Sport
Lionel Messi

WM 2026: Lionel Messis Rekordtor sorgt für Ärger bei Ösi-Coach Rangnick

2026-06-22 Argentina v Austria - Group J: FIFA World Cup, WM, Weltmeisterschaft, Fussball 2026 ARLINGTON, UNITED STATES - JUNE 22: Lionel Messi of Argentina celebrates after scoring the team s first g ...
Lionel Messi feiert sein Rekordtor – doch gab es davor ein Foul?Bild: www.imago-images.de

«Vor dem Tor war ein Foul»: Messis Rekordtreffer sorgt für Ösi-Ärger

23.06.2026, 02:3923.06.2026, 02:48

Seine WM-Treffer 17 und 18 erzielte Lionel Messi beim 2:0-Sieg von Argentinien gegen Österreich am gestrigen Montag. Dank dieser Tore und des Hattricks beim 3:0-Erfolg zum Auftakt gegen Algerien steht der 38-Jährige an dieser Weltmeisterschaft bereits bei fünf Treffern. Jedoch gibt es erneut Diskussionen um einen Schiedsrichterentscheid rund um Messi.

«Vor dem ersten Argentinien-Tor war es ein Foul an Xaver Schlager», ärgerte sich Ösi-Trainer Ralf Rangnick. Damit spricht er den Zweikampf zwischen Alexis Mac Allister und Schlager an, der zur Balleroberung vor Messis Tor zum 1:0 führte. Auch Ex-Goalie Peter Schmeichel ist der Meinung, dass es sich um ein Foul handelte. «Das Tor hätte nicht zählen dürfen», sagte der Fox-Experte. «Das ist ein Freistoss. Er tritt Schlager um.» Deshalb hätte der VAR eingreifen und das Tor zurücknehmen müssen. «Es ist ein klarer und offensichtlicher Fehler des Schiedsrichters», findet Schmeichel.

Die Wiederholung zeigt, dass Mac Allister Schlager tatsächlich mit einem Foul von den Beinen holte. Argentiniens 1:0 hätte also nicht zählen dürfen. Messi hätte den Rekord früher oder später dennoch ziemlich sicher geholt. Zumal er in der Schlussphase ja noch zum 2:0-Endstand nachlegte. Bitterer ist für Österreich jedoch, dass das Spiel womöglich anders ausgegangen wäre, wäre es nicht in der 38. Minute in Rückstand geraten.

Schon bei Messis erstem Auftritt an der WM in Kanada, Mexiko und den USA hätte der Spielmacher in den Augen vieler nach dem ersten Tor vom Platz fliegen müssen. Mit der offenen Sohle traf er Gegenspieler Aissa Mandi an der Wade. Schiedsrichter Szymon Marciniak entschied zwar auf Foul, gab Messi aber nicht einmal eine Gelbe Karte. Der VAR griff ebenfalls nicht ein.

Auch dank der umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen steht Argentinien nun schon so gut wie als Gruppensieger fest. Lediglich Jordanien könnte Argentinien mit zwei Siegen noch überholen. Dazu bräuchte der krasse Aussenseiter neben einem Sieg gegen Algerien am frühen Dienstagmorgen aber die grosse Sensation zum Abschluss der Gruppenphase gegen Argentinien. Österreich kann das Weiterkommen im letzten Gruppenspiel gegen Algerien wohl mit einem Unentschieden sichern. (nih)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die besten Bilder der Fussball-WM 2026
1 / 66
Die besten Bilder der Fussball-WM 2026

Obelix würde sagen: «Die spinnen die Belgier!»

quelle: keystone / christopher torres
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Norwegen-Fans nehmen den Times Square ein
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Vom WM-Versager zum Rekordtorschützen – vor vier Jahren sprach noch gar nichts für Messi
Mit seinem 17. und 18. Tor an einer Weltmeisterschaft ist Lionel Messi alleiniger WM-Rekordtorschütze. Über die Hälfte seiner Treffer erzielte der «Zauberfloh» in den letzten vier Jahren.
20 Jahre und sechs Tage ist es her, seit Lionel Messi 2006 in seinem ersten WM-Spiel einen Treffer erzielte. 2006 erzielte der damals erst 18-Jährige beim 6:0-Kantersieg gegen Serbien und Montenegro das letzte Tor der Partie.
Zur Story