«Das sind quasi Playoff-Spiele für uns» – Josi und Nashville schlagen Seattle
Nashville Predators – Seattle Kraken 3:1
Roman Josi (Predators): 2 Schüsse, 2 Blocks, 1 Hit, TOI 25:50 Min.
Die Nashville Predators kamen in der NHL im Kampf um einen Playoff-Platz zu einem wichtigen Sieg. Die Mannschaft mit Captain Roman Josi bezwang die Seattle Kraken 3:1. «Dass wir die Kraken in den letzten zehn Tagen zwei Mal schlagen konnten, ist enorm wichtig. Das sind quasi Playoff-Spiele für uns», hielt Josi fest.
Dank dem Erfolg vor heimischer Kulisse schlossen die Predators in der Rangliste der Western Conference zu den Kraken auf. Die Equipe aus Seattle, die von den Los Angeles Kings von den Wildcard-Plätzen verdrängt wurde, geriet zuletzt ins Straucheln. Aus den letzten acht Partien resultierten lediglich zwei Siege.
Das entscheidende Tor erzielte der erfolgreichste Skorer der Predators in dieser Saison. Der Kanadier Ryan O'Reilly traf nach sieben Minuten im zweiten Drittel im Powerplay zum 2:1. Den Schlusspunkt setzte Filip Forsberg. Der Schwede, bei den ersten zwei Treffern Vorbereiter, erzielte das 3:1 knapp zwei Minuten vor Ende des Spiels ins verwaiste Gehäuse. Roman Josi, der während knapp 26 Minuten zum Einsatz kam, war an keinem der drei Tore beteiligt und stand auch beim Gegentreffer nicht auf dem Eis.
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Die weiteren Schweizer
Zu den Gewinnern des Abends gehörte auch der Seeländer Janis Moser. Die Tampa Bay Lightning, im Osten derzeit die Nummer 3, schlugen das Liga-Schlusslicht Vancouver Canucks auswärts 6:2. Moser war einer der Assistenten beim 6:2 des Kanadiers Brandon Hagel Mitte des dritten Drittels.
Eine Niederlage setzte es dagegen für die Vegas Golden Knights mit Torhüter Akira Schmid ab. Das Team aus Nevada unterlag den Utah Mammoth im Duell zweier (bisheriger) Ranglisten-Nachbarn mit guten Chancen auf die Playoff-Teilnahme 0:4.
Schmid kam zu seinem ersten (Teil-)Einsatz seit zwei Wochen, während denen ihm in fünf Spielen nur die Ersatzrolle geblieben war. Der Berner wurde nach gut acht Minuten für Adin Hill eingewechselt. Zu jenem Zeitpunkt lagen die Golden Knights bereits 0:3 im Hintertreffen. Schmid wehrte 14 Schüsse ab und blieb unbezwungen. Das 4:0 erzielte Barrett Hayton ins leere Tor. (ram/sda)
