina Arrieta
18.38 Uhr: 800 m Frauen, Halbfinal -> mit Selina Büchel
19.42 Uhr: 200 m Frauen, Halbfinals-> evtl. mit Mujinga Kambundji, Joelle Golay, Lea Sprunger
19.50 Uhr: Siebenkampf -> mit Linda Züblin, Valérie Reggel, Ellen Sprunger
20.15 Uhr: 200 m Männer, Halbfinals -> evtl. mit mit Alex Wilson, Joel Burgunder
So warnt die Stadtpolizei
Der dritte EM-Tag
Die erste Entscheidung findet am Morgen über 20 km Gehen der Frauen statt. Mit dabei sind die Tessiner Schwestern Marie und Laura Polli. Im Stadion beginnen die drei Siebenkämpferinnen Ellen Sprunger, Linda Züblin und Valerie Reggel. Danach folgt der Stabspringer Marquis Richards sowie ein weiteres Trio von Schweizerinnen über 200 m, angeführt von der grossartigen Mujinga Kambundji, mit Léa Sprunger und Joëlle Golay. Alex Wilson und Joel Burgunder steigen ebenfalls über 200 m ein. Den Abschluss bildet Selina Büchel im 800-m-Halbfinal.

Weitere Medaillen werden am Abend im Stabhochsprung der Frauen, im Dreisprung der Männer, im Speerwerfen der Frauen, über 3000 m Steeple der Männer und 110 m Hürden der Männer vergeben. Schweizer Teilnehmer haben sich nicht für diese Finals qualifizieren können.

Aus internationaler Sicht dürfen sich die Zuschauer heute vor allem auf Pascal Martinot-Lagarde freuen. Der 22-jährige Franzose lief mit seinem fabelhaften Landesrekord von 12,95 über 110 m Hürden der europäischen Konkurrenz weit davon. Nach den Vorläufen stellte er fest: «Der neue Bahnbelag spricht gut an.» Das lässt Einiges erwarten.
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