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Ein Grossaufgebot der Polizei stellt sicher, dass alle Fussballfans den richtigen Platz im Stade de Suisse finden. Alex Dutler

Neben dem Platz 

Polizeidirektor Nause zum Fanmarsch: «Das Verhalten einzelner Fans ist inakzeptabel»

Nach den Fanmärschen der beiden Fangruppen des FC Basel und des FC Zürich ist es vor dem Stade de Suisse zu einem Zwischenfall gekommen.



Liveticker: Cupfinal FCB-FCZ – Neben dem Platz

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20:00
«Das Verhalten einzelner Fans ist schlicht inakzeptabel»
Die Bilanz des Berner Polizeidirektors Reto Nause fällt, wie er selbst schreibt «äusserst kritisch» aus. «Die Eigenverantwortung und Selbstkontrolle der Fans haben nicht wirklich funktioniert. So wurde entgegen den Abmachungen von den vereinbarten Routen abgewichen. Das gewalttätige Verhalten einzelner Fans sowie die Sachbeschädigungen sind schlicht inakzeptabel», schreibt Nause in einer Mitteilung.

Zwar hätten die Einsatzkräfte eine Konfrontation der Fangruppen in der Innenstadt vor Anpfiff des Spiels verhindern können. Entlang der Marschrouten sei es jedoch zu zahlreichen Vandalenakten und Pöbeleien gekommen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Wie es künftig mit dem Cupfinal in Bern weitergeht, will die Stadtberner Regierung nach einem Cup-Debriefing mit dem Schweizerischen Fussballverband und den Klubs entscheiden. (sda)
In der Zwischenzeit
Es kam zwar zu Sachbeschädigungen vor dem Anpfiff. Doch eine Konfrontation der beiden Fangruppen blieb aus. Der Abmarsch der Fans verlief dann nach dem Match ohne Probleme. Die Basler Fans wurden zum Bahnhof Wankdorf zu ihren Zügen geleitet, die Zürcher Fans nach Ostermundigen und anschliessend zur Cup-Feier auf den Helvetiaplatz in Zürich.

Die Bilanz der Polizei: 45 Personen wurden festgenommen, 15 Personen, darunter ein Jugendlicher, befanden sich am Montagabend noch in Polizeihaft. Mehrere Personen, darunter einige Polizisten, wurden verletzt. Die Sachbeschädigungen in der Berner Innenstadt gehen gemäss Erkenntnissen der Polizei auf das Konto der FCZ-Anhänger.
13:47
Mannschaftsbus des FC Basel trotz Polizeieskorte beschädigt
Der Mannschaftsbus des FC Basel ist auf seinem Weg ins Stadion an den auf Einlass wartenden FCZ-Fans vorbeigeführt und dabei massiv beschädigt worden, wie unser Reporter vor Ort berichtet. Ein nicht näher definiertes Wurfgeschoss aus Stein hat eine Scheibe im Sitzbereich des FCB-Trainers Murat Yakin beschädigt.
13:10
Geplünderte Uhren zurückgebracht
Beim Fanmarsch des FC Zürich sind die Schaufensterscheiben zweier Juweliere zu Bruch gegangen. Einige Teilnehmer des Fanmarsches stahlen Uhren aus den Schaufenstern, wurden aber von anderen Teilnehmern des Fanmarsches mit Nachdruck aufgefordert, diese wieder zurück zu bringen. Wie unser Reporter vor Ort im Gespräch mit einem der geschädigten Juweliere erfuhr, ist das auch passiert. Insgesamt habe während des gesamten Fanmarsches eine friedliche Stimmung geherrscht, nur einmal hätten Angehörige der Gruppe K4 mit dem Gedanken gespielt, eine Konfrontation mit der Polizei zu wagen.
12:53
Erlebnisorientierung bislang erfolgreich kanalisiert
Wie die Schweizerische Depeschenagentur meldet (SDA), ist es der Polizei und den SBB gelungen, die Fangruppen des FC Basel und des FC Zürich von einander getrennt und mit akkurater Marschdisziplin vom Bahnhof zum Stadion zu begleiten. Zitat SDA: «Sie feuerten auf ihrem Fanmarsch zahlreiche rot-blaue Rauchpetarden ab, verursachten aber keine Probleme.» Das rot-blau dürfte nur für die Basler Fans gelten.
12:26
Unangenehmes Cup-Souvenir für den Souvenir-Shop

12:11
Geschafft. Die Basler durften aussteigen. Vorfreude: Gross

11:47
FCZ-Fans zeigen erste Anzeichen von Erlebnisorientierung

11:35
Fanzug-Trennung – Basler müssen warten bis Zürcher ausgestiegen sind
Im Fanzug des FC Basel, der nach demjenigen des FC Zürich eingetroffen ist, steigt die Ungeduld. Die Basler müssen seit 20 Minuten warten, bis die Zürcher ausgestiegen und aus dem Bahnhof raus sind.


11:22
FCZ-Fans und linke Gruppierung sollen sich gegenüber stehen (korrigiert: Falschmeldung)
Twitter-User Simon Gsteiger meldet, dass sich eine linksradikale Gruppierung einer Gruppe von FCZ-Fans entgegenstellt.




Korrektur: Augenzeugen vor Ort melden: «Fehlinterpretation im Fanmarsch-Ticker: FCZler haben sich schwarz vermummt und stehen der Polizei gegenüber, linke Gruppierungen sind nicht auszumachen.»
11:20
Gruppe Künzli im Anmarsch
Matthias Daum, Chefredaktor der Schweizer Ausgabe der «Zeit», ist Prospect der Senioren-Gruppe Fritz Künzli, die das Andenken des ehemaligen Goalgetters des FC Zürich benannt hat.


11:15
SBB-Sprecher dokumentiert Zerstörung an SBB-Infrastruktur

10.58 Uhr Friede auf dem Bundesplatz
Die Ultras der Gruppierung K4 um den FC Zürich sind bereits am frühen Morgen angereist. Weitere FCZ-Fans haben sich auf dem Bundesplatz zum lockeren Fussballspiel versammelt. Grössere Zwischenfälle gab es nicht. Eine Scheibe am Bahnhof ist in die Brüche gegangen, mehrere Fans zündeten Pyros und Petarden.

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