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epa07752438 The main referee Arnold Hunter (cenetr, down), from Northern Ireland, receives medical care after a firecracker sent by supporters incapacitated him during the extra time of the UEFA Europa League second qualifying round, second leg soccer match between Universitatea Craiova vs Budapest Honved, played in Craiova city, 275 Km west from Bucharest, Romania, 01 August 2019.  EPA/BOGDAN DANESCU ROMANIA OUT

Schiedsrichter Arnold Hunter muss lange behandelt werden. Bild: EPA

Europa-League-Schiri von Petarde verletzt – darum brach er die Partie nicht ab



Schlimme Szenen beim Europa-League-Duell zwischen Uni Craiova und Honved Budapest: In der 120. Minute steht es noch immer 0:0, das Penaltyschiessen steht bevor. Doch plötzlich kommt es zu einer Rudelbildung.

Von den Rängen fliegen Fackeln aufs Spielfeld, eine davon schlägt unmittelbar neben dem nordirischen Schiedsrichter Arnold Hunter ein. Der Schiri geht sofort zu Boden und muss behandelt werden, schliesslich wird er mit einem Krankenwagen vom Platz gefahren.

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Schiri Hunter geht nach Petarden-Wurf k.o. Video: streamable

Die TV-Bilder beweisen, dass die Petarde aus dem Block der rumänischen Heimfans geworfen wurde. Hunter lässt sich in den Katakomben rund 30 Minuten behandeln, kommt dann zurück aufs Feld und übergibt die Leitung dem vierten Offiziellen. Die Partie wird also trotz des Pyro-Skandals fortgeführt.

Bild

Schiedsrichter Arnold Hunter benommen am Boden. bild: screenshot

Der Grund: Die Schiedsrichter beraten sich lange mit der örtlichen Polizei, die schliesslich zugeben muss, dass im Falle eines Abbruches nicht für die Sicherheit der Spieler und der Unparteiischen garantiert werden kann.

In den letzten Minuten passiert nichts mehr, im Penaltyschiessen setzt sich Craiova mit 3:1 durch und zieht so in die 3. Quali-Runde ein. Zumindest vorerst – denn die UEFA wird eine Untersuchung einleiten. (pre)

Verfolgungsjagd auf der Tribüne:

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